The National Times - Geiger stark bei Horngacher-Abschied - Wellinger mit Traumnoten

Geiger stark bei Horngacher-Abschied - Wellinger mit Traumnoten


Geiger stark bei Horngacher-Abschied - Wellinger mit Traumnoten
Geiger stark bei Horngacher-Abschied - Wellinger mit Traumnoten / Foto: © IMAGO/SID

Fünfmal die 20 für Andreas Wellinger, Karl Geiger vorne dabei: Die deutschen Skispringer haben ihren Bundestrainer Stefan Horngacher mit einer starken Vorstellung verabschiedet. Beim Saison-Abschluss der besten Springer im Weltcup war auf der Flugschanze in Planica bei Olympiasieger Philipp Raimund zwar ein wenig die Luft raus, dafür überzeugten die am Anfang der Saison so schwachen Routiniers und machten Hoffnung für den nächsten Winter.

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Vor 26.030 Zuschauern an der mächtigen Letalnica war der frühere Skiflug-Weltmeister Geiger als Achter mit Flügen auf 233,0 und 227,5 m beim Sieg des Norwegers Marius Lindvik der beste Deutsche. Wellinger (238,5+217,0) landete auf Platz elf und sorgte dabei für das Highlight der DSV-Adler.

Der zweimalige Olympiasieger erhielt im ersten Durchgang von allen fünf Punktrichtern die Bestnote. Wellinger war erst der zehnte Springer, der einen "perfekten Sprung" gezeigt hat. Danach gab es am Sonntag noch zweimal die "Quintuple-20", für Lindvik und den Österreicher Daniel Tschofenig, dem dies bereits 2025 in Planica gelungen war.

Lindvik, im Vorjahr wegen der Anzug-Manipulationen der Norweger suspendiert und in Planica nicht dabei, siegte mit Flügen auf 238,5 und 231,0 m (459,5 Punkte) vor Sloweniens Topstar Domen Prevc (453,9). Prevc krönte mit der kleinen Kristallkugel für den Gewinn des Skiflug-Weltcups eine perfekte Saison, in der er Olympiasieger, Flug-Weltmeister und Tourneesieger wurde sowie den Gesamtweltcup gewann. Mit 14 Saisonsiegen verpasste er den Rekord seines Bruders Peter um einen Erfolg. Dritter wurde Johann Andre Forfang (Norwegen/441,3)

Olympiasieger Raimund bewältige zwar die Riesenschanze, von der er in den vergangenen Jahren wegen seiner Höhenangst-Problematik nicht gesprungen war, kam aber nicht über Platz 28 hinaus. Pius Paschke kam auf Rang 19.

Der Tourneesechste Felix Hoffmann, der zuletzt in Vikersund und an den ersten Wettkampftagen in Planica pausiert hatte, verpasste mit 177,5 m als 31. und Letzter als einziger Springer das Finale der besten 30. Dafür rutschte Kamil Stoch in den zweiten Durchgang. Polens Topstar beendete - wie am Samstag schon Rekordweltmeisterin Katharina Schmid - in Planica seine große Karriere. Unter Coach Horngacher hatte Stoch zwei seiner drei Titel bei der Vierschanzentournee gewonnen.

S.Mitchell--TNT

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