The National Times - Undav baut Torserie aus: Stuttgart fegt über Augsburg hinweg

Undav baut Torserie aus: Stuttgart fegt über Augsburg hinweg


Undav baut Torserie aus: Stuttgart fegt über Augsburg hinweg
Undav baut Torserie aus: Stuttgart fegt über Augsburg hinweg / Foto: © Imago/Nordphoto/SID

Immer wieder Deniz Undav: Dank seines unaufhaltsamen Nationalstürmers hat der VfB Stuttgart Big Points im Rennen um die Champions League eingefahren. Drei Tage nach dem Aus im Europa-League-Achtelfinale traf Undav beim 5:2 (3:0) im Schwaben-Duell beim FC Augsburg im sechsten Bundesliga-Spiel in Serie, der VfB kletterte zum Abschluss des 27. Spieltags auf Rang drei.

Textgröße ändern:

Neben Doppelpacker Undav (12./58.), der seine Saisontore 17 und 18 erzielte, sorgten Tiago Tomás (29.), Nikolas Nartey (31.) und Ermedin Demirovic (83.) für den Auswärtssieg. Der Vorsprung auf die Verfolger RB Leipzig und TSG Hoffenheim beträgt zu Beginn der Länderspielpause drei Punkte, auf Bayer Leverkusen sind es nach dessen Patzer in Heidenheim (3:3) sogar sieben Zähler.

Fabian Rieder (57.) und Anton Kade (72.) trafen für Augsburg, das die dritte Niederlage in Serie und die erste Heimpleite unter Trainer Manuel Baum kassierte. Achtmal nacheinander hatte der FCA zuvor in der heimischen WWK Arena nicht verloren, wie schon in der Saison 2011/12 endete die Rekordserie nun aber gegen den VfB.

"Wir lieben ja Bretter, egal, wie dick sie sind", hatte Baum sein Team im Vorfeld bildlich auf den Favoriten eingeschworen: "Es gibt verschiedene Bohrer. Den Bohrer müssen wir auf scharf stellen, wir brauchen da eine Schlagbohr-Maschine."

Doch die Stuttgarter, die Trainer Sebastian Hoeneß im Vergleich zum Donnerstag beim 0:2 in Porto auf fünf Positionen veränderte, lieferten dafür überhaupt keine Angriffsfläche. Undav schob nach einer Hereingabe von Angelo Stiller und einer unglücklichen Verlängerung von FCA-Keeper Finn Dahmen abgebrüht ein. Der VfB traf damit in jedem seiner letzten 18 Liga-Auswärtsspiele - und stellte damit den Klubrekord aus den Jahren 1984 und 1985 ein.

Die Gäste kombinierten nach Belieben. Tomás hatte nach einem feinen Hackenpass von Nartey leichtes Spiel, nur 110 Sekunden später traf der Assistgeber auf Vorarbeit von Maximilian Mittelstädt selbst.

Und Augsburg? Lief nur hinterher, kam dann aber deutlich verbessert aus der Halbzeitpause. Han-Noah Massengo scheiterte an DFB-Ersatzkeeper Alexander Nübel (47.), Cédric Zesiger verzog freistehend deutlich (56.), ehe Rieder verkürzte. Doch im direkten Gegenzug stellte Undav den alten Abstand wieder her. Kade brachte die Gastgeber noch ein zweites Mal ran, bevor Undav seine Glanzleistung mit einer Vorlage für Demirovic krönte.

P.Johnston--TNT

Empfohlen

Leclerc gewinnt zweites Training - Mercedes unauffällig

Die Formel 1 geht ohne klaren Favoriten in das Rennwochenende in Malaysia - Kimi Antonelli scheint im runderneuerten Mercedes allerdings noch nach seinem Tempo zu suchen. Der junge WM-Spitzenreiter hatte in den freien Trainings am Freitag nichts mit den Spitzenpositionen zu tun, fuhr auf die Plätze fünf und acht. Charles Leclerc im Ferrari drehte in der zweiten Session in 1:37,528 Minuten die schnellste Runde, im ersten Training war Max Verstappen (1:37,520) noch etwas schneller unterwegs gewesen und hielt damit die Tagesbestzeit.

"Maßnahmen ergreifen": Auch die FA prüft den City-Skandal

Nach dem Schuldspruch im Finanzskandal um Manchester City durch die Premier League schaltet sich nun auch der englische Fußball-Verband FA in den Fall ein. "Die Entscheidung der unabhängigen Kommission hat erhebliche Auswirkungen auf die Integrität des Spiels", erklärte die FA in einer Stellungnahme am Freitag: "Wir prüfen die Entscheidung und ihre Folgen derzeit sorgfältig und werden gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen ergreifen."

Eishockey: Reindl neuer IIHF-Präsident

Franz Reindl hat es im zweiten Anlauf geschafft und ist neuer Präsident des Eishockey-Weltverbandes IIHF. Der 71-Jährige, 2021 bei der Wahl gescheitert, erhielt am Freitag beim Kongress auf Teneriffa die meisten Stimmen. Reindl setzte sich gegen ursprünglich acht andere Kandidaten durch, er ist der erst zweite deutsche IIHF-Präsident nach Günther Sabetzki (1975 bis 1994).

Mehr als zehn Millionen sehen ersten Klopp-Sieg

Auch der erste Erfolg unter neuer Führung wird ein Quotenhit: Beim Premierensieg von Bundestrainer Jürgen Klopp hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft dem ZDF eine starke Einschaltquote beschert. Den 2:0-Sieg über Serbien verfolgten am Donnerstagabend im Schnitt 10,79 Millionen Menschen und damit nur etwas weniger als die Niederlage vier Tage zuvor gegen Griechenland (10,97 Millionen/ARD).

Textgröße ändern: