The National Times - Trotz Negativzahlen: DBS zieht positive Bilanz

Trotz Negativzahlen: DBS zieht positive Bilanz


Trotz Negativzahlen: DBS zieht positive Bilanz
Trotz Negativzahlen: DBS zieht positive Bilanz / Foto: © IMAGO/SID

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) hat trotz drohender Negativrekorde bei den Paralympischen Winterspielen in Norditalien ein positives Fazit gezogen. "Zum jetzigen Zeitpunkt fällt unsere Bilanz positiv aus", sagte der Chef de Mission Marc Möllmann vor den finalen Wettbewerben am Schlusstag.

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Zwei Goldmedaillen bedeuten derzeit die schwächste Ausbeute einer deutschen Mannschaft in der Geschichte der Winterspiele. Mit Platz zehn im Medaillenspiegel steuert Deutschland ebenfalls auf einen Tiefpunkt zu. Nur in Sotschi 2014 (15) hat der DBS weniger Medaillen gewonnen als in Mailand und Cortina d'Ampezzo (16).

"Natürlich hätten wir uns ein paar Ausreißer nach oben gewünscht, insbesondere nach ganz oben", sagte Möllmann. Lediglich Monoskifahrerin Anna-Lena Forster bescherte dem Team D zwei Siege.

"Das Bedauern ist grundsätzlich da", sagte der Vorstand Leistungssport: "Wir hätten es aber auch anderen Personen, gerade im Ski nordisch zugetraut. Aber das nehmen wir so hin und sind zuversichtlich, dass wir in der Zukunft, 2030 in Frankreich, da auch mehrfache Goldmedaillengewinner zählen können."

Die Bilanz attestiere "dem Team eine gute Leistungsbereitschaft und Leistungsperformance", sagte Möllmann. Hinzu kämen neun vierte Plätze. "Das tut weh für die Athleten, für uns auch", erklärte Möllmann, der auch auf die Gesamtzahl der Medaillen verwies, mit der Deutschland auf Platz vier liegt: "Der Zielkorridor ist eingehalten."

N.Johns--TNT

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