The National Times - MLS: Müller gewinnt Auftakt - Werner muss Premiere verschieben

MLS: Müller gewinnt Auftakt - Werner muss Premiere verschieben


MLS: Müller gewinnt Auftakt - Werner muss Premiere verschieben
MLS: Müller gewinnt Auftakt - Werner muss Premiere verschieben / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SID

Thomas Müller hat die Mission Meisterschaft mit den Vancouver Canucks erfolgreich gestartet. Der Vizemeister kam zum Saisonauftakt der nordamerikanischen Major League Soccer (MLS) gegen Real Salt Lake zu einem knappen 1:0 (0:0).

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Bayern-Legende Müller sprach anschließend von einem "schwer erkämpften Sieg" und feierte den "Man of the Match" Aziel Jackson. Der 24 Jahre alte Offensivspieler hatte in der 53. Minute das Tor des Tages für die Kanadier erzielt.

Müller (36) hatte in seinem ersten Jahr mit den Caps das MLS-Finale gegen Inter Miami mit Lionel Messi verloren. "Ich würde mir für die Saison natürlich wünschen, dass wir wieder ins Finale kommen und es dann erneut gegen Inter Miami und Messi geht", hatte Müller vor dem Auftakt gesagt: "Da ist wie gesagt noch eine Rechnung offen."

Der ehemalige Nationalspieler Timo Werner musste dagegen seine Premiere für San Jose Earthquakes verschieben. Der 29-Jährige fehlte beim souveränen 3:0 (2:0) gegen Sporting Kansas City noch im Kader. Werner war erst in der vergangenen Woche von RB Leipzig in die USA gewechselt. Sein neuer Trainer Bruce Arena hatte bereits vermutet, dass es mit dem Visum für den 57-maliger Nationalspieler "ein paar Wochen" dauern könnte.

Einen Fehlstart erlebte Superstar Messi mit Miami bei Los Angeles FC. Der Titelverteidiger verlor das Duell mit dem Team um Heung-Min Son 0:3 (0:1). Der 38 Jahre alte Messi kam vor 76.000 Fans im Memorial Coliseum - es war die zweitgrößte Kulisse in der MLS-Geschichte - zu keinem Torschuss, obwohl Inter spielbestimmend war.

"Wir haben uns einfach auf den besten Messi vorbereitet, und wenn du dich auf den besten Messi vorbereitest, musst du rund um den Strafraum Überzahl um ihn herum haben", sagte LAFC-Trainer Marc Dos Santos. Es sei "gut, auf diese Art zu gewinnen."

S.Arnold--TNT

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