The National Times - Windpech: Bittere Pleite für deutsche Skispringerinnen

Windpech: Bittere Pleite für deutsche Skispringerinnen


Windpech: Bittere Pleite für deutsche Skispringerinnen
Windpech: Bittere Pleite für deutsche Skispringerinnen / Foto: © SID

Die deutschen Skispringerinnen haben auch bei der Olympia-Premiere des Wettkampfs von der Großschanze eine Medaille verpasst und fahren damit erstmals ohne Edelmetall von Winterspielen nach Hause. In Predazzo kam Agnes Reisch als beste DSV-Athletin beim zweiten Einzel-Gold der Norwegerin Anna Odine Ström in einem stark vom Rückenwind beeinflussten Wettbewerb auf Rang zehn.

Textgröße ändern:

Vizeweltmeisterin Selina Freitag war bereits im ersten Durchgang chancenlos zurückgefallen und landete nach einem soliden zweiten Sprung letztlich auf Platz 17. "Ich muss irgendwie versuchen, das hinzunehmen", sagte Freitag: "Es ist wirklich hart, nach solchen Vorleistungen ohne Medaille nach Hause zu fahren." Juliane Seyfarth, nach dem ersten Durchgang noch als Neunte aussichtsreichste Deutsche, wurde auf Platz 23 durchgereicht.

Ganz übel erwischte es Katharina Schmid. Die Rekord-Weltmeisterin schied in ihrem letzten Springen bei einer großen internationalen Meisterschaft als 42. des ersten Durchgangs aus. "Das tut sehr, sehr", sagte die zweimalige Olympiazweite.

Ström, die schon auf der Normalschanze triumphiert hatte, setzte sich mit Sprüngen auf 130,5 und 132,0 m (284,8 Punkte) knapp vor ihrer Landsfrau Maria Eirin Kvandal (282,7) durch, die nach dem ersten Durchgang geführt hatte. Topfavoritin Nika Prevc (Slowenien) verpasste 24 Stunden nach dem Triumph ihres Bruders Domen erneut den erhofften Einzelsieg und wurde Dritte (271,5).

Die deutschen Springerinnen hatten zuvor bei allen ihren Olympia-Reisen Medaillen gewonnen. Bei der Premiere 2014 hatte Carina Vogt überraschend Gold geholt, 2018 und 2022 gab es Silber für Katharina Schmid. Zuvor hatte nur bei einem Großereignis - der WM 2011 - keine deutsche Springerin eine Medaille eingefahren.

N.Johns--TNT

Empfohlen

Antonelli gewinnt Qualifying-Generalprobe

WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli hat rechtzeitig vor dem Qualifying der Formel 1 in Malaysia sein Tempo gefunden und scheint bereit für den Angriff seines Teamkollegen George Russell. Antonelli drehte im dritten freien Training am Samstag in 1:36,302 Minuten die mit Abstand schnellste Runde, Russell lag im anderen Mercedes als Vierter sechs Zehntelsekunden zurück. Erstmals am Rennwochenende in Sepang ließ Antonelli damit den Engländer hinter sich, der durch seinen Sieg zuletzt in Baku wieder auf ein Comeback im Titelkampf hoffen darf. Sein Rückstand beträgt allerdings noch 66 WM-Punkte.

NHL: Peterka mit Siegtor, Seider mit Fehlstart

Eishockey-Nationalspieler John-Jason Peterka hat mit seinem zweiten Saisontor in der NHL im zweiten Spiel seinem neuen Trainer Marco Sturm den zweiten Sieg beschert. Der Vizeweltmeister von 2023 erzielte in der Verlängerung das 4:3 für die Boston Bruins bei den Winnipeg Jets. Dagegen erwischte Moritz Seider mit den Detroit Red Wings beim 0:2 gegen die New York Rangers einen Fehlstart.

Supercup als "Belohnung": Suhl will nächsten Titel

Kapitänin Roosa Laakkonen kann nach der Fabel-Saison des VfB Suhl den offiziellen Startschuss für die nächste Spielzeit in der Volleyball Bundesliga (VBL) kaum erwarten. "Meine Vorfreude steigt von Tag zu Tag", sagte die Mittelblockerin dem Sport-Informations-Dienst (SID) vor dem Supercup-Duell des Double-Siegers mit dem Dresdner SC am Samstag (17.15 Uhr/Dyn).

Rückspiel in Griechenland: Wie viel ändert Klopp?

Jürgen Klopp steht vor seinem vierten Länderspiel als Bundestrainer vor einer kniffligen Aufgabe: Reißt er seine Erfolgself nach dem teils begeisternden 2:0 gegen Serbien gleich wieder auseinander und schaut sich auch noch die letzten verbliebenen Neulinge an? Oder vertraut er im wichtigen Rückspiel in der Nations League gegen Griechenland am Sonntag (20.45 Uhr/RTL) in Thessaloniki dem wiedererstarkten Zauberer Florian Wirtz mit dessen Nebenleuten?

Textgröße ändern: