The National Times - Debakel droht: Wendl/Arlt nur auf Rang fünf

Debakel droht: Wendl/Arlt nur auf Rang fünf


Debakel droht: Wendl/Arlt nur auf Rang fünf
Debakel droht: Wendl/Arlt nur auf Rang fünf / Foto: © SID

Den deutschen Rennrodlern Tobias Wendl und Tobias Arlt droht bei den Olympischen Spielen eine herbe Enttäuschung. Das seit 2014 bei Olympia ungeschlagene Doppelsitzer-Duo aus Bayern liegt in Cortina d'Ampezzo nach dem ersten Lauf nur auf Rang fünf. Der Rückstand auf die überraschend führenden US-Amerikaner Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa beträgt 0,101 Sekunden. Rekordweltmeister Toni Eggert und Florian Müller lauern auf Rang vier (+0,097).

Textgröße ändern:

Eine Silbermedaille würde Wendl und Arlt schon reichen, um an Deutschlands Rekord-Winterolympionikin Natalie Geisenberger (6x Gold, 1x Bronze) vorbeizuziehen. Doch das mit drei Weltcupsiegen in Folge angereiste Duo will eigentlich mehr: Seit Sotschi 2014 sind die beiden 38-Jährigen bei Olympia im Doppelsitzer und in der Teamstaffel mit Deutschland ungeschlagen. Nach den Triumphen von Max Langenhan und Julia Taubitz droht den deutschen Rodlern im Eiskanal nun die erste Niederlage. Zweiter eines extrem engen Rennens sind die Österreicher Thomas Steu und Wolfgang Kindl (+0,003), die Italiener Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner (+0,017) liegen auf Bronzekurs.

Für Wendl/Arlt ist ein weiterer Rekord in Gefahr: Mit den Goldmedaillen sieben und acht könnten sie mit den norwegischen Ikonen Ole Einar Björndalen (Biathlon), Björn Dählie und Marit Björgen (beide Langlauf) als erfolgreichste Winterolympioniken gleichziehen. Rekorde treiben das Duo aber nicht mehr an.

"Wir wollen eine geile Show liefern", hatte Wendl vor dem Rennen gesagt - der erste Lauf war aber nicht perfekt. Im Training hatte sich zudem gezeigt, dass das Material der Bayern nicht optimal läuft.

Die Weltmeister Paul Gubitz und Hannes Orlamünder sind in Cortina derweil nur Zuschauer: In der internen Qualifikation hatte es hinter Wendl/Arlt und Eggert/Müller nur zu Rang drei gereicht.

C.Bell--TNT

Empfohlen

Türkei: Schiedsrichter-Chef in Untersuchungshaft

Der türkische Schiedsrichter-Chef Ferhat Gündogdu ist im Rahmen einer Korruptionsermittlung von einem Gericht in Untersuchungshaft genommen worden. Das meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Samstag.

"Kalender ist bestätigt": Formel 1 will Finale in Abu Dhabi

Die Formel 1 will ihre finalen Saisonrennen trotz des Konflikts in der Region weiterhin am Persischen Golf austragen. Das bekräftigte CEO Stefano Domenicali am Samstag im Gespräch mit Sky Sport Italia. "Wie wir bereits gesagt haben, ist der Kalender bestätigt: Die letzten beiden Grands Prix werden die in Katar und Abu Dhabi sein", sagte Domenicali auf entsprechende Nachfrage: "Das ist die Richtung, die wir auf Basis der Informationen und der Zusicherungen - die wir absolut benötigen - eingeschlagen haben. Es ist die Strategie, die wir bis zum Jahresende verfolgen werden."

Antonelli gewinnt Qualifying-Generalprobe

WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli hat rechtzeitig vor dem Qualifying der Formel 1 in Malaysia sein Tempo gefunden und scheint bereit für den Angriff seines Teamkollegen George Russell. Antonelli drehte im dritten freien Training am Samstag in 1:36,302 Minuten die mit Abstand schnellste Runde, Russell lag im anderen Mercedes als Vierter sechs Zehntelsekunden zurück. Erstmals am Rennwochenende in Sepang ließ Antonelli damit den Engländer hinter sich, der durch seinen Sieg zuletzt in Baku wieder auf ein Comeback im Titelkampf hoffen darf. Sein Rückstand beträgt allerdings noch 66 WM-Punkte.

NHL: Peterka mit Siegtor, Seider mit Fehlstart

Eishockey-Nationalspieler John-Jason Peterka hat mit seinem zweiten Saisontor in der NHL im zweiten Spiel seinem neuen Trainer Marco Sturm den zweiten Sieg beschert. Der Vizeweltmeister von 2023 erzielte in der Verlängerung das 4:3 für die Boston Bruins bei den Winnipeg Jets. Dagegen erwischte Moritz Seider mit den Detroit Red Wings beim 0:2 gegen die New York Rangers einen Fehlstart.

Textgröße ändern: