The National Times - Olympia-Medaillen mit Sollbruchstelle

Olympia-Medaillen mit Sollbruchstelle


Olympia-Medaillen mit Sollbruchstelle
Olympia-Medaillen mit Sollbruchstelle / Foto: © SID

Die Medaillen bei den Olympischen Winterspielen von Mailand und Cortina d'Ampezzo haben offenbar eine Sollbruchstelle. Bei mehreren an den ersten beiden Wettkampftagen geehrten Athletinnen und Athleten brach der Steg, der das Band an der Plakette hält. Das Malheur passierte dem deutschen Biathleten Justus Strelow nach Bronze mit der Mixed-Staffel genau so wie der Abfahrts-Olympiasiegerin Breezy Johnson (USA) und der schwedischen Langläuferin Ebba Andersson nach ihrem Silber-Gewinn.

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"Du solltest damit nicht hüpfen", riet Johnson der Olympia-Zweiten Emma Aicher, die ihre Silbermedaille in der Abfahrt daher bei der Party am Sonntagabend bald in Sicherheit brachte. Wie bei Andersson brach der dünne Steg an Johnsons Medaille kurz nach der Siegerehrung im Überschwang der Gefühle. Strelows Medaille löste sich bei der wilden Feier im Deutschen Haus vom Band.

Die Olympia-Plaketten wurden vom Istituto Poligrafico e Zecca dello Stato hergestellt, der staatlichen Münzprägeanstalt Italiens. Für die Produktion wurden recycelte Metalle aus eigenen Produktionsabfällen verwendet. Alle Medaillen haben einen Durchmesser von 80 Millimetern und eine Dicke von rund zehn Millimetern.

Gewicht und Materialwert unterscheiden sich je nach "Farbe": Die Goldmedaille besteht aus 500 Gramm Feinsilber und sechs Gramm Feingold und würde rund 1800 Euro kosten, Silber wurde aus 500 Gramm Feinsilber geschmiedet und käme auf 1000 Euro. Bei Bronze, das aus Kupfer besteht, sind es 420 g und nur vier Euro.

G.Morris--TNT

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