The National Times - Wolff frohlockt: "Dann schlagen wir die Dänen im Finale"

Wolff frohlockt: "Dann schlagen wir die Dänen im Finale"


Wolff frohlockt: "Dann schlagen wir die Dänen im Finale"
Wolff frohlockt: "Dann schlagen wir die Dänen im Finale" / Foto: © IMAGO/SID

Deutschlands Handballer hoffen nach ihrer Silbermedaille bei der Europameisterschaft auf eine goldene Zukunft. "Wir kommen nächstes Jahr wieder, spielen bei uns zu Hause. Vielleicht haben wir da die eine oder andere vorteilhafte Situation auf unserer Seite – und schlagen dann die Dänen bei uns zu Hause im Finale", sagte Torhüter Andreas Wolff nach dem verlorenen Endspiel gegen Dänemark im ZDF.

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Auch die Chefetage des Deutschen Handballbundes (DHB) ist ein Jahr vor der Heim-Weltmeisterschaft (13. Januar bis 31. Januar 2027) zuversichtlich. "Das gibt einen super Rückenwind für die Heim-WM im nächsten Januar", sagte DHB-Sportvorstand Ingo Meckes nach der starken Vorstellung bei der 27:34-Niederlage gegen den Weltmeister und Olympiasieger in Herning: "Die Mannschaft ist gefestigt. Sie kann fünf, sechs Jahre so zusammenbleiben. Jetzt müssen wir schauen, dass von unten immer welche nachdrücken, dass ein Konkurrenzkampf entsteht, so dass wir über Jahre hinaus konkurrenzfähig sind und um Medaillen spielen können."

Bundestrainer Alfred Gislason registrierte nach EM-Siegen unter anderem gegen Spanien, Frankreich und Kroatien: "Wir waren von der Rangliste vor vier Jahren auf Platz sechs oder sieben. Nach diesem Turnier ist die Mannschaft auf zwei." Die Entwicklung seines Teams freue ihn "extrem – noch mehr als die Silbermedaille", sagte der 66-Jährige. Wenn sein Team im kommenden Jahr konzentriert zu Werke gehe, "dann ist diese Mannschaft ein sehr großer Favorit, um mit um die Medaillen zu spielen".

Kapitän Johannes Golla sieht darin allerdings keinen Automatismus, auch wenn die DHB-Auswahl bei den vergangenen vier großen Turnieren dreimal das Halbfinale und zweimal das Finale erreichte. "Um die nähere Zukunft muss man sich keine Sorgen machen – wenngleich natürlich keine Garantie da ist, dass es so weitergeht", sagte der Kreisläufer, der wie Wolff ins All-Star-Team des Turniers gewählt wurde.

Elf Spieler im deutschen EM-Team sind 25 Jahre oder jünger - darunter ein Juri Knorr, Julian Köster oder die Junioren-Weltmeister um Renars Uscins. Team-Oldie Wolff, der mit seinen 34 Jahren noch lange nicht ans Aufhören denkt, formulierte es ganz offensiv. "Die Mannschaft hat so ein Entwicklungspotenzial, dass wir in zwei, drei Jahren vielleicht die Mannschaft sind, die es zu schlagen gilt", sagte der Schlussmann. Er ist überzeugt: "Wir werden noch öfters Finals gegen Dänemark spielen."

W.Phillips--TNT

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