The National Times - NHL-Vorbereitung in Köln: Draisaitl glaubt an Titelgewinn

NHL-Vorbereitung in Köln: Draisaitl glaubt an Titelgewinn


NHL-Vorbereitung in Köln: Draisaitl glaubt an Titelgewinn
NHL-Vorbereitung in Köln: Draisaitl glaubt an Titelgewinn / Foto: © SID

Eishockey-Star Leon Draisaitl hofft in der kommenden NHL-Saison auf seinen ersten Stanley-Cup-Gewinn. "Wir waren dieses Jahr im Halbfinale, jetzt wollen wir den Titel", sagte der gebürtige Kölner im Interview mit dem Express. In seiner Heimatstadt bereitet sich der Stürmer der Edmonton Oilers derzeit unter der Anleitung seines Fitnesstrainers auf die neue Spielzeit in der nordamerikanischen Profiliga vor.

Textgröße ändern:

"Ich habe so viele individuelle Auszeichnungen, dafür brauche ich den ganzen Aufwand nicht mehr betreiben", sagte Draisaitl: "Aber wir wollen diesen Titel, das treibt uns als Mannschaft an." Um dieses Ziel erreichen zu können, müssten "natürlich ganz viele Rädchen ineinandergreifen, du brauchst Glück bei Verletzungen", so der 26-Jährige, der "zehn bis zwölf Mannschaften" den Titel zutraut.

Den Grundstein für den möglichen Coup will er mehr als zwei Monate vor dem Saisonstart in Köln legen. Neben zwei Trainingsstunden pro Tag genießt er besonders die Zeit mit der Familie, "um die Akkus wieder aufzuladen", sagte Draisaitl: "Denn so eine NHL-Saison ist lang und kräftezehrend." Gleichzeitig bleibe Zeit für kulinarischen Genuss: "Ein gutes Schnitzel und ein Kölsch dürfen auch nicht fehlen, wenn ich schon mal hier bin."

Anders als in Edmonton kann Draisaitl in Köln nach wie vor häufig unerkannt durch die Straßen gehen. "Das ist schon ein wenig kurios", sagte er: "Ich denke, es liegt viel am Helm, unser Gesicht ist ja selten zu sehen." Nach "zehn Monaten im Jahr" voller Trubel sei ihm die geringere Aufmerksamkeit aber sehr recht.

Mit den Oilers war Draisaitl im Juni in der Best-of-seven-Serie des Halbfinals klar am späteren Titelträger Colorado Avalanche gescheitert. Neben 55 Toren und 55 Assists in der regulären Spielzeit steuerte er in 16 Play-off-Partien weitere sieben Tore und 25 Assists bei. Die Vorbereitung auf die neue Saison beginnt bei den Kanadiern am 1. September.

M.Davis--TNT

Empfohlen

"Unbeschreiblich": Baur ist der 1000. Nationalspieler

Ein Kuss von Jürgen Klopp auf die Schläfe - und dann ging es los: Mika Baur geht als 1000. Nationalspieler in die Geschichte des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ein. Der Bundestrainer wechselte den Sohn des früheren Handball-Weltmeisters Markus Baur im Nations-League-Spiel gegen Serbien in München in der 76. Minute für Tom Bischof ein. Vor Klopps Amtszeit gab es 991 Nationalspieler.

Nach Ronaldo-Flucht: Portugal gewinnt in Dänemark

Einen Tag nach der spektakulären Flucht von Superstar Cristiano Ronaldo hat die portugiesische Fußball-Nationalmannschaft ungeachtet der Unruhen ihren Erfolgslauf in der Nations League fortgesetzt. Inmitten der Schlagzeilen rund um die vielbeachtete Abreise ihres Rekordtorschützen setzte sich die Selecao in Dänemark am Donnerstagabend in einer unterhaltsamen Partie mit 4:2 (2:1) durch und feierte den dritten Sieg im dritten Spiel.

Klopp feiert sein "Oktoberfest": Endlich der erste Sieg

Jürgen Klopp ließ die Jubelfäuste fliegen - der Bundestrainer ist erlöst. Und wie! Im dritten Länderspiel feierte der neue Heilsbringer des deutschen Fußballs mit seinem wunderbar aufspielenden zweiten Kader endlich den ersehnten ersten Sieg. Nach dem Bettenwechsel und einer allumfassenden Startelf-Rotation besiegte die Nationalmannschaft schwache Serben in München völlig verdient mit 2:0 (1:0).

Baur ist der 1000. Nationalspieler

Mika Baur geht als 1000. Nationalspieler in die Geschichte des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ein. Bundestrainer Jürgen Klopp wechselte den Sohn des früheren Handball-Weltmeisters Markus Baur im Nations-League-Spiel gegen Serbien in München in der 76. Minute für Tom Bischof ein. Vor Klopps Amtszeit gab es 991.

Textgröße ändern: