The National Times - Augsburg verspielt Sieg: "Das Spiel war schon tot"

Augsburg verspielt Sieg: "Das Spiel war schon tot"


Augsburg verspielt Sieg: "Das Spiel war schon tot"
Augsburg verspielt Sieg: "Das Spiel war schon tot" / Foto: © IMAGO/SID

Als die erste Minute der Nachspielzeit angebrochen war, sah der FC Augsburg gegen Union Berlin wie der sichere Sieger aus. 1:0 in Führung durch ein Traumtor, den Vereinsrekord auf 413 Minuten ohne Gegentor im eigenen Stadion ausgebaut, ab der 89. Minute nach einem Platzverweis für Derrick Köhn auch noch in Überzahl - und trotzdem passierte, was nicht mehr passieren durfte: Die Eisernen glichen aus, "Joker" Marin Ljubicic (90.+1) traf.

Textgröße ändern:

"Das Spiel war schon total tot", sagte Baum, "aber wir müssen halt auch früher das 2:0 machen." Bitter für die Augsburger: Statt mit fünf Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze geht die Mannschaft von Trainer Manuel Baum nur mit einem Polster von drei Zählern in die Rückrunde, in der zunächst ein Heimspiel gegen den SC Freiburg und dann ein Auswärtsspiel beim FC Bayern ansteht.

"Es ist so ärgerlich, dass wir uns nicht belohnt haben", sagte Baum. Alexis Claude-Maurice hatte mit einem strammen Sonntagsschuss am Donnerstagabend aus rund 30 Metern (45.+6) die Führung erzielt. Der Franzose hätte auch erhöhen können, traf per Freistoß aber nur den Pfosten (58.), weitere Großchancen wurden vergeben. Und dennoch schien nichts mehr zu passieren, erst recht, nachdem Köhn Rot gesehen hatte für sein hohes Bein im Gesicht von Samuel Essende.

Eine Fehlerkette begünstigte den Ausgleich, "wir verteidigen nicht optimal", analysierte Baum. Die Berliner lagen freilich nicht falsch, als sie nach dem Schlusspfiff behaupteten, dass das Endergebnis gerecht war. "Am Ende ist das Tor, das wir gemacht haben, verdient gewesen. Es zeigt, dass die Mannschaft Moral hat", sagte Unions Geschäftsführer Profifußball Horst Heldt.

C.Stevenson--TNT

Empfohlen

NBA: OKC weiter unaufhaltsam

Oklahoma City Thunder bleibt in der NBA das Maß aller Dinge. Der Basketballmeister fuhr ohne den weiterhin verletzten Deutschen Isaiah Hartenstein beim 111:91 gegen die Houston Rockets ungefährdet den 35. Saisonsieg ein. Auch ein verhältnismäßig ruhiger Abend von MVP Shai Gilgeous-Alexander, der mit 20 Punkten die meisten bei OKC erzielte, reichte locker zum fünften Sieg in Serie.

Nowitzki als General Manager? "Im Moment kein Thema"

Dirk Nowitzki als General Manager in der NBA? Das kann sich das deutsche Basketballidol nicht vorstellen. "Die GM-Rolle ist für mich im Moment kein Thema", stellte der Würzburger am Rande des "Berlin Games" zwischen Orlando Magic und den Memphis Grizzlies klar.

Platini: UEFA muss Infantino "von weiteren Dummheiten abhalten"

Der frühere UEFA-Chef Michel Platini erwartet von den Europäern einen größeren Widerstand gegen den Weltverband FIFA und dessen Präsidenten Gianni Infantino. Man müsse "die Werte des Fußballs energischer verteidigen", forderte der Franzose in einem Interview mit dem britischen Guardian: UEFA-Präsident Aleksander Ceferin müsse in der FIFA "präsenter sein", um Infantino "von weiteren Dummheiten abzuhalten".

DSV-Staffel blickt mit "Selbstvertrauen" Richtung Olympia

Nach dem ersten Staffel-Podium des Winters blickte Philipp Nawrath mit einiger Zuversicht in Richtung Olympia. "Das gibt uns Auftrieb und Selbstvertrauen. Wir haben gezeigt, dass wir mitfighten können", sagte der DSV-Biathlet nach einem umjubelten dritten Platz beim Heimweltcup in Ruhpolding.

Textgröße ändern: