The National Times - Snowboarderin Morgan erreicht Slopestyle-Finale

Snowboarderin Morgan erreicht Slopestyle-Finale


Snowboarderin Morgan erreicht Slopestyle-Finale
Snowboarderin Morgan erreicht Slopestyle-Finale

Snowboarderin Annika Morgan hat bei ihren ersten Olympischen Spielen die Finalläufe im Slopestyle erreicht. Die 19-Jährige aus Miesbach landete in der Qualifikation im Genting Snow Park bei Zhangjiakou am Samstag mit 67,63 Punkten auf dem zehnten Platz. Nur die besten zwölf Athletinnen kämpfen am Sonntag (2.30 Uhr) um die Medaillen.

Textgröße ändern:

"Ich bin so erleichtert", sagte Morgan dem SID: "Als ich am Start stand, hatte ich echt Angst, denn es wurde windiger. Aber ich habe das ausgeblendet und Musik gehört, dann ging es mir gut." Im Finale wolle sie vor allem "Spaß haben", es könne "alles passieren".

Morgan legte bei eisigen Temperaturen unter Druck einen starken zweiten Lauf hin. Nach einem Sturz im ersten Durchgang hatte sie noch auf dem 20. Platz gelegen. Den besten Auftritt auf dem anspruchsvollen Kurs zeigte die Australierin Zoi Sadowski Synnott mit 86,75 Punkten.

"Mir fällt ein fetter Stein vom Herzen", sagte Bundestrainer Michael Dammert dem SID, "weil ich es Annika so sehr gewünscht habe. Für den Kurs muss man echt ein Wunder-Snowboarder sein." Bei Morgan sei noch "richtig viel Luft nach oben", betonte Dammert.

Nachwuchshoffnung Morgan, die vor rund drei Wochen bei den prestigeträchtigen Laax Open mit dem dritten Platz für Aufsehen gesorgt hatte, geht in Peking auch im Big Air an den Start. Dort findet die Qualifikation am 14. Februar statt, die Medaillen werden tags darauf vergeben.

Bei den Männern sind Noah Vicktor (Bischofswiesen) und Leon Vockensperger (Rosenheim) am Sonntag (5.30 Uhr) in der Slopestyle-Qualifikation gefordert.

M.Davis--TNT

Empfohlen

Matchball um 1.21 Uhr: Zverev im Viertelfinale von Madrid

Alexander Zverev steht beim ATP-Masters in Madrid im Viertelfinale. Der deutsche Tennisstar setzte sich zu später Stunde in der Runde der letzten 16 gegen den Tschechen Jakub Mensik mit 6:4, 6:7 (4:7), 6:3 durch, um 1.21 Uhr verwandelte der Weltranglistendritte seinen ersten Matchball mit einem Ass und riss die Arme nach oben. Körperliche Probleme wie im Match zuvor waren bei Zverev nicht ersichtlich.

Bayern-Schwur von Paris: "Ist noch was möglich"

Nach dem aberwitzigen Offensivspektakel im Prinzenpark leisteten die Münchner Mentalitätsmonster selbstbewusst einen Final-Schwur. "Man sitzt in der Kabine und hat das Gefühl: Da ist noch was möglich", sagte Joshua Kimmich bei Prime Video nach dem vogelwilden, historischen 4:5 (2:3) des FC Bayern im Halbfinal-Hinspiel der Champions League bei Titelverteidiger Paris Saint-Germain und betonte: "Wir müssen in Anführungszeichen nur gewinnen."

Drama in Paris: Bayern-Traum am seidenen Faden

Was für ein aberwitziges Spiel, was für ein unglaubliches Drama! Der große Triple-Traum des FC Bayern ist nach einem historischen Offensivspektakel der Extraklasse in höchster Gefahr. Der Rekordmeister verlor das packend-wilde Halbfinal-Hinspiel der Champions League beim eiskalten Titelverteidiger Paris Saint-Germain ohne ihren gesperrten Trainer Vincent Kompany 4:5 (2:3). Beim Wiedersehen am Mittwoch kommender Woche braucht es einen Heimsieg der Münchner Mentalitätsmonster, um das Endspiel am 30. Mai in Budapest noch zu erreichen.

Auch ohne Kapitän: Eisbären vor zwölftem Titelgewinn

Auch ohne ihren Kapitän Kai Wissmann können die Eisbären Berlin den Champagner für die zwölfte Meisterfeier kalt stellen. Nach dem erneut überzeugenden 5:1 (1:1, 2:0, 2:0) im dritten Finale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bei den Adlern Mannheim fehlt dem Titelverteidiger und Rekordchampion nur noch ein Sieg zum erneuten Triumph - obwohl schon früh Führungsspieler Wissmann nach einem Check gegen den Kopf vom Eis geschickt wurde und nun mit einer Sperre rechnen muss.

Textgröße ändern: