The National Times - Im Eiltempo: Zverev im Halbfinale von Montpellier

Im Eiltempo: Zverev im Halbfinale von Montpellier


Im Eiltempo: Zverev im Halbfinale von Montpellier
Im Eiltempo: Zverev im Halbfinale von Montpellier

Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev hat beim ATP-Turnier in Montpellier im Eiltempo das Halbfinale erreicht. Zwölf Tage nach seinem frühen Aus im Achtelfinale der Australian Open setzte sich die deutsche Nummer eins im Viertelfinale gegen den chancenlosen Lokalmatador Adrian Mannarino 6:1, 6:0 durch und trifft in der Vorschlussrunde auf den Schweden Mikael Ymer.

Textgröße ändern:

"Ich bin hergekommen, um gutes Tennis zu spielen und meine Form wieder zu finden. Die hatte ich in Australien noch nicht", sagte Zverev, der eine konzentrierte Leistung zeigte und sich gegen Mannarino, Nummer 58 der Welt, den ersten Satz nach nur 25 Minuten Spielzeit sicherte.

Der Franzose haderte immer wieder mit sich und seinem Aufschlag, Zverev dagegen zog sein Spiel durch und nutze nach nur 50 Minuten seinen zweiten Matchball. Für den Weltranglistendritten war es der siebte Sieg im siebten Duell mit Mannarino.

An das Hallen-Turnier in Montpellier hat der Weltranglistendritte gute Erinnerungen: 2017 triumphierte der damals 19-Jährige im Einzel und im Doppel an der Seite seines Bruders Mischa. "Ich bin froh hier zu sein", sagte Zverev, "die französischen Fans sind immer sehr laut."

Auch diesmal trat Alexander Zverev wieder im Doppel an, aber mit seinem Kumpel Marcelo Melo aus Brasilien. Doch das Duo kassierte am Dienstag eine 3:6, 4:6-Niederlage gegen Jonathan Erlich/Edouard Roger-Vasselin (Israel/Frankreich).

V.Bennett--TNT

Empfohlen

12.839 Tage nach Becker: Zverev offiziell die Nummer eins

Am frühen Montagmorgen war es dann auch endgültig offiziell: Alexander Zverev ist Weltranglistenerster. Die ATP wies den Hamburger in ihrem Ranking für die Woche ab dem 2. November erstmals als Nummer eins aus. Genau 12.839 Tage nach Boris Beckers letztem Tag an der Weltspitze am 8. September 1991 sitzt damit wieder ein Deutscher auf dem Tennis-Thron.

NFL: Mahomes und Chiefs verspielen Führung kurz vor Schluss

Lange sahen Patrick Mahomes und die Kansas City Chiefs wie die sicheren Sieger aus, dann kassierte der Star-Quarterback mit seinem Team doch noch die zweite Pleite in Folge in der NFL. Der dreimalige Super-Bowl-Sieger führte im letzten Viertel bei den Denver Broncos mit 24:13, aber mit zwei Touchdowns drehten die Gastgeber das Spiel. Mahomes schaffte es mit der Chiefs-Offense noch bis ein Yard vor die Endzone, dann wurde er vier Sekunden vor Schluss gesackt, es blieb beim 24:28.

Messi schießt Miami zum Sieg

Einmal mehr hat Fußball-Superstar Lionel Messi den Unterschied gemacht. Der Argentinier erzielte für Inter Miami beim 2:1 (0:0) beim Tabellennachbarn New England Revolution in der Major League Soccer das Siegtor (83.) und brachte sein Team damit wieder auf Platz zwei der Eastern Conference. Zudem bereitete Messi den zwischenzeitlichen Ausgleich durch eine seltene Kopfballverlängerung vor.

NHL: Draisaitl eilt mit den Oilers von Sieg zu Sieg

Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers bleiben in der Eishockey-Profiliga NHL eine Macht. Das 4:1 bei den New York Rangers war für die Kanadier der siebte Sieg im siebten Auswärtsspiel. Draisaitl trug zwei Vorlagen bei und baute seine persönliche Bilanz auf 28 Scorerpunkte in dieser Saison aus. Ligaweit übertroffen ist der Kölner nur von seinem Mitspieler Connor McDavid (39), der die Oilers im Madison Square Garden nach 50 Sekunden in Führung schoss und das dritte Tor durch Evan Bouchard auflegte. Jener Bouchard steht nun bei 26 Scorern und ist ligaweit die Nummer drei.

Textgröße ändern: