The National Times - "Alles in der eigenen Hand": DHB-Frauen voller Zuversicht

"Alles in der eigenen Hand": DHB-Frauen voller Zuversicht


"Alles in der eigenen Hand": DHB-Frauen voller Zuversicht
"Alles in der eigenen Hand": DHB-Frauen voller Zuversicht / Foto: © IMAGO/SID

Markus Gaugisch schüttelte den Kopf. Die Aufgabe zum WM-Hauptrundenauftakt gegen die Färöer ist für Deutschlands Handballerinnen auf dem Papier zwar die leichteste in der zweiten Turnierphase. Doch die Partie gegen den furios aufspielenden Underdog als Pflichtsieg zu bezeichnen? "Das klingt immer so überheblich", sagte der Bundestrainer. "Wir schauen auf uns, machen unseren Job – und dann gucken wir, wie gut der Job eben war."

Textgröße ändern:

Vor dem Anwurf am Dienstagabend (20.30 Uhr/Sporteurope.TV) in der Dortmunder Westfalenhalle ist die Rollenverteilung dennoch klar: Das DHB-Team geht mit 4:0 Punkten als klarer Favorit in den Kampf um die K.o.-Runde, der Außenseiter hat wie die weiteren deutschen Gegner Montenegro (Donnerstag) und Spanien (Samstag) nur 2:2 Zähler auf dem Konto. "Wir haben jetzt alles in der eigenen Hand. Aus dieser Position wollen wir mit Stärke die Hauptrunde bestreiten", sagte Sportvorstand Ingo Meckes.

Tatsächlich ist die Rechnung simpel: Zwei Siege in der Hauptrunde reichen der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) auf ihrer Medaillenmission bereits sicher zum Einzug ins Viertelfinale. Alina Grijseels von Borussia Dortmund, die den besonderen Heimspielen in der Westfalenhalle entgegenfiebert, denkt sogar noch einen Schritt weiter. "Wir wollen alle drei Spiele gewinnen, um Erster in der Hauptrunde zu werden und wahrscheinlich Norwegen im Viertelfinale aus dem Weg zu gehen."

Gegen die Färöer, die mit ihrem Überraschungserfolg gegen die Spanierinnen (27:25) in der Vorrunde für Furore sorgten und von vielen Fans in Deutschland unterstützt werden, soll nach der makellosen Vorrunde mit drei Siegen aus drei Spielen der Grundstein dafür gelegt werden. "Es wird für die ein Fest – und da müssen wir aufpassen, aber wenn wir so konzentriert wie in den vergangenen Spielen reingehen, dann sollten wir auch gewinnen", sagte Meckes zuversichtlich.

Gaugisch sieht eine echte Aufgabe auf sein Team zukommen. "Das ist wirklich ambitioniert", warnte der 51-Jährige. Die Färöer hätten einen "sehr unangenehmen Spielstil" und seien ein Gegner, "der wirklich Qualität hat". Alles andere als ein deutscher Sieg, das weiß auch Gaugisch, käme aber einer Riesenüberraschung gleich.

N.Taylor--TNT

Empfohlen

Senegals Titel aberkannt - Marokko neuer Afrika-Cup-Sieger

Der afrikanische Fußballverband hat das von Tumulten überschattete Finale des Afrika-Cups 2025 neu gewertet und Senegal den Titel nachträglich aberkannt. Das Berufungsgremium der CAF erklärte die Partie rund zwei Monate nach deren Austragung gemäß Artikel 84 des Regelwerks als verloren, das Ergebnis wurde mit 3:0 zugunsten von Gastgeber Marokko gewertet. Das teilte der Verband am Dienstag mit.

Real schaltet City aus - PSG locker weiter

Rekordsieger Real Madrid hat für das nächste Gigantenduell in der Champions League mit dem FC Bayern vorgelegt. Die Königlichen schalteten Mitfavorit Manchester City im Achtelfinale mit einem 2:1 (1:1)-Sieg auf der Insel aus und wären in der Runde der letzten Acht nächster Gegner der Münchner. Diese können das ewig junge Königsklassen-Duell am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) nach dem 6:1 im Hinspiel gegen Atalanta Bergamo perfekt machen.

Gunners gnadenlos: Bayers Viertelfinaltraum geplatzt

Bayer Leverkusen ist von einem entfesselten FC Arsenal überrannt und aus allen Viertelfinalträumen gerissen worden. Der deutsche Vizemeister blieb beim 0:2 (0:1) im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League bei gnadenlosen Gunners chancenlos und muss weiter auf den ersten Einzug unter die Top acht seit 2002 warten.

DEL: Bremerhaven erspielt sich Viertelfinal-Matchball

Die Fischtown Pinguins Bremerhaven haben sich im Auftaktspiel der ersten Playoff-Runde in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) eine gute Ausgangsposition verschafft. Das Team von Trainer Alexander Sulzer setzte sich im ersten Duell der Best-of-three-Serie gegen die Nürnberg Ice Tigers 4:0 (1:0, 1:0, 2:0) durch. Ross Mauerman (15., 44.), Nicolas Krammer (37.) und C.J. Smith (59.) erzielten am Dienstagabend die Tore der Gastgeber.

Textgröße ändern: