The National Times - Olympisches Feuer entzündet - Bach Gast bei Zeremonie im Museum

Olympisches Feuer entzündet - Bach Gast bei Zeremonie im Museum


Olympisches Feuer entzündet - Bach Gast bei Zeremonie im Museum
Olympisches Feuer entzündet - Bach Gast bei Zeremonie im Museum / Foto: © SID

Nach einer Zeremonie in ungewöhnlicher Umgebung ist das Feuer für die Olympischen Winterspiele 2026 auf dem Weg nach Mailand. Wegen der schlechten Wetterprognose für die griechische Halbinsel Peloponnes fand der Festakt am Mittwoch im Archäologischen Museum von Olympia statt. Bereits zuvor war das Feuer entzündet worden.

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Gezeigt wurden Aufnahmen von einer Probe, bei der Schauspielerinnen in der Rolle von Priesterinnen die Flamme bei noch schönem Wetter mithilfe von Sonnenstrahlen und eines Parabolspiegels auf traditionelle Weise entfacht hatten.

Es war die erste Flammenentzündung in der IOC-Präsidentschaft von Kirsty Coventry, die im März nahe Olympias zur Nachfolgerin von Thomas Bach gewählt worden war. Der Deutsche Bach (71) wohnte in der ersten Reihe der Zeremonie im Schatten zahlreicher antiker Skulpturen bei.

"Der olympische Geist kann nur dann erblühen, wenn jeder Athlet, jedes Team und jeder Offizielle teilnehmen kann. Und die Olympischen Spiele werden auch weiterhin bestehen, um Hindernisse zu überwinden, die uns im Weg stehen", sagte die Simbabwerin Coventry, die in ihrer Rede Bezug nahm auf IOC-Gründervater Pierre de Coubertin und mehrfach mit den Tränen kämpfte.

10.001 Fackelträgerinnen und -träger bringen die 1060 Gramm leichte Fackel nun gen Mailand, wo die 25. Olympischen Winterspiele am 6. Februar eröffnet werden. Erster Träger war der Grieche Petros Gaidatzis, 2024 in Paris gewann der Ruderer Bronze.

Der Weg des Feuers führt zunächst durch Griechenland, unter anderem wird es am 3. Dezember auf die Akropolis in Athen getragen. Am Tag darauf erfolgt der Transfer nach Italien, wo das Feuer am 6. Dezember von Rom aus in 60 Tagesetappen durch das Land bewegt wird und dabei auch auf den Inseln Sizilien und Sardinien sowie in Pompeji Station macht.

Die Wettkämpfe von Mailand und Cortina d'Ampezzo, die am 22. Februar in der historischen Arena von Verona enden, erstrecken sich über ein riesiges Gebiet von Mailand bis zu den Dolomiten im Nordosten Italiens. In Mailand finden die Eissportwettbewerbe statt, während in Bormio und Cortina d'Ampezzo die alpinen Skiwettkämpfe ausgetragen werden. Cortina, bereits 1956 Gastgeber von Winterspielen, ist zudem der Schauplatz der Entscheidungen im Eiskanal und im Curling. In den Dolomiten stehen in Antholz Biathlon und in Val di Fiemme nordischer Skisport auf dem Programm. Livigno in den italienischen Alpen ist Austragungsort für Snowboard und Freestyle-Skiing.

F.Jackson--TNT

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