The National Times - Overtime-Krimi: Nächster Sieg für Schröder und Kings

Overtime-Krimi: Nächster Sieg für Schröder und Kings


Overtime-Krimi: Nächster Sieg für Schröder und Kings
Overtime-Krimi: Nächster Sieg für Schröder und Kings / Foto: © SID

Der deutsche Basketball-Star Dennis Schröder und die Sacramento Kings haben ihren jüngsten Überraschungserfolg in der NBA nach einem Overtime-Krimi bestätigt. Zwei Tage nach dem Coup bei den Denver Nuggets bezwangen die Kalifornier die Minnesota Timberwolves 117:112 nach Verlängerung und feierten damit den zweiten Sieg in Folge. Auch nach dem insgesamt fünften Saisonsieg bleibt Sacramento aber im Tabellenkeller der Western Conference hängen.

Textgröße ändern:

Welt- und Europameister Schröder stand erneut nicht in der Startformation und kam von der Bank auf sechs Punkte, fünf Rebounds und neun Assists. Der ehemalige MVP Russell Westbrook (sieben Punkte) erhielt erneut den Vorzug in der Starting Five, Matchwinner für die Gastgeber war am Ende DeMar DeRozan mit 33 Zählern.

In der Nacht zu Sonntag hatte Sacramento beim 128:123 in Denver eine Negativserie von acht Niederlagen gestoppt. Nach einem zwischenzeitlichen 14-Punkte-Rückstand kämpften sich die Kings durch ein starkes viertes Viertel in die Verlängerung. In dieser behielt Sacramento ohne Schröder die Nerven: Ein früher Dreier von Keegan Murray brachte die Kings in Führung, danach verwandelte DeRozan fünf Freiwürfe in der Schlussminute und sicherte den Kaliforniern den Erfolg.

Auch Ariel Hukporti konnte mit den New York Knicks einen Erfolg einfahren. Der Center, der den deutschen EM-Coup im Sommer verletzungsbedingt verpasst hatte, kam beim 113:110 bei den Brooklyn Nets zu seinem sechsten und bislang längsten Saisoneinsatz sowie vier Rebounds.

Die Detroit Pistons haben derweil einen Franchise-Rekord eingestellt. Cade Cunningham erzielte beim 122:117 bei den Indiana Pacers 24 Punkte und elf Rebounds und führte sein Team damit zum 13. Sieg in Folge. "Es ist unglaublich", sagte Cunningham, dessen Serie von sechs Spielen mit mindestens 25 Punkten und zehn Assists endete. "Wir spielen für die Detroit Pistons, einen traditionsreichen Verein. Für einen traditionsreichen Verein wie diesen Geschichte schreiben zu können, ist etwas ganz Besonderes."

In Toronto ging ebenfalls eine Serie weiter: Brandon Ingram stellte mit 37 Punkten eine Saisonbestmarke auf und führte die Raptors beim 110:99 gegen die Cleveland Cavaliers zum achten Sieg nacheinander. Mit 13:5 Siegen ist Toronto hinter Detroit (15:2) Zweiter im Osten.

A.Davey--TNT

Empfohlen

Finale gegen die USA: Venezuela erstmals Baseball-Weltmeister

Venezuela hat sich in einem politisch brisanten Finale gegen die USA erstmals zum Baseball-Weltmeister gekrönt. Die Südamerikaner setzten sich gegen den Topfavoriten mit 3:2 vor den Augen von 36.190 Zuschauern im ausverkauften LoanDepot Park in Miami durch.

NHL: Oilers mit Sieg nach Draisaitl-Verletzung

Die Edmonton Oilers haben in der NHL die erhoffte Reaktion auf die Verletzung des deutschen Eishockey-Stars Leon Draisaitl gezeigt. Gegen die San Jose Sharks gewannen die Kanadier in der Nacht zum Mittwoch das erste Spiel ohne Draisaitl mit 5:3. Draisaitl fällt wegen einer Unterkörperverletzung bis zum Ende der regulären Saison aus, wie die Oilers vor dem Spiel mitgeteilt hatten.

NBA: Hartenstein löst Playoff-Ticket im deutschen Duell

Isaiah Hartenstein hat im Duell der deutschen Basketball-Profis mit Tristan da Silva und Moritz Wagner das Ticket für die NBA-Playoffs gelöst. Der Center gewann mit Meister Oklahoma City Thunder in der Nacht zum Mittwoch bei Orlando Magic mit 113:108. Durch den neunten Erfolg in Serie qualifizierte sich OKC als erstes Team der Saison für die Meisterrunde.

Afrika-Cup: Senegal will vor den CAS ziehen

Der senegalesische Fußballverband wird nach der Aberkennung des Afrika-Cup-Titels vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS ziehen. Dies kündigte er in der Nacht zum Mittwoch an. "Der senegalesische Fußballverband verurteilt diese ungerechte, beispiellose und inakzeptable Entscheidung, die den afrikanischen Fußball in Verruf bringt", hieß es in einem Statement.

Textgröße ändern: