The National Times - Bahn-Probleme in Innsbruck: Rodler starten in Winterberg

Bahn-Probleme in Innsbruck: Rodler starten in Winterberg


Bahn-Probleme in Innsbruck: Rodler starten in Winterberg
Bahn-Probleme in Innsbruck: Rodler starten in Winterberg / Foto: © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/SID

Die Rennrodel-Elite startet in Winterberg in die neue Weltcup-Saison. Aufgrund der Probleme mit der umgebauten Bob- und Rodelbahn in Innsbruck-Igls wurde der Auftakt in die Olympia-Saison vom 5. bis 7. Dezember ins Sauerland verlegt, wie der Rodel-Weltverband FIL am Samstag mitteilte.

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"Der zweite Homologierungs-Termin für den umgebauten Olympia-Eiskanal in Innsbruck-Igls ist nicht erfolgreich verlaufen. Trotz intensiver Nacharbeiten in den vergangenen Tagen konnte die Bahn die technischen Anforderungen des Internationalen Rodel Verbandes (FIL) nicht vollständig erfüllen", hieß es in einem Statement.

Nach einer missglückten Probefahrt des zweimaligen Rodel-Weltmeisters Jonas Müller hatten die Österreicher aus Sicherheitsgründen Abstand von weiteren Tests genommen. Vor allem die Kurven 13 und 14, die mit zusätzlichen Holzbanden verengt wurden, bereiten Probleme.

"Die Bereitschaft von Winterberg, innerhalb weniger Tage einzuspringen, ist ein starkes Zeichen des Zusammenhalts in unserer Rodel-Familie", sagte FIL-Präsident Einars Fogelis: "Diese Solidarität zeigt, was unseren Sport ausmacht." Auch im Januar ist der Rodel-Zirkus in Winterberg zu Gast.

Die FIL hofft, "dass die Verantwortlichen in Innsbruck-Igls die notwendigen technischen Anpassungen vorantreiben, damit die traditionsreiche Tiroler Bahn so bald wie möglich für internationale Wettkämpfe homologiert werden kann", hieß es. "Wir wissen, welch' große Bedeutung Innsbruck-Igls für unseren Sport hat – geschichtlich, emotional und für viele Teams logistisch. Unser Ziel ist klar: Wir wollen so schnell wie möglich dorthin zurückkehren, sobald die Bahn alle Anforderungen erfüllt", sagte Fogelis mit Blick auf die Olympia-Bahn von 1964 und 1976.

Der Österreichische Rodelverband (ÖRV) hatte sich am Freitag skeptisch gezeigt und von einem "Desaster" gesprochen. "Es wird jetzt einen wohl gröberen Eingriff brauchen, das wirft natürlich viele Fragen auf, zumal es um sehr hohe Investitionen geht", sagte ÖRV-Präsident Markus Prock.

T.Hancock--TNT

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