The National Times - Weitsprung-Queen Mihambo: Wie lange fliegt sie noch?

Weitsprung-Queen Mihambo: Wie lange fliegt sie noch?


Weitsprung-Queen Mihambo: Wie lange fliegt sie noch?
Weitsprung-Queen Mihambo: Wie lange fliegt sie noch? / Foto: © FIRO/SID

Weitsprung-Königin Malaika Mihambo (28) denkt nach drei Goldmedaillen in Serie allmählich über das Ende ihrer Karriere nach. "Ich möchte mindestens bis Paris (Olympische Spiele 2024, d. Red.) noch Leichtathletik machen, vielleicht auch darüber hinaus", sagte Mihambo dem SID vor der am Freitag beginnenden WM in Eugene/USA (15. bis 24. Juli): "Mit Ende 30 werde ich aber wahrscheinlich nicht mehr im Leistungssport zu finden sein."

Textgröße ändern:

Europameisterin 2018, Weltmeisterin 2019, Olympiasiegerin in Tokio - und auch in Eugene gilt Mihambo mit ihrer Saisonbestweite von 7,09 m wieder als Favoritin. Wenn sie irgendwann nicht mehr fliegen sollte, sollen sich die Fans an eine "hoffentlich sehr erfolgreiche Malaika Mihambo" erinnern. "Mir persönlich ist aber wichtiger, dass ich den Sport nicht nur für mich, sondern für und mit den Menschen zusammen gemacht habe", sagte sie: "Dass ich hoffentlich viele Menschen inspirieren konnte und Herzen bewegt habe. Das würde mich freuen."

Erneut Gold zu holen, ist für Mihambo nicht selbstverständlich. "Ich weiß nur, dass ich nicht einfach von einem Titelgewinn träumen darf. Man muss immer in der Aktivität bleiben, sich darauf besinnen einen guten Wettkampf zu machen", sagte sie: "Dann kann ich mir über Platzierungen und Titel Gedanken machen."

T.Hancock--TNT

Empfohlen

"Chef" Mertesacker: "Unglaubliche Lust" auf den DFB

Am Donnerstagabend arbeitete Per Mertesacker nach sechs Jahren ein letztes Mal als ZDF-Experte - am Montag wird er beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) "mit unglaublicher Lust" in seine neue Aufgabe als Geschäftsführer Sport reinschnuppern. Sein Amt als Nachfolger des zum Jahresende ausscheidenden Andreas Rettig tritt er am 1. Januar an. "Ich habe ihn schon mit 'Chef' begrüßt", sagte der neue Bundestrainer Jürgen Klopp vor dem Nations-League-Spiel gegen Serbien in München lachend.

Zidane über berühmten Kopfstoß: "Bereue es nicht"

Frankreichs neuer Nationaltrainer Zinédine Zidane bedauert seinen berühmten Kopfstoß im WM-Finale 2006 in Berlin gegen Italien nur bedingt. "Ich bin nicht stolz auf das, was passiert ist. Das habe ich gesagt, ich habe es wiederholt und ich sage es auch heute noch", erklärte Zidane vor dem Nations-League-Duell am Freitag (20.45 Uhr/DAZN) gegen die Italiener. Aber: "Ich bereue es nicht, denn das gehört zu meiner Karriere dazu."

Klopp bietet zwei Debütanten auf

Mit zwei Debütanten gegen Serbien: Bundestrainer Jürgen Klopp beschert Jonas Urbig und Derry Scherhant in der Nations-League-Partie am Abend (20.45 Uhr/ZDF) in München ihren ersten Länderspieleinsatz. Der Münchner Urbig und der Freiburger Scherhant sind die Nationalspieler 997 und 998 in der Geschichte des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Die Nummer 1000 könnte gegen Serbien eingewechselt werden.

Klopp wies Kimmich ab: "Er hat ein paarmal nachgefragt"

Joshua Kimmich hat den neuen Bundestrainer Jürgen Klopp mehrfach darum gebeten, auch beim dritten und vierten Spiel des ungewöhnlich langen Länderspielfensters dabei sein zu dürfen - vergeblich. "Er hat tatsächlich ein paar Mal nachgefragt", sagte Klopp bei BR24Sport: "Aber da kann ich Jo sagen, je öfter man fragt, desto weniger wahrscheinlich bekommt man das, was man will."

Textgröße ändern: