The National Times - Beim Wiedersehen mit Brand: "Verdiente Niederlage" für den VfL

Beim Wiedersehen mit Brand: "Verdiente Niederlage" für den VfL


Beim Wiedersehen mit Brand: "Verdiente Niederlage" für den VfL
Beim Wiedersehen mit Brand: "Verdiente Niederlage" für den VfL / Foto: © IMAGO / Fotostand/SID

Jule Brand umarmte ihre enttäuschten Ex-Kolleginnen und spendete Trost. Beim emotionalen Wiedersehen mit alten Weggefährten hatte die Nationalspielerin ihrem früheren Klub VfL Wolfsburg auch ohne eigenen Treffer eine bittere Niederlage in der Champions League zugefügt. Mit dem favorisierten Rekordsieger OL Lyonnes ließ Brand den Wölfinnen beim souveränen 3:1 (2:0) am Dienstagabend keine Chance und freute sich über den dritten Sieg im dritten Spiel in der Königsklasse.

Textgröße ändern:

Wolfsburg dagegen musste nach zwei Erfolgen zum Auftakt der Ligaphase den ersten Rückschlag hinnehmen - und die Überlegenheit des Gegners anerkennen. "Das war auf jeden Fall ein verdienter Sieg für Lyon. In der ersten Halbzeit hatten wir so gut wie keinen Ballbesitz", sagte Kapitänin Janina Minge.

Ada Hegerberg mit einem Doppelpack (25. und 30.) und Wendie Renard nach einem fragwürdigen Foulelfmeter (72.) hatten für klare Verhältnisse gesorgt. Lineth Beerensteyn (80.) verkürzte noch, zu einer erfolgreichen Aufholjagd kam es aber nicht mehr. Zwar fielen die Gegentore allesamt nach Standards, die Französinnen betrieben vor allem in der ersten Hälfte aber auch Chancenwucher aus dem Spiel heraus.

"Man muss einfach zugestehen, dass das Ergebnis in Ordnung geht", sagte Wolfsburgs Trainer Stephan Lerch. Es sei schwierig gewesen, in der Defensive den Zugriff auf den Gegner zu bekommen. "Somit haben wir auch nicht die Umschaltmomente generieren können, die wir uns auch erhofft hatten", sagte Lerch.

Allzu lange hadern wollte der Coach bei aller Ernüchterung aber nicht. Schon am kommenden Samstag geht es im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen den SC Freiburg um neue Ziele. Am Mittwoch gehe der Blick deshalb wieder positiv nach vorne, "dann werden wir auch wieder in die Erfolgsspur zurückkehren", sagte Lerch. An der Niederlage gegen OL Lyonnes könne man auch wachsen: "Wir nehmen große Learnings mit aus diesem Spiel. Wir wollen weiterarbeiten und es dann besser machen."

I.Paterson--TNT

Empfohlen

Viele Chancen, keine Tore - Klopp zittert ums Viertelfinale

Einpeitscher Jürgen Klopp und seine dominanten Ballzauberer sind im Hexenkessel von Saloniki an sich selbst gescheitert. Starke Überlegenheit, einige Chancen, aber keine Tore - die deutsche Nationalmannschaft kam trotz eines guten Spiels mit zahlreichen Abschlüssen nicht über ein 0:0 gegen lange mauernde Griechen hinaus und muss nach verpasster Revanche um das Nations-League-Viertelfinale zittern.

Klopp nimmt drei Wechsel vor

Jürgen Klopp nimmt nach seinem ersten Sieg als Bundestrainer drei Veränderungen vor. Lennart Karl, David Raum und Jonathan Burkardt ersetzen gegenüber dem souveränen Erfolg gegen Serbien (2:0) beim Nations-League-Spiel in Griechenland (20.45 Uhr/RTL) Serge Gnabry, Maximilian Mittelstädt und Nick Woltemade.

DFB-Frauen: Kapitänin Gwinn fällt für Länderspiele aus

Kapitänin Giulia Gwinn fällt für die anstehenden Länderspiele der deutschen Fußballerinnen aus. Nach ihrer verletzungsbedingten Auswechslung im Topspiel des FC Bayern bei Eintracht Frankfurt hat die 27-Jährige für die Härtetests gegen Australien und Japan abgesagt, wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Sonntagabend mitteilte. Eine Diagnose steht auch laut Verein noch aus.

Golla reagiert auf Wechsel-Diskussion: "Nicht 'nur' Heimweh"

Nach den Diskussionen über eine schnelle Rückkehr zur SG Flensburg-Handewitt hat sich DHB-Kapitän Johannes Golla erstmals öffentlich zu seinem Wechselwunsch zu Wort gemeldet. "Menschen, die mich gut kennen, haben längst gesehen, dass es mittlerweile nicht mehr 'nur' Heimweh ist, sondern meine mentale Gesundheit ernsthaft gefährdet ist", schrieb der 28-Jährige bei Instagram. Er sei sich "im Klaren darüber, dass die Entscheidung für den Vertrag in Melsungen verfrüht war."

Textgröße ändern: