The National Times - Knoten geplatzt: Deutsche U17 furios in die K.o.-Runde

Knoten geplatzt: Deutsche U17 furios in die K.o.-Runde


Knoten geplatzt: Deutsche U17 furios in die K.o.-Runde
Knoten geplatzt: Deutsche U17 furios in die K.o.-Runde / Foto: © IMAGO/Naushad/SID

Die deutschen U17-Junioren haben mit einem Torfestival ihren ersten Sieg bei der WM in Katar gefeiert - und damit die Teilnahme an der K.o.-Runde gesichert. Gegen El Salvador gewann die Auswahl von Nationaltrainer Marc Meister mit einer überzeugenden Vorstellung 7:0 (3:0). Nach zwei Unentschieden gegen Kolumbien und Nordkorea (beide 1:1) qualifizierte sich Deutschland noch als Gruppensieger für das Sechzehntelfinale.

Textgröße ändern:

Auf wen der Titelverteidiger dort trifft, entscheidet sich erst nach den letzten Gruppenspielen am Dienstag. Beim Mammutturnier mit 48 Mannschaften kommen die zwölf Gruppensieger sowie die zwölf Gruppenzweiten weiter. Darüber hinaus qualifizieren sich auch die acht besten Gruppendritten.

Auf Platz fünf der Aspire Academy zeigte Deutschland von Anfang bis Ende einen dominanten Auftritt. Angesichts der zuvor mageren Ausbeute von nur zwei Punkten war bei sommerlichen Temperaturen in Katar vom vorzeitigen Aus bis zum Gruppensieg alles möglich.

Nachdem der erste Treffer durch den Kölner Maik Afri Akumu aufgrund einer Abseitsstellung noch zurückgenommen wurde (12.), begann wenig später der Torreigen. Leverkusens Jeremiah Mensah (31.), der Frankfurter Alexander Staff (41.) sowie Bayern Münchens Wisdom Mike (45.) trafen noch vor der Pause.

Nach dem Seitenwechsel ging es munter weiter. El Salvadors Andrew Reyes fälschte eine Flanke des auffälligen Afri Akumu unhaltbar ins Tor ab (52.), Mensah schnürte den Doppelpack (57.) und auch die Einwechselspieler Lasse Eickel vom SC Paderborn (70.) und Frankfurts Christian Prenaj (84.) trafen.

Die DFB-Junioren verfolgen beim Turnier in der Aspire Academy große Ziele. "Wir sprechen intern klar darüber, dass wir die gesamte Turnierzeit hier bleiben und somit auch Weltmeister werden wollen", hatte Trainer Meister vor dem Turnierstar gesagt. Das Finale steigt am 27. November.

Vor zwei Jahren hatte sein Vorgänger Christian Wück, inzwischen Bundestrainer der Frauen-Nationalmannschaft, in Indonesien in einem dramatischen Finale gegen Frankreich (4:3 i.E.) triumphiert. Talente wie Torwart Konstantin Heide, Finn Jeltsch, Noah Darvich, Assan Ouedraogo oder Paris Brunner waren dabei.

A.M.James--TNT

Empfohlen

Viele Chancen, keine Tore - Klopp zittert ums Viertelfinale

Einpeitscher Jürgen Klopp und seine dominanten Ballzauberer sind im Hexenkessel von Saloniki an sich selbst gescheitert. Starke Überlegenheit, einige Chancen, aber keine Tore - die deutsche Nationalmannschaft kam trotz eines guten Spiels mit zahlreichen Abschlüssen nicht über ein 0:0 gegen lange mauernde Griechen hinaus und muss nach verpasster Revanche um das Nations-League-Viertelfinale zittern.

Klopp nimmt drei Wechsel vor

Jürgen Klopp nimmt nach seinem ersten Sieg als Bundestrainer drei Veränderungen vor. Lennart Karl, David Raum und Jonathan Burkardt ersetzen gegenüber dem souveränen Erfolg gegen Serbien (2:0) beim Nations-League-Spiel in Griechenland (20.45 Uhr/RTL) Serge Gnabry, Maximilian Mittelstädt und Nick Woltemade.

DFB-Frauen: Kapitänin Gwinn fällt für Länderspiele aus

Kapitänin Giulia Gwinn fällt für die anstehenden Länderspiele der deutschen Fußballerinnen aus. Nach ihrer verletzungsbedingten Auswechslung im Topspiel des FC Bayern bei Eintracht Frankfurt hat die 27-Jährige für die Härtetests gegen Australien und Japan abgesagt, wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Sonntagabend mitteilte. Eine Diagnose steht auch laut Verein noch aus.

Golla reagiert auf Wechsel-Diskussion: "Nicht 'nur' Heimweh"

Nach den Diskussionen über eine schnelle Rückkehr zur SG Flensburg-Handewitt hat sich DHB-Kapitän Johannes Golla erstmals öffentlich zu seinem Wechselwunsch zu Wort gemeldet. "Menschen, die mich gut kennen, haben längst gesehen, dass es mittlerweile nicht mehr 'nur' Heimweh ist, sondern meine mentale Gesundheit ernsthaft gefährdet ist", schrieb der 28-Jährige bei Instagram. Er sei sich "im Klaren darüber, dass die Entscheidung für den Vertrag in Melsungen verfrüht war."

Textgröße ändern: