The National Times - "Partycrasher" Sammer warnt vor BVB-Euphorie

"Partycrasher" Sammer warnt vor BVB-Euphorie


"Partycrasher" Sammer warnt vor BVB-Euphorie
"Partycrasher" Sammer warnt vor BVB-Euphorie / Foto: © SID

Der ewige Mahner Matthias Sammer warnt angesichts der erfolgreichen Transferpolitik vor zu viel Euphorie bei Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund. "Vielleicht bin ich da der Partycrasher, wir müssen härter zu uns werden", sagte der BVB-Berater dem kicker: "Eine Euphorie darf sich gerne auf einem stabilen Fundament aus Leistung entwickeln – dann bin ich auch der Partyhengst."

Textgröße ändern:

Auch er sehe "einen gewissen Aufbruch", meinte der Europameister von 1996, warne aber "vor euphorischen Denkweisen". Die Borussia müsse "das Thema Leistungskultur in Zukunft in den Mittelpunkt stellen, daran arbeiten und Stabilität zeigen – nicht nur wenn die Sonne scheint, sondern auch wenn es regnet. Das müssen wir verbessern." Gut sei nicht gut genug, "solange besser möglich ist".

Von den Profis um Kapitän Marco Reus erwartet Sammer (54) in Sachen Führung eine Steigerung. "Die Mannschaft hat sich in den Leben-oder-sterben-Spielen nicht bewiesen, da müssen wir Ansätze wählen, um dem Gegner das Gefühl zu geben, dass sich Borussia Dortmund niemals aufgibt." Es wäre sein "größter Wunsch, "dass sich in sportlicher wie auch in gruppendynamischer Hinsicht etwas tut".

Der BVB werde zwar "zu Recht" für seine Transfers gelobt, ergänzte Sammer: "Aber, auch wenn ich mich wiederhole, wir haben immer noch keinen Punkt gewonnen. Ich warne davor, sich nur auf diese neuen Namen zu verlassen – die gesamte Truppe wird Topleistungen bringen müssen."

W.Phillips--TNT

Empfohlen

Biathlon: Fichtner im Einzel starke Fünfte

Biathletin Marlene Fichtner hat im ersten Rennen nach der Ära Franziska Preuß das Podest zwar knapp verpasst, aber für eine dicke Überraschung gesorgt. Die 22-Jährige belegte beim Sieg von Elvira Öberg beim Weltcup in Kontiolahti im Einzel einen starken fünften Rang und sorgte mit ihrem besten Weltcup-Ergebnis nach den zahlreichen deutschen Olympia-Enttäuschungen für einen Lichtblick. Fichtner, die bei den Olympischen Winterspielen nicht am Start gewesen war, blieb im Rennen über 15 km bei eisigen Temperaturen von minus fünf Grad bei den vier Schießeinlagen fehlerfrei.

Paralympics: Forster und Wedde deutsche Fahnenträger

Monoskiqueen Anna-Lena Forster und Eishockey-Routinier Jörg Wedde sind die deutschen Fahnenträger bei den Paralympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo. Das verkündete der Deutsche Behindertensportverband (DBS) im Rahmen einer Pressekonferenz im Deutschen Haus am Tag vor der umstrittenen Eröffnungsfeier im Amphitheater von Verona, die von Deutschland und weiteren Nationen aufgrund der Zulassung russischer und belarussischer Athletinnen und Athleten unter eigener Flagge boykottiert wird.

VfL-Coach am Scheideweg: "Kein Endspiel für Daniel Bauer"

Trainer Daniel Bauer vom kriselnden Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg will vor dem möglichen Endspiel um seinen Job den Fokus von sich weg lenken. "Das ist kein Endspiel für Daniel Bauer am Samstag, sondern ein unfassbar wichtiges Sechspunktespiel für unseren Klub. Punkt", sagte Bauer vor dem Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den Hamburger SV.

Parsons rechtfertigt Russland-Teilnahme bei Paralympics

IPC-Präsident Andrew Parsons hat einen Tag vor der Eröffnung der Paralympics 2026 in Mailand-Cortina (6. bis 15. März) die Wiederzulassung russischer und belarussischer Athletinnen und Athleten unter eigener Flagge noch einmal gerechtfertigt. Dies habe "die Generalversammlung des Internationalen Paralympischen Komitees, das höchste Beschlussorgan des IPC, entschieden. Es handelte sich um einen demokratischen Prozess, der in Übereinstimmung mit dem im IPC-Statut festgelegten Verfahren durchgeführt wurde. 177 unserer 211 Mitgliedsorganisationen waren bei der Abstimmung anwesend", sagte Parsons am Donnerstag in Cortina.

Textgröße ändern: