The National Times - Glasners Kampfansage an Real: "Wollen nächsten Titel"

Glasners Kampfansage an Real: "Wollen nächsten Titel"


Glasners Kampfansage an Real: "Wollen nächsten Titel"
Glasners Kampfansage an Real: "Wollen nächsten Titel" / Foto: © POOL/SID

Trainer Oliver Glasner von Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt zeigt keine Angst vor großen Namen. "Klar ist der Champions-League-Sieger immer Favorit", sagte der Coach vor dem europäischen Supercup gegen Real Madrid am 10. August in Helsinki dem kicker, "aber das ändert nichts an unserer Herangehensweise. Wir wollen den Supercup gewinnen und den nächsten Titel holen."

Textgröße ändern:

Auch in der Königsklasse möchte die Eintracht die Arrivierten ärgern. "Wir wollen die Gruppenphase überstehen", sagte Glasner: "Sollten wir ins Achtelfinale einziehen, werden wir nicht die weiße Fahne schwingen. Falls wir Dritter werden und in die Play-offs der Europa League kommen, wollen wir da weiterkommen. Das olympische Motto – dabei sein ist alles – wird es bei uns nie geben."

Allerdings sieht Glasner (47) seine Mannschaft aktuell noch nicht auf dem erhofften Niveau. "Es gab noch kein Testspiel, mit dem ich restlos zufrieden war. Wir sind von dem, was ich im Kopf habe, noch meilenweit weg", meinte Glasner und betonte: "Die Sinne müssen geschärft werden!"

Von WM-Held Mario Götze (30) erwartet Glasner keine Wunderdinge: "Mario kann und muss nicht jedes Spiel für die Eintracht gewinnen, diesen Druck würde ich ihm nie auferlegen. Er kann uns dabei helfen, Spiele zu gewinnen, aber das muss er nicht allein schaffen."

Lewis--TNT

Empfohlen

Kane mit Dreierpack: Bayern feiern gelungenen Abschluss

Der FC Bayern hat eine bemerkenswerte Bundesliga-Saison standesgemäß beendet und reist mit Rückenwind zum Pokalfinale nach Berlin. Der Meister gewann sein Heimspiel am letzten Spieltag gegen den 1. FC Köln dank Dreifach-Torschütze Harry Kane souverän mit 5:1 (3:1) und feierte einen gelungenen Auftakt in seine Meister-Feierlichkeiten.

K.o. auf dem Kiez: Wolfsburg schießt St. Pauli in die 2. Liga

K.o. für den Kiez-Klub, Rettungsanker für die Wölfe: Der VfL Wolfsburg hat im Bundesliga-"Herzschlagfinale" einen kühlen Kopf bewahrt und den FC St. Pauli in die 2. Liga befördert. Während sich die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking durch den verdienten 3:1 (1:0)-Auswärtserfolg in die Relegation rettete, müssen die Hamburger nach einem Gastspiel von nur zwei Jahren wieder zurück in die Zweitklassigkeit.

Kein Wunder: Heidenheim verliert und steigt ab

Das Wunder ist ausgeblieben: Der 1. FC Heidenheim ist trotz einer Aufholjagd in den letzten Wochen aus der Fußball-Bundesliga abgestiegen. Das Team von Trainer-Urgestein Frank Schmidt verlor zum Saisonabschluss gegen den FSV Mainz 05 verdient mit 0:2 (0:2) und ist nach drei Jahren wieder zweitklassig. Philipp Tietz brachte den FSV, für den es tabellarisch um nichts mehr ging, bereits in der 7. Minute in Führung. Nadiem Amiri erhöhte für das Team von Urs Fischer (43.).

Kein Happy End für Hearts: Celtic mit Last-Minute-Sieg

Celtic Glasgow hat dem Fußball-Märchen von Heart of Midlothian am letzten Spieltag der schottischen Meisterschaft ein Happy End verwehrt. Durch ein 3:1 (1:1) im direkten Duell entriss die Mannschaft von Teammanager Martin O'Neill dem Außenseiter um den deutschen Torhüter Alexander Schwolow noch die Tabellenführung und feierte mit zwei Punkten Vorsprung den 56. Liga-Titel. Celtic überholte mit der vierten Meisterschaft in Serie und der 13. in den vergangenen 14 Jahren auch Lokalrivale Rangers (55).

Textgröße ändern: