The National Times - Kramer findet Gladbacher Trainerwechsel "richtig"

Kramer findet Gladbacher Trainerwechsel "richtig"


Kramer findet Gladbacher Trainerwechsel "richtig"
Kramer findet Gladbacher Trainerwechsel "richtig" / Foto: © SID

Für Rio-Weltmeister Christoph Kramer vom Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach war die Trennung von Trainer Adi Hütter alternativlos. "Ich finde es richtig, dass der Klub den Reset-Knopf gedrückt hat", sagte der Mittelfeldspieler im Interview mit der Bild am Sonntag.

Textgröße ändern:

Die Fohlen hatten sich nach der enttäuschenden vergangenen Saison mit Platz zehn von dem Österreicher getrennt. Die Maßnahme habe dazu beigetragen, die Atmosphäre zu verbessern, meinte Kramer: "Die Hoffnung ist einfach zurück. Rund um den Klub und das Team herrscht wieder eine positive Grundstimmung."

Dies sei allerdings nicht allein auf den Wechsel zum neuen Coach Daniel Farke zurückzuführen. Ohnehin sei Hütter nicht alleine verantwortlich für die verkorkste Saison gewesen: "Wenn ein Trainer entlassen wird, darf man das nicht nur an ihm festmachen, auch wenn ich der Meinung bin, dass der Trainer die wichtigste Person im Verein ist. Wir als Mannschaft müssen uns da auch an die eigene Nase fassen – am Ende müssen wir das auf dem Platz regeln. Und das haben wir nicht geschafft."

Von Farke hat Kramer bislang einen positiven Eindruck. "Ich habe einfach ein gutes Gefühl, mir gefallen die Ansprache und der Ansatz", sagte der 31-Jährige. Der neuen Spielzeit sieht er optimistisch entgegen: "Wir haben das Potenzial, im oberen Drittel dabei zu sein – aber das haben 12, 13 andere Klubs auch. Wichtig ist, dass wir besser sind als im letzten Jahr." Damit meine er weniger die Platzierung als die Art und Weise, wie Gladbach spiele.

T.Bailey--TNT

Empfohlen

Neuer fit für den Klassiker

Bayern München kann im Bundesliga-Klassiker bei Borussia Dortmund am Samstag (18.30 Uhr/Sky) wohl auf seinen Kapitän Manuel Neuer zurückgreifen. "Manu sieht eigentlich gut aus, wir haben gedacht, dass er vielleicht länger ausfällt", sagte Trainer Vincent Kompany am Freitag und ergänzte: "Aber trotzdem möchte ich es noch einmal mit Manu besprechen."

Draisaitl glänzt: Oilers per Kantersieg zurück in der Spur

Eishockey-Star Leon Draisaitl hat mit den Edmonton Oilers nach dem bitteren NHL-Restart eindrucksvoll zurück in die Spur gefunden. Mit einem 8:1-Kantersieg gegen die Los Angeles Kings schossen sich die Kanadier um den deutschen Olympia-Fahrer Draisaitl den Frust von der Seele, der ehemalige MVP steuerte vier Scorerpunkte bei. 24 Stunden zuvor hatten die Oilers ihre erste Partie nach den Winterspielen mit 5:6 bei den Anaheim Ducks verloren, auch vor Olympia lief es mit drei Niederlagen am Stück nicht.

NBA: Lakers und Magic mit Niederlagen

Die Los Angeles Lakers sind in der NBA zum denkbar schlechten Zeitpunkt aus dem Tritt geraten. Das Team des Deutschen Maximilian Kleber verlor beim 110:113 gegen die Phoenix Suns das dritte Spiel nacheinander - und das ausgerechnet bei einem direkten Verfolger in Playoff-Rennen. Das Polster der Lakers auf die ungeliebten Plätze für das Play-in-Turnier ist damit fast aufgebraucht.

Ralf Schumacher: Micks USA-Wechsel "unnötig"

Der frühere Formel-1-Pilot Ralf Schumacher hält den Wechsel seines Neffen Mick in die IndyCar-Serie für "unnötig". "Für mich stellt sich die Nutzen-Risiko-Frage", sagte er in einer Sky-Presserunde über den Schritt des 26-Jährigen in die USA: "Man muss kein Raketenwissenschaftler sein, um zu erkennen, dass Durchschnittsgeschwindigkeiten von 360 km/h gefährlicher sind, als normale Formel-1-Rennen."

Textgröße ändern: