The National Times - Verstappen über Buhrufe:"Man müsste den Gegner respektieren"

Verstappen über Buhrufe:"Man müsste den Gegner respektieren"


Verstappen über Buhrufe:"Man müsste den Gegner respektieren"
Verstappen über Buhrufe:"Man müsste den Gegner respektieren" / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SID

Formel-1-Weltmeister Max Verstappen bemängelt in den Duellen mit Lewis Hamilton die teilweise feindselige Stimmung auf den Tribünen. "Grundsätzlich finde ich es schade, dass die Fans wie Fußball-Fans reagieren", sagte der Red-Bull-Pilot im Interview mit Sport1: "Sie pfeifen immer den Gegner aus. In Holland pfeifen sie gegen Lewis, in England gegen mich."

Textgröße ändern:

Dies sei "schade, weil wir oft extrem harte, sportlich hochwertige Kämpfe austragen. Da müsste man auch den Gegner respektieren." Persönlich sei er Fan der PSV Eindhoven, sagte Verstappen: "Wenn ich aber ein tolles Fußballspiel anschaue, genieße ich das, egal, ob meine Mannschaft gewinnt oder verliert. Es wäre schön, wenn das Fanverhalten in unserem Sport so wäre."

Die Rivalität wird allerdings auch von den Protagonisten regelmäßig befeuert. Nicht zuletzt Verstappen und sein Red-Bull-Rennstall tragen mit öffentlichen Äußerungen immer wieder dazu bei.

V.Bennett--TNT

Empfohlen

"Wunderschönes Erlebnis": Deschamps-Abschied mit Stolz

Didier Deschamps verabschiedete sich trotz der Niederlage in seinem letzten Spiel als gefühlter Sieger. "Es war ein wunderschönes Erlebnis, ein Abenteuer mit dieser Mannschaft, mit der wir acht Wochen zusammen verbracht haben", sagte der französische Nationaltrainer nach dem spektakulären 4:6 (0:4) im kleinen WM-Finale gegen England: "Das ist die WM. Es ist wunderschön, es gibt nichts Schöneres."

Bestes Ergebnis seit 1966: Tuchel lobt Englands Mentalität

Der bronzene Abschluss dieser wilden WM-Reise hatte Thomas Tuchel nochmal alles abverlangt. "Es ist schwierig, das reicht für vier Spiele", sagte Englands Nationaltrainer nach dem 6:4 (4:0) gegen Frankreich im Spiel um Platz drei, das zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten geboten hatte. "Massives Kompliment für die Mentalität", sagte Tuchel: "Das war absolut brillant."

Torfestival: Tuchels Engländer zittern sich zu Platz drei

Thomas Tuchels Engländer haben sich nach einem wahren Offensivspektakel mit viel Glück ihr bestes WM-Ergebnis seit 60 Jahren gesichert. Im Spiel um Platz drei gegen Frankreich dominierte das Teams des deutschen Trainers lange Zeit, gab aber fast noch eine Vier-Tore-Führung aus der Hand: Am Ende rettete sich England durch ein 6:4 (4:0) über die Ziellinie. Frankreich bewies Moral, doch die Ära Didier Deschamps ging mit einer Enttäuschung zu Ende.

22. WM-Tor: Mbappé zieht an Messi vorbei

Frankreichs Stürmerstar Kylian Mbappé hat in der ewigen WM-Torschützenliste die alleinige Führung übernommen und den bisherigen Rekordhalter Lionel Messi hinter sich gelassen. Mit seinem zweiten Treffer des Tages zum 3:4 in der 66. Minute im Spiel um Platz drei gegen England verbuchte der 27-Jährige sein 22. WM-Tor und verbesserte damit den Rekord.

Textgröße ändern: