The National Times - Weiper trifft: Mainzer Minimalisten schlagen auch Mostar

Weiper trifft: Mainzer Minimalisten schlagen auch Mostar


Weiper trifft: Mainzer Minimalisten schlagen auch Mostar
Weiper trifft: Mainzer Minimalisten schlagen auch Mostar / Foto: © www.imago-images.de/SID

In der Liga flop, in Europa top: Der kriselnde Bundesligist FSV Mainz 05 hat in der Conference League mit seinem zweiten Sieg etwas Selbstvertrauen getankt. Angeführt von U21-Nationalspieler Nelson Weiper bezwangen die Rheinhessen auch Zrinjski Mostar aus Bosnien-Herzegowina 1:0 (0:0) und liegen mit sechs Punkten aus zwei Spielen klar auf Kurs K.o.-Runde.

Textgröße ändern:

Weiper traf in der 24. Minute für die Elf von Trainer Bo Henriksen, die in der Liga mit nur vier Punkten aus sieben Spielen auf dem drittletzten Platz liegt. Nach der frühen Roten Karte gegen Mostars Igor Savic (38.) hätte Mainz deutlich höher gewinnen können. Schon zum Auftakt hatte es bei Omonia Nikosia auf Zypern ein 1:0 gegeben.

"Wir müssen besser verteidigen. Das ist das Wichtigste im Fußball", hatte Henriksen vor dem Spiel angesichts von zuletzt acht Gegentoren in zwei Spielen gesagt. Dafür warf der Däne kräftig die Rotationsmaschine an: Im Vergleich zum 3:4 gegen Bayer Leverkusen veränderte er die Startelf gleich auf neun Positionen.

Trotz der Änderungen war Mainz vor 30.200 Fans von Beginn an klar überlegen, machte daraus allerdings zu wenig. Die beste Chance der ersten Halbzeit nutzte Weiper, der erst den Pfosten traf und dann im zweiten Versuch vollstreckte. Nach einem harten Tritt von Savic gegen Ben Bobzien agierte Mainz dann lange in Überzahl.

Auch nach der Pause machte der FSV aus seiner Überlegenheit viel zu wenig. Weil der Meister aus Bosnien-Herzegowina, der zum Auftakt 5:0 gegen die Lincoln Red Imps aus Gibraltar gewonnen hatte, aber kaum zu Chancen kam, geriet der Sieg nicht wirklich in Gefahr. Ein zunächst gepfiffener Foulelfmeter für Mainz (81.) wurde nach Überprüfung der TV-Bilder zurückgenommen.

F.Lim--TNT

Empfohlen

Medwedew schießt Fan ab: Djokovic nach Eklat im Finale

Novak Djokovic hat nach einer Disqualifikation von Gegner Daniil Medwedew seine beeindruckende Siegesserie beim ATP-Turnier in Peking fortgesetzt. Djokovic lag im zweiten Satz mit 7:5, 5:3 in Führung und bereits klar auf Finalkurs, als Medwedew für einen Eklat sorgte. Der Russe schlug frustriert einen Ball in Richtung des Publikums, traf damit einen Zuschauer im Gesicht und wurde schließlich disqualifiziert.

Trotz Leistungseinbruch: Alcaraz beendet Final-Durststrecke

Trotz eines heftigen Leistungseinbruchs hat Tennisstar Carlos Alcaraz seine Durststrecke beendet und das erste Finale auf der ATP-Tour seit knapp einem halben Jahr erreicht. Der im Frühling und Sommer unter gesundheitlichen Problemen leidende 23-Jährige setzte sich im Duell mit seinem spanischen Landsmann Jaume Munar beim Hartplatzturnier in Tokio im Halbfinale mit 5:7, 6:3, 6:1 durch. Der siebenmalige Grand-Slam-Champion kämpfte sich dabei von einem Einbruch zum Ende des ersten Satzes zurück.

Außenbandriss: Gwinn fällt mehrere Wochen aus

Fußball-Nationalspielerin Giulia Gwinn muss wegen einer Sprunggelenksverletzung mehrere Wochen pausieren. Die Kapitänin der deutschen Nationalmannschaft hat laut FC Bayern einen Außenbandriss im linken Knöchel erlitten, wie der Double-Gewinner am Montag mitteilte.

Nach Dämpfer: Zverev fehlen weiter über 1000 Punkte auf Sinner

US-Open-Sieger Alexander Zverev hat auf der Jagd nach dem ersten Platz in der Tennis-Weltrangliste einen Dämpfer kassiert, die Erfüllung seines Traums aber noch immer vor Augen. In der aktuellen Weltrangliste vom Montag kommt Zverev auf 9720 Punkte - von Jannik Sinner (11.000 Punkte) trennen ihn damit noch 1280 Zähler. Durch das Viertelfinalaus gegen Novak Djokovic in Peking verpasste es Zverev, sich noch näher an den italienischen Branchenführer heranzupirschen.

Textgröße ändern: