The National Times - Niederländerinnen kämpfen sich gegen Schweden zurück

Niederländerinnen kämpfen sich gegen Schweden zurück


Niederländerinnen kämpfen sich gegen Schweden zurück
Niederländerinnen kämpfen sich gegen Schweden zurück / Foto: © SID

Die niederländischen Fußballerinnen sind mit einem Remis in die Mission Titelverteidigung bei der EM in England gestartet. Die Mannschaft um Starstürmerin Vivianne Miedema kam zum Auftakt in Sheffield nach Rückstand gegen den Olympiazweiten Schweden noch zu einem 1:1 (0:1).

Textgröße ändern:

Jonna Andersson (36.) brachte die Skandinavierinnen vor 21.342 Zuschauern an der Bramall Lane in Führung, doch die Wolfsburgerin Jill Roord (52.) sicherte Oranje vor den Augen von Bondscoach Louis van Gaal einen Punkt.

Schweden, erster Europameister der Frauen 1984, kam besser in das Topspiel und diktierte das Spielgeschehen in Halbzeit eins. Andersson traf aus kurzer Distanz zur verdienten Führung. Die Niederländerinnen mussten den frühen Ausfall von Torhüterin und Kapitänin Sari van Veenendaal (22.) verkraften und fanden offensiv zunächst kaum Lösungen. Auch Miedema, zwischen 2014 und 2017 bei Bayern München unter Vertrag, trat nur selten in Erscheinung. Nach dem Seitenwechsel wurden die Niederländerinnen aber stärker, Roord erzielte aus der Drehung den Ausgleich. Beide Teams riskierten in der Folge nicht mehr viel.

Zuvor hatten die Schweizerinnen zum Auftakt der Gruppe C einen Sieg trotz langer Führung noch aus der Hand gegeben. Das Team von Trainer Nils Nielsen kam in Leigh gegen Nachrücker Portugal nicht über ein 2:2 (2:0) hinaus. Coumba Sow (2.) und Rahel Kiwic (5.) brachten die Schweizerinnen, die am 24. Juni im Test in Erfurt gegen Deutschland mit 0:7 untergegangen waren, bei ihrer erst zweiten EM-Teilnahme frühzeitig auf Kurs.

Doch die Portugiesinnen, die nach dem Ausschluss Russlands erst kurzfristig zur Endrunde nachgerückt waren, übernahmen nach dem frühen Rückstand immer mehr die Spielkontrolle und belohnten sich im zweiten Durchgang durch die Treffer von Diana Gomes (58.) und Jessica Silva (65.).

P.Sinclair--TNT

Empfohlen

"Nicht bundesligatauglich": Hütter hadert mit Eintracht-Abwehr

Adi Hütter wurde deutlich. Die "deftige" 0:6 (0:4)-Pleite bei RB Leipzig veranlasste den tief enttäuschten Trainer von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt zu einem vernichtenden Urteil für seine wacklige Defensive. "Die Gegentore waren viel zu einfach. Wenn du hier in Leipzig so verteidigst und in solche Konter läufst, ist das was das Verteidigen betrifft einfach nicht bundesligatauglich", sagte Hütter.

Ultras finden Bochumer Hüpfverbot "irrsinnig" und "lächerlich"

Die Ultras des Fußball-Zweitligisten VfL Bochum haben scharfe Kritik am Hüpfverbot im Ruhrstadion geäußert und die kuriose Maßnahme als "irrsinnig" und "lächerlich" bezeichnet. Die Kritik richtet sich hauptsächlich gegen das Bauordnungsamt der Stadt Bochum und nicht gegen den Verein, der laut der Erklärung der Ultras auf ihrer Homepage die Begründung "nahezu wörtlich" übernehmen und erst nach einer "Nachrichtensperre" wenige Tage vor dem Heimspiel am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) gegen Arminia Bielefeld bekannt geben durfte.

Rekordtorschütze Fellhauer: "Sehr coole Sache"

Sein Eintrag in die Geschichtsbücher der Fußball-Bundelsiga könnte Robin Fellhauer noch teuer zu stehen kommen. "Mir wurde nur eben vom Herrn Gregoritsch (Michael, d. Red.) zugeflüstert, dass ich der Mannschaft einen ausgeben muss", sagte der 28-Jährige vom FC Augsburg nach seinem historischen Treffer beim 2:2 (1:0) gegen den FC Bayern - und grinste.

Nach DFB-Debatte: Kimmich kämpferisch

Joshua Kimmich hat sich nach der Debatte um seine Person kämpferisch gezeigt. "Am Ende spielen immer die Besten. Die letzten zehn Jahre ist es mir ganz gut gelungen, zu den Besten zu gehören", sagte der Kapitän der Nationalmannschaft nach dem 2:2 (0:1) des FC Bayern beim FC Augsburg.

Textgröße ändern: