The National Times - Six Kings Slam: Sinner entzaubert Alcaraz im Millionen-Finale

Six Kings Slam: Sinner entzaubert Alcaraz im Millionen-Finale


Six Kings Slam: Sinner entzaubert Alcaraz im Millionen-Finale
Six Kings Slam: Sinner entzaubert Alcaraz im Millionen-Finale / Foto: © SID

Jannik Sinner hat Carlos Alcaraz im nächsten Finale der beiden besten Tennisspieler der Welt entzaubert und beim Six Kings Slam in Saudi-Arabien den Millionen-Jackpot eingestrichen. Der Italiener gewann das Endspiel des hochdotierten Einladungsturniers in Riad nach einer dominanten Vorstellung mit 6:2, 6:4. Für seine erfolgreiche Titelverteidigung und die damit verbundenen 4,5 Millionen Dollar Preisgeld für den Sieger benötigte Sinner lediglich 73 Minuten.

Textgröße ändern:

Inklusive der 1,5 Millionen Dollar Startgeld nimmt Sinner sechs Millionen Dollar mit - und damit mehr als bei jedem seiner vier Grand-Slam-Siege. In diesem Jahr waren Sinner und Alcaraz bereits in den Finals der French Open und US Open sowie in Wimbledon aufeinandergetroffen. In London hatte sich der 24-jährige Sinner durchgesetzt, wie auch bei den Australian Open gegen Alexander Zverev. Sinner und Alcaraz teilen sich die letzten acht Grand-Slam-Titel gerecht auf.

Es ist Sinners zweiter Titel beim Six Kings Slam. Auch bei der Premiere des Showevents im Vorjahr hatte er sich gegen seinen spanischen Rivalen durchgesetzt. Weltranglistenpunkte gibt es in Riad nicht zu gewinnen, dafür dank des saudischen Staatsfonds für den Sieger mehr Preisgeld als bei jedem einzelnen Turnier der Profitour.

Der Weltranglistenerste Alcaraz hatte sich im Halbfinale souverän in zwei Sätzen gegen den US-Amerikaner Taylor Fritz durchgesetzt, Sinner war nach Zweisatz-Siegen gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas und den serbischen Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic ins Endspiel eingezogen. Der Hamburger Zverev war zum Auftakt im Viertelfinale glatt an Fritz gescheitert.

Fritz sicherte sich in Riad den dritten Platz - profitierte dabei aber auch von der Aufgabe Djokovics. Der sichtlich erschöpfte Serbe beendete die Partie nach dem 1:16 Stunden langen ersten Satz vorzeitig. Diesen hatte Fritz mit 7:6 (7:4) gewonnen. Insgesamt wurden 13,5 Millionen Dollar in Riad ausgeschüttet.

R.Evans--TNT

Empfohlen

Jeanmonnot holt Gesamtweltcup - Voigt als 16. beste Deutsche

Die deutschen Biathletinnen haben zum Auftakt des Weltcup-Finals am Holmenkollen das Podest erneut klar verpasst. Als Beste des Sextetts des Deutschen Skiverbandes (DSV) landete Vanessa Voigt im Sprint mit einer Strafrunde auf Rang 16, nach 7,5 Kilometern fehlte mehr als eine Minute aufs Podest. In der Nationenwertung verteidigte Deutschland trotz der schwachen Ergebnisse den komfortablen Vorsprung auf die sechstplatzierten Finninnen.

Stadionsicherheit: Sportministerkonferenz erhöht Druck auf DFL

Die Sportministerkonferenz (SMK) hat nach ihrer Sitzung auf Norderney den Druck auf die Deutsche Fußball Liga (DFL) und den Deutschen Fußball-Bund (DFB) beim Thema Stadionsicherheit nochmals erhöht. Man arbeite seit einiger Zeit "sehr konstruktiv und intensiv daran, dass wir Verbesserungen für ein sicheres Stadionerlebnis erreichen", sagte Hamburgs Sportsenator Andy Grote. Dementsprechend habe die SMK "sehr kritisch diskutiert, dass die DFL einen Beschluss gefasst hat, der den letzten Weg zu einem Konsens bei der neuen Stadionverbotsrichtlinie nicht mitgeht".

Nach Einspruch: Dzeko-Sperre auf ein Spiel reduziert

Tabellenführer Schalke 04 muss nur im Spitzenspiel der 2. Fußball-Bundesliga bei Darmstadt 98 auf seinen Starstürmer Edin Dzeko verzichten. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) reduzierte die Sperre für den Rotsünder nach einem Einspruch der Königsblauen und einer mündlichen Verhandlung am Donnerstag auf eine Partie.

Politik-Erklärer Nagelsmann? "Das ist nicht meine Rolle"

Julian Nagelsmann will sich im Vorfeld und auch während der Fußball-WM in Nordamerika mit Einschätzungen zur Weltpolitik zurückhalten. "Als Bundestrainer ist es nicht meine Rolle zu bewerten, was auf dieser Ebene passiert. Und was passieren muss", sagte Nagelsmann am Donnerstag bei seiner Kaderpräsentation in Frankfurt/Main.

Textgröße ändern: