The National Times - "Nicht hilfreich": Hamilton genervt von Horner-Gerüchten

"Nicht hilfreich": Hamilton genervt von Horner-Gerüchten


"Nicht hilfreich": Hamilton genervt von Horner-Gerüchten
"Nicht hilfreich": Hamilton genervt von Horner-Gerüchten / Foto: © SID

Lewis Hamilton wollte das Thema Christian Horner so schnell wie möglich beenden. "Ich denke nicht", sagte der Rekordweltmeister knapp - gefragt hatte da gerade jemand, ob es eine gute Idee für Ferrari wäre, Horner als Teamchef zu verpflichten. "Ich werde keine Gerüchte füttern", fügte Hamilton noch an, und damit war dann erstmal alles gesagt auf der Pressekonferenz vor dem Grand Prix der USA.

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Hamilton wird in Austin allerdings immer wieder mit dieser Spekulation konfrontiert, die in den vergangenen Tagen ein wenig an Schwung gewonnen hatte: Horner, bei Red Bull im Sommer einigermaßen unehrenhaft entlassen, könnte das mal wieder erfolglose Ferrari-Team übernehmen.

Und vor der Sky-Kamera bezog Hamilton dann doch etwas ausführlicher Stellung zu dieser Idee. "Ich weiß nicht, wo das herkommt, ich kann nicht viel Licht in diese Sache bringen", sagte er: "Aber es lenkt uns als Team ab." Ferrari, in diesem Jahr ohne Sieg, hatte erst im Juli den durchaus kritisierten Teamchef Fred Vasseur mit einem neuen Vertrag ausgestattet.

"Damit hat das Team klargemacht, wo es steht", sagte Hamilton, "Fred und ich und der ganze Rennstall arbeiten sehr hart an der Zukunft Ferraris. Und da sind solche Dinge nicht hilfreich."

Horner war nach 20 höchst erfolgreichen Jahren im vergangenen Juli beim damals kriselnden Red-Bull-Team um Serienchampion Max Verstappen entlassen worden. Schon zu Beginn der Saison 2024 hatte eine solche Entscheidung im Raum gestanden. Damals hatte eine ehemalige Mitarbeiterin schwere Anschuldigungen gegen Horner erhoben, dem Briten "unangemessenes Verhalten" vorgeworfen.

Horner durfte zunächst bleiben, Risse wurden aber offenkundig, in diesem Sommer folgte dann die Trennung. Offenbar zieht es den 51-Jährigen aber zurück in die Formel 1: Horner rufe gerade "so ziemlich jeden Teambesitzer" an, sagte Aston-Martin-Teamchef Andy Cowell zuletzt.

K.M.Thompson--TNT

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