The National Times - Tischtennis: DTTB-Teams im Gleichschritt ins EM-Viertelfinale

Tischtennis: DTTB-Teams im Gleichschritt ins EM-Viertelfinale


Tischtennis: DTTB-Teams im Gleichschritt ins EM-Viertelfinale

Die deutschen Tischtennis-Männer haben bei der Mannschafts-EM im kroatischen Zadar den ersten Härtetest gemeistert und sich für das Viertelfinale qualifiziert. Gegen das an Position fünf gesetzte Team aus Dänemark gewannen Benedikt Duda, Patrick Franziska und Dang Qiu im Achtelfinale 3:0. In der Runde der letzten acht treffen die EM-Zweiten am Freitag auf Gastgeber Kroatien (3:2 gegen Griechenland).

Textgröße ändern:

Auch die Frauen des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) sind auf ihrer "Mission Titelverteidigung" ohne jeden Spielverlust ins Viertelfinale marschiert. Die Mannschaft um Junioren-Weltmeisterin Annett Kaufmann siegte gegen Außenseiter England souverän 3:0. Im Kampf um den Einzug ins Halbfinale dürften die Spielerinnen der kroatischen Bundestrainerin Tamara Boros, für die auch Sabine Winter und Nina Mittelham punkteten, am Freitag (15.00 Uhr) gegen Schweden (3:0 gegen Spanien) auf mehr Widerstand stoßen.

Männer-Bundestrainer Jörg Roßkopf zeigte sich nach dem Sieg absolut zufrieden. "Uns war bewusst, dass Dänemark ein extrem schwer zu bespielender Gegner ist. Die Jungs haben das echt gut gemacht", sagte er. Topspieler Duda sah in dem Sieg "natürlich ein Statement, aber wir wissen auch, wie knapp dieses Spiel eigentlich war".

Roßkopfs Auswahl musste gegen Dänemark etwas kämpfen, behielt aber stets einen kühlen Kopf. Zum Auftakt lieferte Duda gegen Jonathan Groth einen Krimi, den der Weltranglistenachte mit 3:2 gewann. Dabei wehrte Duda schon im ersten Durchgang vier Satzbälle ab und gewann den Satz noch.

Als zweiter Spieler setzte sich Franziska glatt gegen den Weltranglisten-21. Anders Lind durch (3:0), wehrte im dritten Durchgang ebenfalls mehrere Satzbälle ab und verhinderte so ein mögliches Comeback. An dritter Stelle fand Qiu gegen Martin Andersen nach einem engen ersten Satz gut ins Spiel und gewann letztlich souverän 3:0.

P.Jones--TNT

Empfohlen

"Wie geplant": FIFA will iranische WM-Spiele nicht verlegen

Der Fußball-Weltverband FIFA hält weiter an seinem WM-Spielplan fest und plant keine Verlegung der iranischen Spiele nach Mexiko. "Die FIFA freut sich darauf, dass alle an der Weltmeisterschaft teilnehmenden Mannschaften im Geiste des Fairplays und des gegenseitigen Respekts gegeneinander antreten", sagte Präsident Gianni Infantino am Donnerstag im Rahmen einer Online-Sitzung des FIFA-Rates in Zürich: "Wir haben einen Zeitplan. Bald werden die 48 teilnehmenden Mannschaften bestätigt sein, und wir wollen, dass die Weltmeisterschaft wie geplant stattfindet."

Offensiv-Feuerwerk: Handballer gewinnen ersten WM-Härtetest

Tor-Spektakel mit Happy End: Deutschlands Handballer haben ihren ersten Härtetest auf dem Weg zur Heim-WM bestanden. Exakt 300 Tage vor dem Turnierstart im kommenden Januar zündete die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason beim 41:38 (21:18) gegen Afrikameister Ägypten ein Offensiv-Feuerwerk und knüpfte im ersten Länderspiel nach dem Gewinn der EM-Silbermedaille bis zu einer wackligen Schlussphase an die starken Auftritte vom Jahresbeginn an.

Jeanmonnot holt Gesamtweltcup - Voigt als 16. beste Deutsche

Die deutschen Biathletinnen haben zum Auftakt des Weltcup-Finals am Holmenkollen das Podest erneut klar verpasst. Als Beste des Sextetts des Deutschen Skiverbandes (DSV) landete Vanessa Voigt im Sprint mit einer Strafrunde auf Rang 16, nach 7,5 Kilometern fehlte mehr als eine Minute aufs Podest. In der Nationenwertung verteidigte Deutschland trotz der schwachen Ergebnisse den komfortablen Vorsprung auf die sechstplatzierten Finninnen.

Stadionsicherheit: Sportministerkonferenz erhöht Druck auf DFL

Die Sportministerkonferenz (SMK) hat nach ihrer Sitzung auf Norderney den Druck auf die Deutsche Fußball Liga (DFL) und den Deutschen Fußball-Bund (DFB) beim Thema Stadionsicherheit nochmals erhöht. Man arbeite seit einiger Zeit "sehr konstruktiv und intensiv daran, dass wir Verbesserungen für ein sicheres Stadionerlebnis erreichen", sagte Hamburgs Sportsenator Andy Grote. Dementsprechend habe die SMK "sehr kritisch diskutiert, dass die DFL einen Beschluss gefasst hat, der den letzten Weg zu einem Konsens bei der neuen Stadionverbotsrichtlinie nicht mitgeht".

Textgröße ändern: