The National Times - Rodeln: Ludwig und Loch untermauern Favoritenstellung

Rodeln: Ludwig und Loch untermauern Favoritenstellung


Rodeln: Ludwig und Loch untermauern Favoritenstellung
Rodeln: Ludwig und Loch untermauern Favoritenstellung

Die deutschen Rennrodler Johannes Ludwig (Oberhof) und Felix Loch (Berchtesgaden) haben einen Tag vor dem olympischen Rennen ihre Favoritenrollen bestätigt. Gesamtweltcupsieger Ludwig legte im Yanqing Sliding Center am Freitag im abschließenden Trainingslauf vor Rekordweltmeister Loch die beste Zeit hin, im vorherigen Durchgang war Ludwig ebenfalls unmittelbar vor Loch auf dem vierten Platz gelandet.

Textgröße ändern:

"Es wird Zeit, dass es losgeht. Ich bin gespannt und zuversichtlich", sagte der dreimalige Olympiasieger Loch. Ludwig spürte eine zunehmend größere "Anspannung und Aufregung. Das ist aber gut so, um den Fokus zu schärfen. Wenn ich nicht hundertprozentig bei der Sache bin, können auch mal unerwartete Fehler passieren. Man muss immer auf der Hut sein", sagte der Olympia-Dritte von Pyeongchang.

So zeigte etwa das Beispiel von Nico Gleirscher, wie leicht und schnell Zeit verloren gehen kann: Der österreichische Sprint-Weltmeister verlor im abschließenden Lauf im oberen Streckenabschnitt beinahe die Kontrolle über seinen Schlitten und stand zeitweise quer. Auf der mit 1583 m sehr langen Bahn bedeutete dies einen großen Zeitverlust, der Mitfavorit belegte nach Platz drei im ersten Freitags-Training nur Rang 30.

Der dritte deutsche Starter Max Langenhan (Friedrichroda) befand sich als Fünfter und Neunter der beiden Trainingsläufe vom Freitag in Schlagdistanz zu den Spitzenfahrern. Im Kampf um die Medaillen finden die ersten beiden von vier Läufen am Samstag (ab 12.10 Uhr MEZ) statt. Nach den zwei abschließenden Durchgängen werden am Sonntag (ab 12.30 Uhr MEZ) die ersten Medaillen in Yanqing vergeben.

M.Davis--TNT

Empfohlen

Dopingexperte zum Fall Ansah: "Klingt nicht realitätsfern"

Für den Pharmakologen Fritz Sörgel wirft der Fall Owen Ansah grundlegende Fragen zum Anti-Doping-System auf. Zugleich hält der renommierte Experte die Schilderung des deutschen 100-Meter-Rekordhalters zu dem nicht abgegebenen Dopingtest für "nicht realitätsfern". Bei Sport1 sagte Sörgel: "Hier muss es eine übereinstimmende Erklärung von Kontrolleur und Athlet geben, sonst steht Aussage gegen Aussage."

Lipowitz-Teamchef Denk: "Wir sind voll auf Kurs"

Der Blick auf die Gesamtwertung offenbarte den Zeitverlust für Florian Lipowitz und Remco Evenepoel. In Panik geriet Teamchef Ralph Denk von der deutschen Spitzenmannschaft Red Bull-Bora-hansgrohe nach der intensiven 14. Etappe nach Le Markstein in den Vogesen deshalb nicht.

"Zum Abschluss ein Feuerwerk": Pressestimmen zum kleinen Finale

Didier Deschamps verabschiedet sich mit einem Spektakel nach 14 Jahren als Frankreichs Nationaltrainer. Thomas Tuchel holt sich mit Englands 6:4-Sieg Bronze. Die internationalen Pressestimmen zum WM-Spiel um Platz drei im Überblick:

"Wunderschönes Erlebnis": Deschamps-Abschied mit Stolz

Didier Deschamps verabschiedete sich trotz der Niederlage in seinem letzten Spiel als gefühlter Sieger. "Es war ein wunderschönes Erlebnis, ein Abenteuer mit dieser Mannschaft, mit der wir acht Wochen zusammen verbracht haben", sagte der französische Nationaltrainer nach dem spektakulären 4:6 (0:4) im kleinen WM-Finale gegen England: "Das ist die WM. Es ist wunderschön, es gibt nichts Schöneres."

Textgröße ändern: