The National Times - Nach dunkler Zeit: Kyrgios kann Leben genießen

Nach dunkler Zeit: Kyrgios kann Leben genießen


Nach dunkler Zeit: Kyrgios kann Leben genießen
Nach dunkler Zeit: Kyrgios kann Leben genießen / Foto: © SID

Nach seiner Depression und den Selbstmordgedanken kann Tennis-Star Nick Kyrgios (27) mittlerweile sein Leben genießen. "Er weiß endlich zu schätzen, wo er ist", sagte seine Mutter Norlaila dem Sydney Morning Herald. Ihr Sohn denke mit seiner Freundin Costeen Hatzi an der Seite auch einmal nicht nur an Tennis. "Das ist das Beste an der ganzen Sache", sagte sie. Kyrgios steht in Wimbledon erstmals in einem Grand-Slam-Finale.

Textgröße ändern:

Vor der Beziehung "war es so schwer für uns, ihn dazu zu bringen, etwas zu unternehmen. Er war froh, in seinem Zimmer zu sitzen und die ganze Zeit Videospiele zu spielen. Seine Schulter tat ihm weh, wenn er so viel spielte", sagte Norlaila Kyrgios: "In Peking wollten wir, dass er mit uns die Chinesische Mauer entlang läuft. Wer würde das nicht wollen, oder? Aber Nick wollte nicht mitgehen. Er war froh, in seinem Zimmer zu sitzen und etwas zu bestellen, das machte mir Sorgen."

Doch mittlerweile habe sich Kyrgios, der 2019 eine dunkle Phase in seinem Leben durchmachte, Selbstmordgedanken hatte, Drogen nahm und sich selbst verletzte, gewandelt. "Wow, das ist jetzt so ein Unterschied", sagte seine Mutter: "Ich sehe es in seinen Instagram-Stories. Seit den Australian Open dieses Jahr hat er angefangen, einige Dinge zu unternehmen. Weil er jetzt versteht, dass sich das Leben nicht nur um Tennis dreht. Niemand erwartet von ihm, dass er so ist. Man muss sein Leben genießen. Ich bin wirklich froh, dass er das jetzt tut."

Kyrgios ist seit Ende vergangenen Jahres mit Hatzi zusammen. Nachdem Rafael Nadal (Spanien) verletzungsbedingt nicht zum Halbfinale antreten kann, steht Kyrgios im Endspiel - dort trifft der Australier auf Novak Djokovic oder Cameron Norrie.

A.Little--TNT

Empfohlen

Frauen-Klubs stimmen gegen Zusammenarbeit mit DFB

DFB-Einstieg erneut geplatzt: Im Streit um die Zukunft der Frauen-Bundesliga zwischen den Klubs und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) gibt es immer noch keine Einigung. Die gemeinsame Gründung eines Joint Ventures lehnte der Ligaverband auf seiner ersten Mitgliederversammlung am Donnerstag ab.

US-Vizepräsident Vance in Mailand eingetroffen

US-Vizepräsident JD Vance ist als einer der ersten prominenten Staatsgäste in Mailand eingetroffen. Der Stellvertreter von Donald Trump, in dessen Entourage sich beim Besuch der Olympischen Winterspiele auch Beamte der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE befinden, landete am Donnerstagvormittag mit einer Regierungsmaschine auf dem Mailänder Flughafen Malpensa. Neben seiner Ehefrau Usha und seinen drei Kindern ging mit ihm auch US-Außenminister Marco Rubio von Bord.

Gnabry verlängert beim FC Bayern

Nationalspieler Serge Gnabry geht auch nach dem Ende der laufenden Saison für den FC Bayern auf Torejagd. Der 30-Jährige hat seinen Kontrakt beim deutschen Fußball-Rekordmeister bis 2028 verlängert. Gnabry steht seit 2017 unter Vertrag bei den Münchnern, mit denen er unter anderem 2020 die Champions League gewonnen hat.

Deutsche Eishockey-Frauen verpatzen Olympia-Auftakt

Erst "völlig losgelöst", dann tief enttäuscht: Die deutschen Eishockey-Frauen haben ihr lang erwartetes Olympia-Comeback nach einer durchwachsenen Leistung verpatzt. Zum Auftakt des Turniers in Mailand verlor die Mannschaft von Bundestrainer Jeff MacLeod am Donnerstag gegen Schweden mit 1:4 (1:1, 0:2, 0:1) und geriet im Kampf um den erhofften Einzug ins Viertelfinale früh ins Hintertreffen. Es war der erste Olympia-Auftritt der deutschen Eishockey-Frauen seit Sotschi 2014.

Textgröße ändern: