The National Times - DFB-Team: Nagelsmann vertraut "Sinsheimern"

DFB-Team: Nagelsmann vertraut "Sinsheimern"


DFB-Team: Nagelsmann vertraut "Sinsheimern"
DFB-Team: Nagelsmann vertraut "Sinsheimern" / Foto: © SID

Julian Nagelsmann setzt im wegweisenden WM-Qualifikationsspiel gegen Nordirland am Montag (20.45 Uhr/RTL) in Belfast aller Voraussicht nach wieder auf seine "Sinsheimer". Die Elf, die am Freitag im Kraichgau gegen Luxemburg gewann (4:0), sollte auch in hitziger Atmosphäre im Windsor Park Stand halten können.

Textgröße ändern:

Bestätigt hat der Bundestrainer bislang nur, dass Oliver Baumann erneut zwischen den Pfosten stehen wird. "Olli ist aktuell die Nummer eins, und Olli wird spielen", sagte Nagelsmann. Für Änderungen vor dem Hoffenheimer Schussmann hat er ebenfalls wenig Anlass.

Kapitän Joshua Kimmich zeigte in Sinsheim als hybrider Rechtsverteidiger, der immer wieder in die Mitte zog, eines seiner besten Länderspiele. Nebenmann Jonathan Tah hat sich laut Nagelsmann "stabilisiert", der zweite Innenverteidiger Nico Schlotterbeck ist als Linksfuß ohnehin gesetzt. Linksverteidiger David Raum gefiel gegen Luxemburg als "Energiegeber" (Nagelsmann) und mit seinem ersten Länderspieltor, einem wunderbaren Freistoß.

Die Mittelfeldzentrale scheint auch ohne Kimmich zu harmonieren: Der defensivere Aleksandar Pavlovic und "Achter" Leon Goretzka kennen sich vom FC Bayern. Am ehesten böte sich ein Wechsel im Offensiv-Quartett an.

Serge Gnabry hat seinen Platz als von Nagelsmann geadelter "Vorbildspieler" sicher. Florian Wirtz und Nick Woltemade dagegen taten sich gegen Luxemburg schwer, wurden von Nagelsmann allerdings vehement verteidigt. Sein Rat: "Dran bleiben!" Das spricht gegen einen Tausch.

Bliebe Karim Adeyemi. Am Freitag ersetzte Nagelsmann den Dortmunder nach einer guten Stunde durch Rückkehrer Ridle Baku. Der Leipziger wäre die etwas defensivere Variante und könnte Kimmichs Vorstöße absichern, die Tendenz dürfte aber zu Adeyemi gehen. - Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Nordirland: Peacock-Farrell/FC Blackpool (28 Jahre/51 Länderspiele) - Ballard/AFC Sunderland (26/31), McNair/San Diego FC (30/78), Hume/AFC Sunderland (23/25) - Spencer/Oxford United (21/18), Galbraith/Swansea City (24/10), Charles/FC Southampton (21/30), McCann/Preston North End (25/32), Devenny/Crystal Palace (22/8) - Reid/FC Stevenage (31/11), Price/West Bromwich Albion (22/25). - Trainer: O'Neill

Deutschland: Baumann/TSG Hoffenheim (35 Jahre/7 Länderspiele) - Kimmich/Bayern München (30/104), Tah/Bayern München (29/40), Schlotterbeck/Borussia Dortmund (25/21), Raum/RB Leipzig (27/31) - Pavlovic/Bayern München (21/6), Goretzka/Bayern München (31/64) - Adeyemi/Borussia Dortmund (23/10), Gnabry/Bayern München (30/54), Wirtz/FC Liverpool (22/34) - Woltemade/Newcastle United (23/5) - Trainer: Nagelsmann

Schiedsrichter: Jesús Gil Manzano (Spanien)

S.Arnold--TNT

Empfohlen

Sieg gegen Olmütz: Mainz schreibt Geschichte

Der 19. März 2026 geht in die Mainzer Klubgeschichte ein: Zum ersten Mal hat der Fußball-Bundesligist ein Viertelfinale im Europacup erreicht. Im Achtelfinal-Rückspiel der Conference League besiegten die Nullfünfer am Donnerstagabend den tschechischen Pokalsieger Sigma Olmütz mit 2:0 (0:0) und zogen nach dem 0:0 im Hinspiel in die nächste Runde ein.

Historisch: Freiburg erfüllt sich Viertelfinal-Traum

Der SC Freiburg hat sich dank einer furiosen Aufholjagd den Traum vom ersten Viertelfinal-Einzug seiner Europacup-Geschichte erfüllt. Die Mannschaft von Trainer Julian Schuster setzte sich im Achtelfinal-Rückspiel der Europa League gegen den KRC Genk mit 5:1 (2:1) durch und machte damit die 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel mehr als wett.

"Wie geplant": FIFA will iranische WM-Spiele nicht verlegen

Der Fußball-Weltverband FIFA hält weiter an seinem WM-Spielplan fest und plant keine Verlegung der iranischen Spiele nach Mexiko. "Die FIFA freut sich darauf, dass alle an der Weltmeisterschaft teilnehmenden Mannschaften im Geiste des Fairplays und des gegenseitigen Respekts gegeneinander antreten", sagte Präsident Gianni Infantino am Donnerstag im Rahmen einer Online-Sitzung des FIFA-Rates in Zürich: "Wir haben einen Zeitplan. Bald werden die 48 teilnehmenden Mannschaften bestätigt sein, und wir wollen, dass die Weltmeisterschaft wie geplant stattfindet."

Offensiv-Feuerwerk: Handballer gewinnen ersten WM-Härtetest

Tor-Spektakel mit Happy End: Deutschlands Handballer haben ihren ersten Härtetest auf dem Weg zur Heim-WM bestanden. Exakt 300 Tage vor dem Turnierstart im kommenden Januar zündete die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason beim 41:38 (21:18) gegen Afrikameister Ägypten ein Offensiv-Feuerwerk und knüpfte im ersten Länderspiel nach dem Gewinn der EM-Silbermedaille bis zu einer wackligen Schlussphase an die starken Auftritte vom Jahresbeginn an.

Textgröße ändern: