The National Times - Gauff zu stark: Siegemund verpasst Halbfinale von Wuhan

Gauff zu stark: Siegemund verpasst Halbfinale von Wuhan


Gauff zu stark: Siegemund verpasst Halbfinale von Wuhan
Gauff zu stark: Siegemund verpasst Halbfinale von Wuhan / Foto: © Imago/SID

Großer Einsatz reicht nicht für die nächste Überraschung: Laura Siegemund hat beim WTA-Turnier in Wuhan den Halbfinaleinzug verpasst. Die 37-Jährige aus Metzingen unterlag am Freitag der zweimaligen Grand-Slam-Siegerin Coco Gauff aus den USA 3:6, 0:6. Für Siegemund bleibt der starke Lauf dennoch ein Erfolg.

Textgröße ändern:

Die routinierte Kämpferin, die in Wimbledon mit ihrem Viertelfinallauf für Furore gesorgt hatte, schiebt sich durch das Erreichen der Runde der letzten acht in der Weltrangliste in die Top-40 vor. So hoch war Siegemund seit acht Jahren nicht gelistet, zugleich wird sie damit wieder die deutsche Nummer eins vor Tatjana Maria und Eva Lys.

Die Schwäbin hatte schon mit ihrem Achtelfinalerfolg gegen die Polin Magdalena Frech ein Ausrufezeichen gesetzt. Sie ging mit 37 Jahren und 216 Tagen als viertälteste Spielerin seit Einführung der WTA-1000er-Turniere 1990 in ein Viertelfinale dieses Formats. Älter waren nur die US-Ikonen Martina Navratilova und die Williams-Schwestern Serena und Venus gewesen.

Gegen Gauff erwischte Siegemund dann auch noch mit einem direkten Break einen perfekten Start - doch die Favoritin konterte schnell. Siegemund hielt mutig in den Grundlinienduellen dagegen und forderte Gauff mit Stopps, doch die athletische French-Open-Siegerin übernahm Mitte des ersten Satzes die Kontrolle und setzte sich ab.

Siegemund gönnte sich nach dem Satzverlust bei erneuter Hitze eine kurze Pause und wollte dann noch einmal angreifen. Doch Gauff war in dem Match zu fokussiert und bestrafte die zunehmenden Fehler der Herausforderin.

J.Sharp--TNT

Empfohlen

Sieg gegen Olmütz: Mainz schreibt Geschichte

Der 19. März 2026 geht in die Mainzer Klubgeschichte ein: Zum ersten Mal hat der Fußball-Bundesligist ein Viertelfinale im Europacup erreicht. Im Achtelfinal-Rückspiel der Conference League besiegten die Nullfünfer am Donnerstagabend den tschechischen Pokalsieger Sigma Olmütz mit 2:0 (0:0) und zogen nach dem 0:0 im Hinspiel in die nächste Runde ein.

Historisch: Freiburg erfüllt sich Viertelfinal-Traum

Der SC Freiburg hat sich dank einer furiosen Aufholjagd den Traum vom ersten Viertelfinal-Einzug seiner Europacup-Geschichte erfüllt. Die Mannschaft von Trainer Julian Schuster setzte sich im Achtelfinal-Rückspiel der Europa League gegen den KRC Genk mit 5:1 (2:1) durch und machte damit die 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel mehr als wett.

"Wie geplant": FIFA will iranische WM-Spiele nicht verlegen

Der Fußball-Weltverband FIFA hält weiter an seinem WM-Spielplan fest und plant keine Verlegung der iranischen Spiele nach Mexiko. "Die FIFA freut sich darauf, dass alle an der Weltmeisterschaft teilnehmenden Mannschaften im Geiste des Fairplays und des gegenseitigen Respekts gegeneinander antreten", sagte Präsident Gianni Infantino am Donnerstag im Rahmen einer Online-Sitzung des FIFA-Rates in Zürich: "Wir haben einen Zeitplan. Bald werden die 48 teilnehmenden Mannschaften bestätigt sein, und wir wollen, dass die Weltmeisterschaft wie geplant stattfindet."

Offensiv-Feuerwerk: Handballer gewinnen ersten WM-Härtetest

Tor-Spektakel mit Happy End: Deutschlands Handballer haben ihren ersten Härtetest auf dem Weg zur Heim-WM bestanden. Exakt 300 Tage vor dem Turnierstart im kommenden Januar zündete die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason beim 41:38 (21:18) gegen Afrikameister Ägypten ein Offensiv-Feuerwerk und knüpfte im ersten Länderspiel nach dem Gewinn der EM-Silbermedaille bis zu einer wackligen Schlussphase an die starken Auftritte vom Jahresbeginn an.

Textgröße ändern: