The National Times - U21: Collins fällt aus - Pauli und Drexler nachnominiert

U21: Collins fällt aus - Pauli und Drexler nachnominiert


U21: Collins fällt aus - Pauli und Drexler nachnominiert
U21: Collins fällt aus - Pauli und Drexler nachnominiert / Foto: © SID

Trainer Antonio Di Salvo muss vor den anstehenden EM-Qualifikationsspielen der deutschen U21 weiter umplanen. Aufgrund der Ausfälle von Brajan Gruda und Nnamdi Collins nominierte der 46-Jährige am Donnerstag Julian Pauli vom 1. FC Köln und Tim Drexler von der TSG Hoffenheim nach. Die beiden waren zuvor mit der U20 in Portugal unterwegs und wurden am Nachmittag im Teamquartier in Leipzig erwartet.

Textgröße ändern:

Collins (Eintracht Frankfurt) war aufgrund eines grippalen Infekts erst gar nicht angereist und wird das Heimspiel am Freitag (18.00 Uhr/ProSieben MAXX) in Jena gegen Griechenland definitiv verpassen. "Er ist jeden Tag beim Arzt, hat angefangen, seine Spaziergänge zu machen. Da müssen wir jetzt abwarten", sagte Di Salvo. Ein Einsatz am Dienstag in Belfast gegen Nordirland sei noch möglich.

Gruda (Brighton & Hove Albion) war bereits am Dienstag mit Knieproblemen abgereist. "Da bricht schon Qualität weg, das ist klar", sagte Di Salvo. Der Flügelspieler habe beim Auftaktsieg gegen Lettland (5:0) im September "ein richtig gutes Spiel gemacht", als Ersatz "kommen einige Spieler infrage, die sehr viel Potenzial haben" – etwa Said El Mala (1. FC Köln), aber auch Mert Kömür (FC Augsburg), Hoffenheims Muhammed Damar und Paul Wanner (PSV Eindhoven).

Im Tor wird am Freitag Dennis Seimen vom SC Paderborn stehen, auf einen Kapitän wollte sich Di Salvo noch nicht festlegen. Tom Bischof vom FC Bayern, der vor seinem Debüt steht und eine Startelfgarantie bekam, sei zwar einer der Kandidaten, aber "nur weil man vom größten Klub kommt, bedeutet das nicht, dass man Kapitän ist", sagte Di Salvo: "Ich erhoffe mir viel von ihm, er wird unserem Spiel Struktur geben."

Mit Griechenland erwarte man vor knapp 8000 Zuschauern im damit fast ausverkauften Ernst-Abbe-Sportfeld den wohl härtesten Gegner der Gruppe G, beide Teams stehen mit einem Sieg und 5:0 Toren an der Tabellenspitze. Nur der Gruppensieger qualifiziert sich sicher für die Endrunde 2027 in Serbien und Albanien. "Sie werden versuchen, ein unangenehmer Gegner zu sein", sagte Di Salvo: "Sie sind spielstark, haben gute Stürmer und eine gute Mannschaft."

F.Jackson--TNT

Empfohlen

Sieg gegen Olmütz: Mainz schreibt Geschichte

Der 19. März 2026 geht in die Mainzer Klubgeschichte ein: Zum ersten Mal hat der Fußball-Bundesligist ein Viertelfinale im Europacup erreicht. Im Achtelfinal-Rückspiel der Conference League besiegten die Nullfünfer am Donnerstagabend den tschechischen Pokalsieger Sigma Olmütz mit 2:0 (0:0) und zogen nach dem 0:0 im Hinspiel in die nächste Runde ein.

Historisch: Freiburg erfüllt sich Viertelfinal-Traum

Der SC Freiburg hat sich dank einer furiosen Aufholjagd den Traum vom ersten Viertelfinal-Einzug seiner Europacup-Geschichte erfüllt. Die Mannschaft von Trainer Julian Schuster setzte sich im Achtelfinal-Rückspiel der Europa League gegen den KRC Genk mit 5:1 (2:1) durch und machte damit die 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel mehr als wett.

"Wie geplant": FIFA will iranische WM-Spiele nicht verlegen

Der Fußball-Weltverband FIFA hält weiter an seinem WM-Spielplan fest und plant keine Verlegung der iranischen Spiele nach Mexiko. "Die FIFA freut sich darauf, dass alle an der Weltmeisterschaft teilnehmenden Mannschaften im Geiste des Fairplays und des gegenseitigen Respekts gegeneinander antreten", sagte Präsident Gianni Infantino am Donnerstag im Rahmen einer Online-Sitzung des FIFA-Rates in Zürich: "Wir haben einen Zeitplan. Bald werden die 48 teilnehmenden Mannschaften bestätigt sein, und wir wollen, dass die Weltmeisterschaft wie geplant stattfindet."

Offensiv-Feuerwerk: Handballer gewinnen ersten WM-Härtetest

Tor-Spektakel mit Happy End: Deutschlands Handballer haben ihren ersten Härtetest auf dem Weg zur Heim-WM bestanden. Exakt 300 Tage vor dem Turnierstart im kommenden Januar zündete die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason beim 41:38 (21:18) gegen Afrikameister Ägypten ein Offensiv-Feuerwerk und knüpfte im ersten Länderspiel nach dem Gewinn der EM-Silbermedaille bis zu einer wackligen Schlussphase an die starken Auftritte vom Jahresbeginn an.

Textgröße ändern: