The National Times - Jabeur zu stark: Maria verliert Wimbledon-Halbfinale

Jabeur zu stark: Maria verliert Wimbledon-Halbfinale


Jabeur zu stark: Maria verliert Wimbledon-Halbfinale
Jabeur zu stark: Maria verliert Wimbledon-Halbfinale / Foto: © SID

Tatjana Maria (Bad Saulgau) hat das Finale in Wimbledon verpasst. Die 34-Jährige verlor im Halbfinale gegen die Weltranglistenzweite Ons Jabeur (Tunesien) mit 2:6, 6:3, 1:6. Jabeur trifft im Endspiel am Samstag auf die frühere Wimbledonsiegerin Simona Halep (Rumänien) oder Jelena Rybakina (Kasachstan).

Textgröße ändern:

Das Match auf dem Centre Court war am Ende eine sehr deutliche Angelegenheit, Maria gelang es nicht, beständig die Leistung abzurufen, mit der sie es in die Runde der letzten Vier geschafft hatte. Nach verlorenem ersten Satz kämpfte sie sich zwar mit einem 6:3 im zweiten Durchgang noch einmal heran, doch dann war das Match eine klare Sache für Jabeur, die nach 1:42 Stunden ihren zweiten Matchball verwandelte.

Tatjana Maria hätte als sechste deutsche Spielerin der Geschichte das Endspiel in Wimbledon erreichen können. Bisher haben das Cilly Aussem, Hilde Krahwinkel sowie in der sogenannten Open Era die siebenmalige Siegerin Steffi Graf, Angelique Kerber und Sabine Lisicki ins Finale geschafft.

F.Hammond--TNT

Empfohlen

Werth gewinnt Bronze in der Kür - Fry mit dem Double

Versöhnlicher WM-Abschluss für Isabell Werth: Die deutsche Rekord-Olympiasiegerin hat die Weltmeisterschaften in Aachen mit der Bronzemedaille in der Kür abgeschlossen. In der letzten Dressurprüfung der Wettkämpfe ritt die erfolgreichste Reiterin der Geschichte unter Flutlicht als allerletzte Starterin mit ihrem Olympiapferd Wendy zu 88,650 Prozent und gewann die 14. WM-Medaille ihrer Karriere. Gold holte sich Titelverteidigerin Lottie Fry aus Großbritannien vor der Dänin Cathrine Laudrup-Dufour.

Auch ohne Ansah: Sprintstaffel stürmt zu Silber

Angefeuert von "Edelfan" Owen Ansah haben die deutschen Sprinter bei der Leichtathletik-EM in Birmingham die Silbermedaille über 4x100 m geholt. Auch ohne den frischgebackenen 200-m-Europameister musste sich die DLV-Staffel mit Kevin Kranz, Marvin Schulte, Heiko Gussmann und Lucas Ansah-Peprah in 38,64 Sekunden im Finale nur Großbritannien (38,45) geschlagen geben. Bronze ging an Belgien (38,70).

Im letzten Versuch: Weber holt Speer-Gold - Thumm Silber

Zurück auf dem Thron: Julian Weber (Mainz) hat zum zweiten Mal nach 2022 EM-Gold im Speerwurf gewonnen. Der 31-Jährige setzte sich in Birmingham nach einem packenden Wettkampf erst mit seinen im letzten Versuch erzielten 90,40 Metern deutlich vor seinem Teamkollegen Nick Thumm (Stuttgart) durch. Der erst 21-Jährige warf bei seinem EM-Debüt mit 83,76 Metern persönliche Bestleistung. Weber und Thumm sorgten mit ihrem Doppelsieg für die Medaillen 13 und 14 bei den Titelkämpfen für die deutsche Mannschaft.

Hattrick: Bayern-Frauen gewinnen Supercup

Die Fußballerinnen des FC Bayern haben mit einem Hattrick im Supercup ihre nationale Vormachtstellung gleich im ersten Pflichtspiel der Saison behauptet. Die Münchnerinnen gewannen die erst seit drei Jahren wieder ausgespielte Trophäe durch ein 3:0 (2:0) im Prestigeduell gegen den VfL Wolfsburg zum dritten Mal in Serie, und zum dritten Mal gegen den deutschen Vizemeister.

Textgröße ändern: