The National Times - Jabeur zu stark: Maria verliert Wimbledon-Halbfinale

Jabeur zu stark: Maria verliert Wimbledon-Halbfinale


Jabeur zu stark: Maria verliert Wimbledon-Halbfinale
Jabeur zu stark: Maria verliert Wimbledon-Halbfinale / Foto: © SID

Tatjana Maria (Bad Saulgau) hat das Finale in Wimbledon verpasst. Die 34-Jährige verlor im Halbfinale gegen die Weltranglistenzweite Ons Jabeur (Tunesien) mit 2:6, 6:3, 1:6. Jabeur trifft im Endspiel am Samstag auf die frühere Wimbledonsiegerin Simona Halep (Rumänien) oder Jelena Rybakina (Kasachstan).

Textgröße ändern:

Das Match auf dem Centre Court war am Ende eine sehr deutliche Angelegenheit, Maria gelang es nicht, beständig die Leistung abzurufen, mit der sie es in die Runde der letzten Vier geschafft hatte. Nach verlorenem ersten Satz kämpfte sie sich zwar mit einem 6:3 im zweiten Durchgang noch einmal heran, doch dann war das Match eine klare Sache für Jabeur, die nach 1:42 Stunden ihren zweiten Matchball verwandelte.

Tatjana Maria hätte als sechste deutsche Spielerin der Geschichte das Endspiel in Wimbledon erreichen können. Bisher haben das Cilly Aussem, Hilde Krahwinkel sowie in der sogenannten Open Era die siebenmalige Siegerin Steffi Graf, Angelique Kerber und Sabine Lisicki ins Finale geschafft.

F.Hammond--TNT

Empfohlen

Gewitter: FIFA diskutiert Verlegung von Mexiko-England

Der Fußball-Weltverband FIFA plant allem Anschein nach eine Vorverlegung des WM-Achtelfinals zwischen Co-Gastgeber Mexiko und England in Mexiko-Stadt. Laut Informationen der Nachrichtenagentur AFP diskutiert der Verband, die für Sonntag um 18 Uhr Ortszeit angesetzte Partie aufgrund des Risikos witterungsbedingter Störungen und Überschwemmungen früher anpfeifen zu lassen. Im Gespräch ist wohl ein Anstoß bereits um die Mittagszeit.

Bei Rückkehr nach Riga: Schröder führt Basketballer zum Sieg

Gut neuneinhalb Monate nach dem EM-Triumph von Riga haben die deutschen Basketballer bei der Rückkehr in den Finalort ihre Aufgabe gegen Israel gelöst und das Punktekonto auf dem Weg zur WM aufgestockt. Angeführt von Kapitän Dennis Schröder gewann das Team von Bundestrainer Álex Mumbrú das Qualifikationsspiel in der lettischen Hauptstadt, wohin der Gegner wegen der Sicherheitslage in der Heimat ausgewichen war, 92:86 (45:37) und holte den vierten Sieg im fünften Spiel der ersten Gruppenphase. Das Ticket für die zweite hatte der Welt- und Europameister schon vorher sicher.

Sprint-Quali: Hamilton holt Pole Position vor Antonelli

Lewis Hamilton hat sich die Pole Position für den Formel-1-Sprint in Großbritannien gesichert und damit Hoffnungen auf ein erfolgreiches Rennwochenende auf seiner Heimstrecke geschürt. Der Ferrari-Pilot setzte sich im Qualifying für das Kurzrennen von Silverstone mit 1:28,376 Minuten vor Kimi Antonelli durch. Der WM-Spitzenreiter hatte nur elf Tausendstel Rückstand - die weiteren Konkurrenten konnten nicht mithalten.

Überraschung gegen Medwedew: Struff erstmals im Achtelfinale

Jan-Lennard Struff hat für eine Überraschung in Wimbledon gesorgt und erstmals das Achtelfinale beim Rasenklassiker erreicht. Der Warsteiner gewann am Freitag 7:6 (7:4), 7:6 (7:5), 7:5 gegen den früheren russischen Weltranglistenersten Daniil Medwedew, gegen den er vor zwei Jahren im All England Club noch in der dritten Runde gescheitert war.

Textgröße ändern: