The National Times - DBB-Team gegen Doncic: "Kann ein Team nicht allein besiegen"

DBB-Team gegen Doncic: "Kann ein Team nicht allein besiegen"


DBB-Team gegen Doncic: "Kann ein Team nicht allein besiegen"
DBB-Team gegen Doncic: "Kann ein Team nicht allein besiegen" / Foto: © IMAGO/SID

Die deutschen Basketballer rechnen sich gegen Superstar Luka Doncic im EM-Viertelfinale gute Chancen aus. "Egal, wie überragend er ist: Auch er kann ein Team nicht allein besiegen. Ich bin immer noch überzeugt, dass wir das bessere Team sind", sagte Assistenzcoach Alan Ibrahimagic vor der K.o.-Partie gegen Slowenien am Mittwoch (20.00 Uhr/RTL und MagentaSport) in Riga.

Textgröße ändern:

Der Spielmacher der Los Angeles Lakers aus der NBA hatte die Slowenen im Achtelfinale gegen Italien (84:77) mit 42 Punkten in die nächste Runde geführt. Der 26-Jährige spielt ein überragendes Turnier und steht bei im Schnitt 34,0 Punkten. "Wie viel wir ihn eingrenzen oder stoppen können, werden wir sehen. Wir werden da schon ein paar Ideen haben. Aber wir spielen auch nicht gegen Luka Doncic, sondern gegen Slowenien", so Ibrahimagic.

Gegen den Europameister von 2017 sahen die Deutschen in der Vergangenheit oft gut aus. Bei der WM 2023 besiegten sie Doncic und Co. klar in der Zwischenrunde, in der Vorbereitung auf die laufende EM schlug der Weltmeister Slowenien zweimal. Nur bei einem der Testspiele hatte Doncic jedoch mitgewirkt. "Wir haben schon oft gegen die gespielt. Sie kennen uns, wir kennen sie. Es ist ein talentiertes Team. Das wird ein schwieriges Spiel", sagte Maodo Lo.

Nach dem lange sehr holprigen Auftritt im Achtelfinale gegen Portugal (85:58) muss sich Deutschland steigern, gegen den Außenseiter hatte der Medaillenkandidat über weite Strecken Probleme von der Dreierlinie. "Wir werden versuchen, das Spiel schnell zu machen und unsere Qualitäten zum Einsatz zu bringen: Unsere tiefe Bank und alles, was uns bisher ausgezeichnet hat", sagte Ibrahimagic, der den rekonvaleszenten Bundestrainer Àlex Mumbrú während der Partie wieder als Headcoach vertreten wird.

C.Bell--TNT

Empfohlen

Leipzig überrollt Hoffenheim im Kampf um die Königsklasse

Im engen Rennen um die Champions-League-Plätze hat RB Leipzig einen großen Schritt nach vorne gemacht. Angeführt von den Doppeltorschützen Brajan Gruda und Christoph Baumgartner überrollte die Mannschaft von Trainer Ole Werner den direkten Konkurrenten TSG Hoffenheim und gewann mit 5:0 (4:0). Damit zogen die Sachsen zumindest über Nacht mit Hoffenheim und dem VfB Stuttgart nach Punkten gleich und kletterten vorübergehend auf Rang drei der Fußball-Bundesliga.

Hannover siegt im 184. Niedersachsen-Derby

Hannover 96 hat im Niedersachsen-Derby seine Aufstiegsambitionen in der 2. Fußball-Bundesliga unterstrichen. Das Team von Trainer Christian Titz gewann die 184. Auflage des Klassikers gegen Eintracht Braunschweig mit 1:0 (1:0) und sprang vorerst mit 49 Punkten auf den dritten Rang. Die 96er setzten ihren Aufwärtstrend mit nur einer Niederlage aus den letzten neun Spielen fort, überzeugten aber nicht.

Nawrath am Podest vorbei - Perrot holt Gesamtweltcup

Biathlet Philipp Nawrath hat beim Weltcup-Finale am Holmenkollen einen Podestplatz verpasst und damit seine Minimalchance auf die kleine Kristallkugel im Sprint liegen lassen. Der 33-Jährige kam über die 10 km trotz fehlerfreiem Schießen nicht über Rang acht hinaus, nach Platz drei in der Vorwoche fehlten diesmal 31,7 Sekunden zum Podest. Für den Triumph im Sprint-Weltcup hätte der Nesselwanger mindestens Dritter werden und auf Patzer der Konkurrenz hoffen müssen.

Nach zwei Saisonrennen: Teamchef Wheatley verlässt Audi

Der neue Formel-1-Rennstall Audi muss bereits nach zwei Saisonrennen seinen Teamchef ersetzen. Jonathan Wheatley (58) wird die Ingolstädter "aus persönlichen Gründen" verlassen, das bestätigte Audi am Freitag. Nach übereinstimmenden Medienberichten zieht es den Briten zu Aston Martin. Die freie Position bei Audi, Team des deutschen Fahrers Nico Hülkenberg, wird nun durch Mattia Binotto abgedeckt, der weiterhin auch Leiter des Formel-1-Projekts bleibt.

Textgröße ändern: