The National Times - Alcaraz auf dem Thron: "Auch euer Erfolg"

Alcaraz auf dem Thron: "Auch euer Erfolg"


Alcaraz auf dem Thron: "Auch euer Erfolg"
Alcaraz auf dem Thron: "Auch euer Erfolg" / Foto: © SID

Carlos Alcaraz gab der glitzernden US-Open-Trophäe einen kräftigen Kuss und genoss seinen Triumph vor der Pyroshow inmitten des mächtigen Arthur Ashe Stadium. Nach seiner Gala-Vorstellung im Endspiel von New York gegen seinen Dauerrivalen Jannik Sinner bekam der Spanier das Lächeln kaum noch aus dem Gesicht - und dankte vor allem seiner Familie und seinem Team.

Textgröße ändern:

"Ich bin so glücklich und stolz, euch zu haben", sagte Alcaraz, nachdem er durch ein 6:2, 3:6, 6:1, 6:4 gegen Sinner zu seinem sechsten Grand-Slam-Titel und an die Spitze der Weltrangliste gestürmt war: "Das ist auch euer Erfolg." Sein Bruder, Vater und Onkel verfolgten das Finale live in New York.

Dabei wandte Alcaraz auch ein paar warme Worte an Sinner. "Ich sehe dich öfter als meine Familie", scherzte der 22-Jährige: "Es ist unglaublich, was du diese Saison geschafft hast." Alcaraz und Sinner (24) sind der Konkurrenz mittlerweile meilenweit enteilt. Die vergangenen acht Grand-Slam-Titel haben die Ausnahmeathleten gerecht unter sich aufgeteilt. "Du machst das unglaublich. Du warst heute besser als ich. Genieß es", sagte Sinner.

Der entthronte Südtiroler muss nach 65 Wochen seinen Platz an der Spitze der Weltrangliste für Alcaraz räumen, der erstmals seit September 2023 wieder die Nummer eins ist. "Alcaraz versetzt Sinner bei den US Open einen doppelten Schlag", schrieb die spanische AS. Für die britische BBC war es das "nächste Kapitel einer spannenden Rivalität" zwischen den beiden.

Nach dem Triumph von Sinner in Melbourne im Endspiel gegen Deutschlands Alexander Zverev besiegte Alcaraz den Italiener in einem epischen French-Open-Finale über 5:29 Stunden, ehe Sinner im Finale von Wimbledon in vier Sätzen zurückschlug. Das letzte Wort bei einem Grand Slam in diesem Jahr gehörte aber Alcaraz.

M.Davis--TNT

Empfohlen

Leipzig überrollt Hoffenheim im Kampf um die Königsklasse

Im engen Rennen um die Champions-League-Plätze hat RB Leipzig einen großen Schritt nach vorne gemacht. Angeführt von den Doppeltorschützen Brajan Gruda und Christoph Baumgartner überrollte die Mannschaft von Trainer Ole Werner den direkten Konkurrenten TSG Hoffenheim und gewann mit 5:0 (4:0). Damit zogen die Sachsen zumindest über Nacht mit Hoffenheim und dem VfB Stuttgart nach Punkten gleich und kletterten vorübergehend auf Rang drei der Fußball-Bundesliga.

Hannover siegt im 184. Niedersachsen-Derby

Hannover 96 hat im Niedersachsen-Derby seine Aufstiegsambitionen in der 2. Fußball-Bundesliga unterstrichen. Das Team von Trainer Christian Titz gewann die 184. Auflage des Klassikers gegen Eintracht Braunschweig mit 1:0 (1:0) und sprang vorerst mit 49 Punkten auf den dritten Rang. Die 96er setzten ihren Aufwärtstrend mit nur einer Niederlage aus den letzten neun Spielen fort, überzeugten aber nicht.

Nawrath am Podest vorbei - Perrot holt Gesamtweltcup

Biathlet Philipp Nawrath hat beim Weltcup-Finale am Holmenkollen einen Podestplatz verpasst und damit seine Minimalchance auf die kleine Kristallkugel im Sprint liegen lassen. Der 33-Jährige kam über die 10 km trotz fehlerfreiem Schießen nicht über Rang acht hinaus, nach Platz drei in der Vorwoche fehlten diesmal 31,7 Sekunden zum Podest. Für den Triumph im Sprint-Weltcup hätte der Nesselwanger mindestens Dritter werden und auf Patzer der Konkurrenz hoffen müssen.

Nach zwei Saisonrennen: Teamchef Wheatley verlässt Audi

Der neue Formel-1-Rennstall Audi muss bereits nach zwei Saisonrennen seinen Teamchef ersetzen. Jonathan Wheatley (58) wird die Ingolstädter "aus persönlichen Gründen" verlassen, das bestätigte Audi am Freitag. Nach übereinstimmenden Medienberichten zieht es den Briten zu Aston Martin. Die freie Position bei Audi, Team des deutschen Fahrers Nico Hülkenberg, wird nun durch Mattia Binotto abgedeckt, der weiterhin auch Leiter des Formel-1-Projekts bleibt.

Textgröße ändern: