The National Times - DFL: Hopfen befürchtet Milliardenverlust durch Corona-Beschränkungen

DFL: Hopfen befürchtet Milliardenverlust durch Corona-Beschränkungen


DFL: Hopfen befürchtet Milliardenverlust durch Corona-Beschränkungen
DFL: Hopfen befürchtet Milliardenverlust durch Corona-Beschränkungen

DFL-Geschäftsführerin Donata Hopfen hat erneut vor den wirtschaftlichen Folgen für die Fußball-Bundesliga durch die Corona-Einschränkungen gewarnt. "Angesichts der Kapazitätsbeschränkungen könnten die Verluste nach der laufenden Saison bis zu 1,3 Milliarden Euro in drei Spielzeiten betragen", schrieb die 45-Jährige in einem Handelsblatt-Beitrag. Im Vergleich zur letzten Saison vor der Pandemie hätten die beiden vergangenen Spielzeiten "fast 800 Millionen Euro an Ticket- und Cateringerlösen gekostet".

Textgröße ändern:

Hopfen befürchtet daher Nachteile für den deutschen Profifußball im internationalen Vergleich. In anderen europäischen Topligen seien die Stadien gut gefüllt, schrieb die Chefin der Deutschen Fußball Liga (DFL): "In der Bundesliga hingegen waren aufgrund der politischen Verordnungen zuletzt nur wenige bis gar keine Fans erlaubt." In Zeiten deutlich vollerer Stadien in England, Frankreich, Italien und Spanien habe dies "massive Auswirkungen" auf den internationalen Wettbewerb.

Die Entscheidung der Landesregierungen, künftig wieder 10.000 Fans bei einer maximalen Auslastung von 50 Prozent zuzulassen, begrüßte Hopfen. Die Zulassung von 10.000 Fans sei "angesichts der aktuellen Inzidenz-Lage erfreulich, aber sicherlich erst ein Anfang auf dem Weg in die Normalität", schrieb die DFL-Chefin.

Sie erwarte "weiterhin Lösungen, die verständlich, praktikabel und nach vorn gerichtet sind - und eine Perspektive, nicht mit einer fixen Obergrenze, sondern beispielsweise mit einem Stufenplan".

A.Davey--TNT

Empfohlen

Hattrick Gawanke: DEB-Team bleibt im Rennen um das Viertelfinale

Ein Hattrick von Leon Gawanke, das erste Tor im Powerplay - und endlich der erste Sieg: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat die erste von drei Pflichtaufgaben auf dem Weg ins WM-Viertelfinale gelöst. Das Team von Bundestrainer Harold Kreis gewann nach vier Niederlagen zum Turnierstart 6:2 (2:0, 2:0, 2:2) gegen Außenseiter Ungarn und verhinderte damit das vorzeitige Aus.

Alaba verlässt Real Madrid im Sommer

Der frühere Münchner David Alaba verlässt den spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid im Sommer. Nach fünf Jahren bei den Königlichen wird der auslaufende Vertrag des Österreichers nicht verlängert. Das gaben die Madrilenen am Freitag bekannt. Bislang ist offen, wo der 33-Jährige seine Karriere fortsetzen wird.

Giro: Bettiol gewinnt als Ausreißer am Lago Maggiore

Der italienische Radprofi Alberto Bettiol hat als Ausreißer die 13. Etappe des 109. Giro d'Italia gewonnen. Der frühere Sieger der Flandern-Rundfahrt aus dem XDS Astana Team setzte sich nach 189 km zwischen Alessandria nach Verbania am Lago Maggiore mit zwei kleinen Bergwertungen in der Schlussphase letztlich als Solist vor dem Norweger Andreas Leknessund (Uno-X Mobility) durch.

Wagner bleibt FC-Trainer

Mit der Interimslösung in die Zukunft: René Wagner bleibt Trainer des 1. FC Köln. Das gab der Klub am Freitag bekannt. Der 37-Jährige, der im März von seinem vorherigen Chef Lukas Kwasniok zunächst bis Saisonende übernommen hatte, darf den FC damit nach dem Klassenerhalt auch in die nächste Saison führen. Er unterschrieb laut Mitteilung einen Vertrag bis 2028.

Textgröße ändern: