The National Times - Lipowitz über Doping: "Jeder muss mit sich im Reinen sein"

Lipowitz über Doping: "Jeder muss mit sich im Reinen sein"


Lipowitz über Doping: "Jeder muss mit sich im Reinen sein"
Lipowitz über Doping: "Jeder muss mit sich im Reinen sein" / Foto: © AFP

Für Aufsteiger Florian Lipowitz sind die immer wieder aufkommenden Diskussionen um Doping im Radsport kein großes Thema. "Ich beschäftige mich damit nicht wirklich. Am Ende muss jeder auf sich selbst schauen", sagte der Gesamtdritte am zweiten Ruhetag der Tour de France in Narbonne: "Ich mache alles regelkonform und will auch beruhigt ins Bett gehen können. Am Ende muss jeder Fahrer mit sich im Reinen sein. Ich bin es."

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Zuletzt hatte unter anderem die ARD-Dokumentation "Geheimsache Doping: Im Windschatten" nach Recherchen im Profiradsport die These aufgestellt, dass weiterhin auch an der Weltspitze manipuliert wird. Auch die Leistungssprünge in der Elite werden kritisch beäugt.

"Ich habe mir die Doku nicht angeschaut", sagte Lipowitz: "Wir sind in einem Sport, der sehr gut kontrolliert wird. Ich hatte während der Tour schon fünf, sechs Kontrollen, muss ja auch immer meinen Aufenthaltsort mitteilen. Von mir aus könnten sie mir auch einen GPS-Tracker mitgeben, das wäre mir am liebsten."

Dass in seinem Team Red Bull-Bora-hansgrohe mehrere Personen mit eigener Dopingvergangenheit tätig sind wie Sportdirektor Rolf Aldag, ist für Lipowitz kein Problem. "Ich glaube, das Thema muss man nicht mehr groß aufräumen, die Zeit ist vorbei, die haben alle ihr Geständnis gegeben", sagte er: "Damals haben viele leider den falschen Weg gewählt, da sollte man heute nicht mehr so groß drauf schauen. Die Vergangenheit sollte keine so große Rolle mehr spielen."

S.Arnold--TNT

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