The National Times - Jotas Beisetzung: Van Dijk, Fernandes und Co. in Trauer vereint

Jotas Beisetzung: Van Dijk, Fernandes und Co. in Trauer vereint


Jotas Beisetzung: Van Dijk, Fernandes und Co. in Trauer vereint
Jotas Beisetzung: Van Dijk, Fernandes und Co. in Trauer vereint / Foto: © SID

Zutiefst erschüttert haben Familie, Freunde, Teamkollegen und die Staatsspitze in einer bewegenden Trauerzeremonie Portugals zusammen mit seinem Bruder tödlich verunglückten Fußball-Star Diogo Jota die letzte Ehre erwiesen. Mehrere Hundert Menschen säumten vor der Beisetzung in Gondomar nahe Porto den Weg des Trauerzuges mit den Särgen der beiden Unfallopfer. Jotas Witwe Rute Cardoso folgte diesem gestützt von einer Frau, vor erst eineinhalb Wochen hatte sie den Nationalspieler vom englischen Meister FC Liverpool geheiratet.

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In Cardosos Nähe zogen auch Portugals Staatspräsident Marcelo Nuno Duarte Rebelo de Sousa und Regierungschef Luis Montenegro mit der Trauergemeinde zum Gottesdienst in die Mutter-Kirche der Stadt, in der Jota aufgewachsen war, ein. Auch zahlreiche Mitspieler Jotas aus Liverpool und der portugiesischen Nationalelf begleiteten ihren mit erst 28 Jahren aus dem Leben gerissenen Teamkameraden auf seinem letzten Weg.

Liverpools Kapitän Virgil van Dijk führte die "Reds" zusammen mit Trainer Arne Slot an und trug dabei ein rot-weißes Blumengesteck in Form eines Trikots mit Jotas Rückennummer 20. Portugals Nationalelf, die zuletzt noch mit Jota im Kader in Deutschland die Nations League gewonnen hatte, vertraten neben Nationaltrainer Roberto Martínez auch Stars wie Bernardo Silva und Bruno Fernandes. Der portugiesische Superstar Cristiano Ronaldo und auch Liverpools deutscher Ex-Coach Jürgen Klopp, der Jota einst an die Anfield Road geholt hatte, wurden nicht unter den Trauergästen gesehen.

Bereits am Vorabend der Trauerfeier hatten sich Jotas Familie und Kollegen in einer Kapelle zum stillen Gedenken getroffen. Dabei sprachen die Spieler Rute Cardoso und allen anderen Angehörigen ihr Beileid aus.

Am Tag von Jotas Begräbnis pilgerten unterdessen rund 1300 km entfernt in Liverpool erneut zahlreiche Anhänger des Klubs zum Stadion an der Anfield Road und trauerten um ihren Stürmerstar. Wie schon an den beiden vorherigen Tagen trugen sich mehrere Dutzend Fans in ein ausgelegtes Kondolenzbuch ein, andere legten an einer improvisierten Gedenkstätte Kränze, herzförmige Luftballons oder auch Schals mit der Aufschrift "Rest in peace, Diogo Jota" nieder.

Der Klub hatte wegen des tragischen Unglücks seinen für Freitag geplant gewesenen Trainingsauftakt auf Montag verlegt. Dadurch sollten alle Spieler der Reds Gelegenheit bekommen, um in Gondomar persönlich Abschied von Jota nehmen zu können.

Der tödliche Autounfall von Jota und dessen Bruder André Silva hatte am vergangenen Donnerstag die Fußball-Welt geschockt. Zu Jotas wichtigsten Erfolgen gehörte neben dem diesjährigen Gewinn der englischen Meisterschaft und Nations League vor drei Jahren auch der Triumph mit Liverpool im englischen FA Cup.

A.Robinson--TNT

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