The National Times - Brand vor EM: "Ich will diesen Titel"

Brand vor EM: "Ich will diesen Titel"


Brand vor EM: "Ich will diesen Titel"
Brand vor EM: "Ich will diesen Titel" / Foto: © IMAGO/Beautiful Sports/Bosco/SID

Jule Brand hat mit den deutschen Fußballerinnen bei der Europameisterschaft den ganz großen Coup im Blick - und will sich dabei von anderen nicht mehr beirren lassen. "Ich habe Ziele – wir haben das EM-Finale 2022 verloren, das ärgert mich immer noch", erklärte die Offensivspielerin im Interview mit Sports Illustrated: "Ich will diesen Titel. Und ich weiß, dass wir die Qualität dafür haben. Was andere Menschen über mich schreiben, beschäftigt mich nicht mehr."

Textgröße ändern:

Sie lasse "den Druck von außen" inzwischen nicht mehr so an sich heran, sagte Brand: "Das war vor ein, zwei Jahren noch anders. Heute weiß ich, was ich kann und was ich leisten will." Sie habe sich auch "Unterstützung von einem Sportpsychologen geholt", vor allem in ihrer Zeit beim VfL Wolfsburg habe es "schwierige Phasen" gegeben, in denen sie sich "viele Dinge, die von außen kamen, zu Herzen genommen" habe, erzählte die 22-Jährige. Das habe sie "blockiert. Heute weiß ich besser, was mir wichtig ist".

Sie selbst mache ihr "bestes Spiel" wenn sie "im Kopf frei" sei, erklärte Brand, die sich zur kommenden Saison dem französischen Top-Klub Olympique Lyon anschließt: "Dann gelingen Dribblings, dann macht es Spaß. "

Auch bei der EM in der Schweiz (2. bis 27. Juli) will Brand mit der DFB-Elf "offensiv und mutig spielen". Angesprochen auf den Titel sagte sie: "Wenn wir es schaffen, unser Potenzial konstant abzurufen, haben wir die Qualität dafür." Bei der Europameisterschaft vor drei Jahren in England, als Deutschland erst im Finale von den Gastgeberinnen (1:2 n.V.) gestoppt worden war, habe "jede hat für die andere gekämpft", erklärte Brand: "Wenn wir das wieder hinbekommen, ist vieles möglich. "

R.T.Gilbert--TNT

Empfohlen

Eberl vor Real: "Eine Bestie rollt auf uns zu"

"Ein gutes Gefühl", viel "Selbstvertrauen", aber auch "Demut": Sportvorstand Max Eberl vom FC Bayern blickt dem Champions-League-Kracher gegen Real Madrid hoffnungsfroh entgegen. Der Manager des Rekordmeisters warnt im Interview mit dem Münchner Merkur/tz aber zugleich: "Auch wenn bei Real in dieser Saison eine Zeit lang nicht alles top war, rollt eine Bestie auf uns zu, die weiß, wann sie zubeißen muss. Und wir müssen genau dafür bereit sein."

"Niemand hat mit mir gesprochen": Löw dementiert Ghana-Gerücht

Der frühere Bundestrainer Joachim Löw hat einen Medienbericht dementiert, wonach er über ein Engagement als Nationalcoach der ghanaischen Nationalmannschaft für die Fußball-WM verhandele. "Mit mir hat offiziell niemand von Ghana gesprochen", sagte Löw bei Sky Sport.

FIGC beendet Zusammenarbeit mit Gattuso

Der italienische Fußball-Verband FIGC und Nationaltrainer Gennaro Gattuso werden nach der verpassten WM-Teilnahme ihre Zusammenarbeit beenden. Wie der Verband am Karfreitag mitteilte, werde "der Vertrag mit dem Trainer in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst". Der ebenfalls scheidende FIGC-Präsident Gabriele Gravina dankte dem Weltmeister von 2006 für die geleistete Arbeit. "In nur wenigen Monaten ist es ihm gelungen, die Begeisterung für die Nationalmannschaft neu zu entfachen und bei den Spielern und im ganzen Land großen Stolz auf das blaue Trikot zu wecken", wird Gravina in einer Mitteilung zitiert.

Überraschungs-Start: Lipowitz ab Montag im Baskenland

Radsport-Ass Florian Lipowitz hat nach seinem starken Auftritt bei der Katalonien-Rundfahrt kurzfristig ein weiteres Rennen ins Programm genommen und startet ab Montag bei der Baskenland-Rundfahrt. Der 25 Jahre alte Tour-de-France-Dritte wolle "das Momentum aus Katalonien nutzen und seine Form bewusst unter Rennbedingungen weiterentwickeln", teilte sein Team Red Bull-Bora-hansgrohe am Freitag mit.

Textgröße ändern: