The National Times - Popp traut DFB-Frauen bei der EM "alles" zu

Popp traut DFB-Frauen bei der EM "alles" zu


Popp traut DFB-Frauen bei der EM "alles" zu
Popp traut DFB-Frauen bei der EM "alles" zu / Foto: © IMAGO/Herbertz/Nico Herbertz/SID

Alexandra Popp traut ihren ehemaligen Nationalmannschaftskolleginnen bei der Fußball-EM in der Schweiz "grundsätzlich alles" zu. "Die Qualität des Teams hat sich nicht großartig verändert. Da steckt viel drin", sagte die frühere DFB-Kapitänin dem kicker vor dem Start des Turniers (2. bis 27. Juli).

Textgröße ändern:

Die deutsche Gruppe C mit Polen, Dänemark und Schweden sei allerdings "schon schwer" und die Spiele der DFB-Elf "bislang auch nicht alle gut", ergänzte die 34-Jährige. Vor der EM 2022, als Popp und Co. Vize-Europameisterinnen wurden, hätte das aber "auch nicht rosiger" ausgesehen. "Ich denke, vom Aus in der Vorrunde bis zum EM-Titel ist wirklich alles möglich. Ich wünsche der Mannschaft natürlich, dass es für den Titel reicht und sie noch ihre Sicherheit und Stabilität findet", betonte Popp, die ihre Karriere im DFB-Trikot im vergangenen Jahr beendet hatte.

Auf ihre letzte Europameisterschaft vor drei Jahren blickt Popp trotz der bitteren Niederlage gegen Gastgeber England (1:2 n.V.) zufrieden zurück. Die Mannschaft habe "ein gutes Finale gespielt, und ich war mir eigentlich sicher, wenn wir es bis in die Verlängerung schaffen, dann gewinnen wir auch", sagte Popp, die die Partie verletzungsbedingt von außen verfolgen musste.

"Es war sehr hart, dass wir noch verloren haben, aber wir konnten echt stolz auf uns sein, denn keiner hatte mit uns gerechnet. Und Vize-Europameister ist ja auch etwas", sagte die Stürmerin des VfL Wolfsburg. Zudem sei die Stimmung danach in Deutschland "das Schöne" gewesen, erklärte Popp: "Wir haben die Begeisterung für den Frauenfußball wieder entfacht. Danach ist so viel passiert in Deutschland. Das ist schon mehr wert als ein Titel."

A.Robinson--TNT

Empfohlen

Eberl vor Real: "Eine Bestie rollt auf uns zu"

"Ein gutes Gefühl", viel "Selbstvertrauen", aber auch "Demut": Sportvorstand Max Eberl vom FC Bayern blickt dem Champions-League-Kracher gegen Real Madrid hoffnungsfroh entgegen. Der Manager des Rekordmeisters warnt im Interview mit dem Münchner Merkur/tz aber zugleich: "Auch wenn bei Real in dieser Saison eine Zeit lang nicht alles top war, rollt eine Bestie auf uns zu, die weiß, wann sie zubeißen muss. Und wir müssen genau dafür bereit sein."

"Niemand hat mit mir gesprochen": Löw dementiert Ghana-Gerücht

Der frühere Bundestrainer Joachim Löw hat einen Medienbericht dementiert, wonach er über ein Engagement als Nationalcoach der ghanaischen Nationalmannschaft für die Fußball-WM verhandele. "Mit mir hat offiziell niemand von Ghana gesprochen", sagte Löw bei Sky Sport.

FIGC beendet Zusammenarbeit mit Gattuso

Der italienische Fußball-Verband FIGC und Nationaltrainer Gennaro Gattuso werden nach der verpassten WM-Teilnahme ihre Zusammenarbeit beenden. Wie der Verband am Karfreitag mitteilte, werde "der Vertrag mit dem Trainer in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst". Der ebenfalls scheidende FIGC-Präsident Gabriele Gravina dankte dem Weltmeister von 2006 für die geleistete Arbeit. "In nur wenigen Monaten ist es ihm gelungen, die Begeisterung für die Nationalmannschaft neu zu entfachen und bei den Spielern und im ganzen Land großen Stolz auf das blaue Trikot zu wecken", wird Gravina in einer Mitteilung zitiert.

Überraschungs-Start: Lipowitz ab Montag im Baskenland

Radsport-Ass Florian Lipowitz hat nach seinem starken Auftritt bei der Katalonien-Rundfahrt kurzfristig ein weiteres Rennen ins Programm genommen und startet ab Montag bei der Baskenland-Rundfahrt. Der 25 Jahre alte Tour-de-France-Dritte wolle "das Momentum aus Katalonien nutzen und seine Form bewusst unter Rennbedingungen weiterentwickeln", teilte sein Team Red Bull-Bora-hansgrohe am Freitag mit.

Textgröße ändern: