The National Times - Djokovic wartet: Zverev im Blitztempo ins Viertelfinale

Djokovic wartet: Zverev im Blitztempo ins Viertelfinale


Djokovic wartet: Zverev im Blitztempo ins Viertelfinale
Djokovic wartet: Zverev im Blitztempo ins Viertelfinale / Foto: © SID

Alexander Zverev ist bei den French Open mit nur einem halben Arbeitstag ins Viertelfinale eingezogen und steht nun gegen Novak Djokovic vor der ersten ganz großen Herausforderung bei seiner Titeljagd. Beim Stand von 6:4, 3:0 gab Zverevs Gegner Tallon Griekspoor aus den Niederlanden am Montag nach nur 51 Minuten wegen einer Bauchmuskelverletzung auf. In seinem siebten Viertelfinale in Roland Garros wartet nun am Mittwoch der serbische Grand-Slam-Rekordsieger Djokovic auf den Hamburger, der endlich seinen ersten Major-Titel gewinnen will.

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"Ich habe jetzt drei sehr schwierige Matches vor mir. Und ich werde alles tun, damit ich diese drei auch gewinnen werde", sagte Zverev. Nach Djokovic, der am Montag beim 6:2, 6:3, 6:2 gegen den Briten Cameron Norrie sein 100. Match in Paris gewann, könnte es für Zverev im Halbfinale gegen den Weltranglistenersten Jannik Sinner (Italien) und in einem möglichen Endspiel gegen Titelverteidiger Carlos Alcaraz (Spanien) gehen. Gegen Griekspoor konnte Zverev für diese großen Aufgaben Kraft sparen.

"Ich habe mich heute Morgen beim Training bei einem der letzten Aufschläge verletzt und danach alles probiert, damit es noch bis zum Match reicht", sagte Griekspoor, der erstmals im Achtelfinale eines Major-Turniers stand: "Ich wollte es unbedingt versuchen, weil es eines der größten Matches meiner Karriere war. Aber ich habe schnell gemerkt, dass es nicht mein Tag werden wird. Das ist wirklich hart für mich."

Für Zverev, der nach dem Achtelfinal-Aus von Daniel Altmaier am Sonntagabend (3:6, 4:6, 6:7 gegen Frances Tiafoe/USA) der letzte verbliebene deutsche Spieler im Turnier ist, war es eine Begegnung mit seinem Dauergegner: Zum siebten Mal seit März 2024 traf er auf Griekspoor, den er im Vorjahr bei den French Open in der dritten Runde erst im Tiebreak des Entscheidungssatzes besiegt hatte.

Anders als bei seiner bislang besten Turnierleistung beim glatten Drittrundensieg über Flavio Cobolli startete Zverev wackelig ins Match, verlor sein erstes Aufschlagspiel und lag schnell 0:3 hinten. Danach war er aber hellwach, gewann fünf Spiele in Serie und nach 35 Minuten den ersten Satz. Danach ging nichts mehr beim Niederländer.

R.T.Gilbert--TNT

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