The National Times - EM-Casting: Oberdorf zurück bei den DFB-Frauen

EM-Casting: Oberdorf zurück bei den DFB-Frauen


EM-Casting: Oberdorf zurück bei den DFB-Frauen
EM-Casting: Oberdorf zurück bei den DFB-Frauen / Foto: © SID

Mit Lena Oberdorf im XL-Kader gehen die deutschen Fußballerinnen in ihre letzten Härtetests vor der EM. Beim finalen Casting gehört Oberdorf nach langer Verletzung zum 25-köpfigen Aufgebot, das Bundestrainer Christian Wück für die Nations-League-Spiele gegen die Niederlande und Österreich in Bremen und Wien (30. Mai/3. Juni) nominierte.

Textgröße ändern:

Bei Bayern-Star Oberdorf besteht noch Hoffnung auf eine EM-Teilnahme in der Schweiz (2. bis 27. Juli), obwohl die Schlüsselspielerin seit einem Kreuzbandriss vor zehn Monaten noch keine Spielpraxis gesammelt hat. "Der anstehende Lehrgang bietet uns die Gelegenheit, noch einmal intensive Eindrücke zu gewinnen und Spielerinnen die Möglichkeit zu geben, sich für die Europameisterschaft zu empfehlen", sagte Wück, der am 12. Juni seinen 23er-Kader für die Titelmission nominiert.

Dass die Innenverteidigerinnen Kathrin Hendrich, Rebecca Knaak und Sara Doorsoun nach Blessuren wieder fit sind, lindert Wücks Abwehrsorgen. Offensivkraft Nicole Anyomi, mit 14 Toren und neun Assists beste Scorerin der Bundesliga, kann sich indes verletzungsbedingt nicht erstmals seit Oktober zeigen. Nur auf Abruf wurde unter anderem Vize-Europameisterin Felicitas Rauch nominiert, dafür schafften es die Youngster Carlotta Wamser und Franziska Kett in das Aufgebot, Alara Sehitler steht wegen Abiturprüfungen nicht zur Verfügung.

In der Nations League kann sich die DFB-Auswahl mit einem Erfolg gegen die Niederlande als vorzeitiger Gruppensieger für das Final Four qualifizieren. "Diese Partie ist damit die perfekte Vorbereitung für die Europameisterschaft. Wir wollen beide Nachbarschaftsduelle unbedingt erfolgreich gestalten", sagte Wück, der sein Team am Montag in Bremen versammelt. - Das deutsche Aufgebot:

Tor: Ann-Katrin Berger, Stina Johannes, Ena Mahmutovic

Abwehr: Sara Doorsoun, Giulia Gwinn, Kathrin Hendrich, Franziska Kett, Sophia Kleinherne, Rebecca Knaak, Sarai Linder, Janina Minge, Carlotta Wamser

Mittelfeld/Angriff: Jule Brand, Klara Bühl, Selina Cerci, Sara Däbritz, Linda Dallmann, Laura Freigang, Giovanna Hoffmann, Sydney Lohmann, Sjoeke Nüsken, Lena Oberdorf, Lea Schüller, Elisa Senß, Cora Zicai

S.Cooper--TNT

Empfohlen

WNBA: Fiebich verliert auch zweites Halbfinale mit New York

Basketball-Nationalspielerin Leonie Fiebich hat mit New York Liberty im Halbfinale der nordamerikanischen Profiliga WNBA die zweite Niederlage kassiert. Die 26-Jährige und ihr Team stehen nach dem 98:101 nach Verlängerung gegen Atlanta Dream vor dem Aus, Atlanta fehlt nur noch ein Sieg zum ersten Finaleinzug seit 2013. In Spiel drei der Serie im Modus Best-of-five hat New York am Samstag erstmals Heimrecht.

Ronaldo adelt Messi: "Mein voller Respekt"

Nach dem Ende seiner Nationalmannschaftskarriere nehmen die Lobeshymnen auf Superstar Lionel Messi kein Ende - nun huldigte ihm sogar sein ewiger Rivale. "Leo", schrieb der Portugiese Cristiano Ronaldo bei Instagram, "du hast dein Land so viele Jahre lang vertreten und eine Geschichte geschrieben, die für immer in Erinnerung bleiben wird."

FIFA-Wahl: Vega will Infantino herausfordern

Der frühere Schweizer Fußballprofi Ramon Vega will ein weiteres Mal seinen Landsmann Gianni Infantino an der Spitze des Weltverbandes FIFA herausfordern. Der 55-Jährige kündigte an, bei der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr antreten zu wollen. Dafür braucht Vega allerdings den Rückhalt einiger Verbände, daran war sein Vorhaben, Infantino abzulösen, schon einmal gescheitert.

Handball: Magdeburg feiert Sieg im Schlüsselspiel

Der SC Magdeburg hat auf dem Weg zum angestrebten Gruppensieg in der Champions League das Schlüsselspiel bei Industria Kielce gewonnen. Der deutsche Handballmeister setzte sich in Polen 35:30 (19:17) durch und liegt nach drei Siegen aus drei Spielen an der Spitze der Gruppe F. Beste Torschützen der Gäste waren die Isländer Omar Ingi Magnusson und Gisli Kristjansson mit elf Toren.

Textgröße ändern: