The National Times - Beschluss der Landesregierungen: Zuschauer-Regelung wird einheitlich

Beschluss der Landesregierungen: Zuschauer-Regelung wird einheitlich


Beschluss der Landesregierungen: Zuschauer-Regelung wird einheitlich
Beschluss der Landesregierungen: Zuschauer-Regelung wird einheitlich

Die Zuschauer-Regelungen in den Stadien und Hallen der deutschen Profiligen sollen wie vom Sport gefordert künftig bundesweit einheitlich gelten. Die Regierungen der Bundesländer haben sich darauf geeinigt, dass die Kapazität im Freien zu maximal 50 Prozent ausgelastet werden darf - allerdings gedeckelt bei 10.000 Besuchern. In Hallen sind maximal 30 Prozent zulässig, bei höchstens 4000 Zuschauern. Das erfuhr der SID aus Regierungskreisen.

Textgröße ändern:

Bund und Länder hatten bei ihrem Gipfel zur Corona-Pandemie beschlossen, dass eine einheitliche Regelung bis zum 9. Februar getroffen werden soll. Zuletzt hatten bereits zahlreiche Länder Beschlüsse gefasst, die der einheitlichen Regelung sehr nahe gekommen sind.

Nordrhein-Westfalen gehörte nicht dazu, deshalb ließen drei Fußball-Bundesligisten die Obergrenze von 750 Zuschauern gerichtlich überprüfen.

P.Barry--TNT

Empfohlen

Empörung in Ukraine nach Olympia-Ausschluss von Skeleton-Fahrer Heraskewytsch

Der Ausschluss des ukrainischen Athleten Wladislaw Heraskewytsch von den Olympischen Winterspielen wegen eines Gedenkhelms für im russischen Angriffskrieg getötete Sportler hat in der Ukraine für große Empörung gesorgt. Die Disqualifizierung des Skeleton-Fahrers spiele dem Aggressor Russland in die Hände, kritisierte Präsident Wolodymyr Selenskyj am Donnerstag in Onlinenetzwerken. Heraskewytsch erhielt viel Unterstützung in seiner Heimat. Das wichtige Nachrichtenportal "Ukrainska Pravda" stellte ein Foto von Heraskewytsch mit seinem Helm ganz nach oben auf seine Website.

DEB-Frauen im Viertelfinale gegen Kanada

Die deutschen Eishockey-Frauen bekommen es im Viertelfinale der Olympischen Winterspiele mit dem erwartet schweren Gegner zu tun. Die Mannschaft von Bundestrainer Jeff MacLeod trifft in der Runde der besten acht auf die mitfavorisierten Kanadierinnen, die am Donnerstag ihr Nachholspiel gegen Finnland mit 5:0 (1:0, 2:0, 2:0) klar für sich entschieden. Das Viertelfinale steigt am Samstag (16.40 Uhr/ARD und Eurosport).

Selbst abgeräumt: Snowboardcrosser ohne Medaille

Nach einer verhängnisvollen Kollision waren die beiden besten deutschen Snowboardcrosser am Boden zerstört: Beim Kampf um eine erhoffte Medaille bei den Olympischen Spielen räumten sich Leon Ulbricht und Martin Nörl in ihrem gemeinsamen Viertelfinallauf selbst ab - ein weiterer Rückschlag für die deutschen Snowboarder, die in Livigno aller Voraussicht nach ohne Medaille bleiben werden. Das war dem Verband schon 2022 in Peking passiert.

"Stolz auf Wladyslaw": Selenskyj dankt Heraskewytsch

Der ukrainische Staatspräsident Wolodymyr Selenskyj hat dem Skeletonsportler Wladyslaw Heraskewytsch für seine "klare Haltung" bei den Winterspielen gedankt und zugleich das Internationale Olympische Komitee (IOC) angegriffen. "Wir sind stolz auf Wladyslaw und seine Tat. Mut zu haben, ist mehr wert, als Medaillen zu gewinnen", schrieb Selenskyj am Donnerstag bei X: "Sein Helm mit den Porträts der verstorbenen ukrainischen Sportler steht für Respekt und Erinnerung. Er erinnert die ganze Welt daran, was russische Aggression bedeutet und welchen Preis der Kampf um Unabhängigkeit hat. Und dabei wird kein einziges Regelwerk verletzt."

Textgröße ändern: