The National Times - Corona-Ausbruch bei der Tour de Suisse

Corona-Ausbruch bei der Tour de Suisse


Corona-Ausbruch bei der Tour de Suisse
Corona-Ausbruch bei der Tour de Suisse / Foto: © SID

Corona-Ausbruch bei der Tour de Suisse: Das wichtige Vorbereitungsrennen auf die Tour de France (ab 1. Juli) ist am Donnerstag von mehreren positiven Tests beeinträchtigt worden. Unter anderem zog sich die niederländische Equipe Jumbo-Visma nach einem Fall im Team komplett vom Etappenrennen zurück. Über die Identität der positiv getesteten Person machte Jumbo-Visma keine Angaben.

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Zu den sicher betroffenen zählte derweil der Brite Adam Yates vom Team Ineos Grenadiers. Die Mannschaft DSM meldete positive Tests bei seinen Fahrern Sören Kragh Andersen, Cees Bol und Casper Pedersen. Insgesamt nahmen 16 Radprofis die 190,1 km lange fünfte Etappe nach Novazzano nicht mehr in Angriff, nicht alle davon jedoch im Zusammenhang mit COVID-19.

A.Parker--TNT

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Metallplatte entfernt: Musiala erneut operiert

Jamal Musiala ist die letzte dunkle Erinnerung an seine karrieregefährdende Verletzung los. Der 23-Jährige hat sich am Donnerstag nur drei Tage nach dem blamablen WM-Aus mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im Sechzehntelfinale gegen Paraguay einer weiteren Operation unterzogen. Das gab der FC Bayern bekannt. Bei dem Eingriff in Murnau wurde dem Münchner Profi laut Bild-Zeitung die Metallplatte im linken Fuß entfernt, die dort nach dem schweren Unfall bei der Klub-WM zur Stabilisierung eingesetzt worden war.

Medien: "Fall Balogun" geht in weitere Runde

Der "Fall Balogun" geht offenbar in eine weitere Runde. Nach Informationen des US-Portals The Athletic bekam Belgiens Fußballverband RBFA vom Weltverband FIFA das Recht auf Berufung eingeräumt. Demnach können die Belgier wie auch der US-Verband (U.S. Soccer) bis Montag 14.00 Uhr MESZ ihre Stellungnahmen abgeben.

UEFA zu "Fall Balogun": "Rote Linie überschritten"

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat den Weltverband FIFA beim "Fall Balogun" in selten zuvor erlebter Form kritisiert und von der Überschreitung einer "roten Linie" gesprochen. "Wir bringen unser Unverständnis über eine derart beispiellose, unbegreifliche und nicht zu rechtfertigende Entscheidung zum Ausdruck", schrieb die UEFA in einer Stellungnahme: "Manchmal lassen Regeln Interpretationsspielräume zu. In diesem Fall nicht."

Blatter zum Fall Balogun: "Quo vadis, FIFA?"

Der frühere FIFA-Präsident Joseph Blatter (90) sieht nach der Entscheidung des Weltverbands im "Fall Balogun" die Integrität des Fußballs in Gefahr. "Rote Karten werden im Fußball nicht durch politische Interventionen aufgehoben – sondern nach klaren Regeln und durch unabhängige Instanzen", sagte Blatter auf Anfrage des Sport-Informations-Dienstes (SID): "Wenn ein US-Präsident beim FIFA-Präsidenten interveniert und danach ein Spieler vor einem WM-Achtelfinale begnadigt wird, stellt sich eine einfache Frage: Quo vadis, FIFA? Der Fußball darf nie zum Spielball der Politik werden."

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