The National Times - Remis in Wolfsburg: Hoffenheim schleicht Richtung Klassenerhalt

Remis in Wolfsburg: Hoffenheim schleicht Richtung Klassenerhalt


Remis in Wolfsburg: Hoffenheim schleicht Richtung Klassenerhalt
Remis in Wolfsburg: Hoffenheim schleicht Richtung Klassenerhalt / Foto: © www.imago-images.de/SID

Die TSG Hoffenheim hat ihren Matchball vergeben, steht aber kurz vor dem Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga. Beim VfL Wolfsburg kam die Mannschaft von Trainer Christian Ilzer am Freitag nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus, bei einem Sieg wäre der Ligaverbleib einen Spieltag vor Saisonende perfekt gewesen. Trotzdem könnten die Kraichgauer, die mit 32 Punkten vorerst auf Tabellenrang 14 sprangen, noch am Samstag auf der Couch feiern.

Textgröße ändern:

Pavel Kaderabek (34.) und Marius Bülter (84.) trafen für die Hoffenheimer, Wolfsburg jubelte nach einem Eigentor von TSG-Profi Leo Östigaard (1.) und über den Treffer von Jonas Wind (81.). Hoffenheims Rettung wäre trotz des Remis sicher, wenn am Samstag (15.30 Uhr/Sky) der 1. FC Heidenheim, der Relegationsplatz 16 belegt, nicht bei Union Berlin gewinnen sollte. Bei derzeit sechs Punkten Vorsprung und einem neun Treffer besseren Torverhältnis gegenüber Heidenheim hat die TSG ohnehin sehr gute Karten.

In der Volkswagen Arena hatte sich Ilzers Team gleich nach 19 Sekunden übertölpeln lassen. Bülter verlor bei einem Dribbling den Ball gegen Patrick Wimmer, der Österreicher fand im Strafraum Mohamed Amoura, dessen flache Hereingabe Östigaard unglücklich ins eigene Tor lenkte. Den Schock des frühen Rückstandes schüttelte die TSG jedoch schnell ab.

Bazoumana Toure (11.) zog aus 20 Metern ab, seinen von Konstantinos Koulierakis abgefälschten Schuss entschärfte VfL-Torwart Kamil Grabara mit Bravour. In dieser Phase entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich beide Teams gegenseitig Räume gaben. Wolfsburgs Wimmer (16.) zwang Nationaltorwart Oliver Baumann per Flachschuss zu einer starken Parade.

In der zweiten Hälfte des ersten Durchgangs steigerte sich die TSG, machte mehr Druck. Zunächst wehrte Grabara noch einen Freistoß von Tom Bischof (33.) aus rund 19 Metern gut ab, ehe Kaderabek zuschlug. Nach Flanke von Bülter drosch der Tscheche den Ball am zweiten Pfosten wuchtig ins Netz.

Nach der Pause starten beide Teams mit viel Schwung. Nach einem Konter blockte die VfL-Abwehr zunächst einen Versuch von Anton Stach, den Abpraller schoss Bischof knapp vorbei. Stach (70.) hatte wieder die Führung auf dem Fuß, doch Wolfsburgs Verteidiger Denis Vavro blockte in höchster Not. In der Schlussphase wurde es noch einmal turbulent: Zuerst traf Wind, dann sicherte Bülter den Gästen doch noch das Unentschieden.

R.T.Gilbert--TNT

Empfohlen

Hingsen über Neugebauer: "Fehlt nur noch der Olympiasieg"

9000 Punkte? Olympia-Gold? Zehnkampf-Star Leo Neugebauer (Stuttgart) verzichtete nach seinem EM-Titel auf markige Kampfansagen an die Konkurrenz für die nächsten Jahre. Dass er sich gegen alle Widerstände gewehrt hat, sich im deutschen Duell mit Niklas Kaul trotz aller Probleme am Ende doch knapp durchsetzen konnte, sei "einfach nur eine coole Bestätigung" nach seinem WM-Titel von Tokio, sagte der 26-Jährige. Schließlich habe er sich selbst gezeigt, "dass ich, wenn es drauf ankommt, auch richtig durchbeißen kann, was auch einen guten Zehnkämpfer ausmacht."

Alles oder nichts in London: Wehrlein kämpft um Formel-E-Titel

Alles ist möglich für Pascal Wehrlein - und doch hätte es irgendwie noch besser laufen können. Der deutsche Ex-Weltmeister reist mit großen Titelchancen zum Saisonfinale der Formel E, aber auch mit gemischten Gefühlen. "Vor der Saison war es unser Ziel, nach London zu kommen und um die Weltmeisterschaft zu kämpfen. Das ist die positive Seite", sagt Wehrlein vor dem Showdown in der britischen Hauptstadt: "Andererseits gab es in diesem Jahr einige Rennen, in denen wir noch mehr hätten rausholen können."

Kritik von Meyer: Hindernis-Queen Krause kontert cool

Cooler Konter nach Lauf zu Gold: Hindernis-Ass Gesa Felicitas Krause (Trier) hat gelassen auf die Taktik-Kritik von Lea Meyer nach dem EM-Finale über 3000 m Hindernis reagiert. "Ich meine, wer die Führungsarbeit macht", sagte Krause nach ihrem insgesamt dritten EM-Titel, "entscheidet sich ja selbst dazu. Und ich persönlich bin einfach nicht so der Frontläufer. Also das ist schon auch eine bewusste Entscheidung. Und ich bin jemand, der gerne auf dem letzten Kilometer oder auf der letzten Runde Gas gibt - vor allem bei Meisterschaften."

Das Warten hat ein Ende: Janssen holt Diskus-Bronze

Das lange Warten hat ein Ende: Henrik Janssen (Magdeburg) hat in Birmingham nach zwölf Jahren wieder für eine deutsche EM-Medaille im Diskuswurf gesorgt. Beim erneuten Triumph von Titelverteidiger Kristjan Ceh (72,51 Meter/Slowenien) holte der 28-Jährige in einem absoluten Weltklasse-Feld mit persönlicher Bestleistung von 69,53 Metern Bronze. Silber ging an Weltrekordler Mykolas Alekna (69,89/Litauen).

Textgröße ändern: