The National Times - Ex-Weltmeister Pedersen gewinnt Giro-Aufakt im Sprint

Ex-Weltmeister Pedersen gewinnt Giro-Aufakt im Sprint


Ex-Weltmeister Pedersen gewinnt Giro-Aufakt im Sprint
Ex-Weltmeister Pedersen gewinnt Giro-Aufakt im Sprint / Foto: © AFP

Ex-Weltmeister Mads Pedersen hat auf der ersten Etappe des 108. Giro d'Italia das Rosa Trikot des Gesamtführenden erobert. Der dänische Radprofi aus dem Team Lidl-Trek triumphierte in der albanischen Hauptstadt Tirana im Sprint. Rang zwei ging an den Belgier Wout van Aert (Visma-Lease a Bike).

Textgröße ändern:

Nach dem Start in der Hafenstadt Durres an der Adriaküste hatte der Gracen-Pass die Fahrer erstmals gefordert. Auch die beiden Anstiege auf den Schlussrunden zum Surrel-Hügel mit zwischenzeitlich 13 Prozent Steigung sorgten für einen anspruchsvollen Auftakt.

Tobias Steinhauser (EF Education-Easy Post), der im vergangenen Jahr eine Etappe beim Giro gewonnen hatte, und Sprinter Max Kanter (Astana) fielen wie alle anderen Deutschen zurück. Den Spanier Mikel Landa (Soudal Quick-Step) erwischte es kurz vor Schluss auf einer Abfahrt. Der Routinier stürzte schwer.

In Abwesenheit von Titelverteidiger Tadej Pogacar ist dessen slowenischer Landsmann Primoz Roglic der Topfavorit auf den Sieg. Der 35-Jährige vom deutschen Team Red Bull-Bora-hansgrohe kam auf der ersten Etappe mit der Spitzengruppe ins Ziel. Er wird sich in den kommenden Wochen wohl vor allem den Attacken des jungen Spaniers Juan Ayuso (22) aus Pogacars UAE-Team erwehren müssen.

Der Giro bleibt auch für die zweite und dritte Etappe zu Gast in Albanien, ehe der Transfer nach Italien ansteht. Am Samstag wartet ein 13,7 km langes Einzelzeitfahren durch Tirana auf die Fahrer.

Insgesamt fallen die ersten zwei Wochen ungewohnt unspektakulär aus: Einige Sprint- und diverse mittelschwere Hügeletappen sowie zwei kürzere Einzelzeitfahren werden noch keine großen Aufschlüsse über die Kräfteverhältnisse im Kampf um Rosa geben. Woche drei hat es mit brutal schweren Alpenetappen aber in sich. Nach 3413 km endet der Giro am 1. Juni in Rom.

I.Paterson--TNT

Empfohlen

Niroomand: Olympia-Evaluierung "nur eine Empfehlung"

Kaweh Niroomand, der Olympiabeauftragte Berlins, misst dem Bericht der zuständigen Evaluierungskommission keine große Bedeutung für die Entscheidung über den deutschen Bewerber für die Sommerspiele bei. "Die Bewertung ist nur eine Empfehlung. Ich habe von vielen Verbandspräsidenten vor Monaten schon gehört: Die Bewertung ist für sie nicht ausschlaggebend. Wenn das so wäre, müsste man ja jetzt schon sagen: München ist der Sieger. Und das ist bei Weitem noch nicht so", sagte Niroomand dem SID am Mittwoch.

Klopp: "Grillfeuer" soll Flächenbrand entfachen

Jürgen Klopp hat den Trainingsplatz vor seinem Debüt als Bundestrainer spontan in einen Medienraum verwandelt und für seinen Start noch einmal die Richtung vorgegeben. "Ich gehe für die Jungs durchs Feuer", versprach der neue Bundestrainer vor seinem Einstand am Donnerstag (20.45 Uhr/RTL) in Amsterdam gegen die Niederlande. Ein "kleines Grillfeuer" habe er bereits entfacht innerhalb der Nationalmannschaft, witzelte der 59-Jährige, nun will er an jenem Flächenbrand arbeiten, der das ganze Land entflammen soll.

Xavi elektrisiert - van Dijk will Klopps Debüt vermiesen

Der neue Bondscoach Xavi Hernández fiebert seinem Auftakt im Nations-League-Duell gegen die DFB-Elf entgegen. "Ich freue mich sehr. Wir spielen gegen Deutschland, eine Topmannschaft. Es ist ein schöner Beginn, eine tolle Herausforderung zum Start", sagte der niederländische Nationaltrainer vor der Partie am Donnerstag in Amsterdam (20.45 Uhr/RTL): "Ich kann die Rivalität spüren."

Kimmich: Fans sollen "stolz auf Deutschland sein"

Joshua Kimmich will beim Neustart der deutschen Fußball-Nationalmannschaft unter Jürgen Klopp die nach drei WM-Pleiten in Serie enttäuschten Fans zurückgewinnen. "Wir werden alles dafür tun, den Menschen wieder Freude zu bereiten", versprach der DFB-Kapitän bei RTL/Sky und betonte: "Es soll wieder das Gefühl entstehen, mit der Nationalmannschaft mitzufiebern und sich mit ihr identifizieren zu können. Wir wollen den Menschen einen Grund geben, stolz auf Deutschland zu sein."

Textgröße ändern: