The National Times - Löw sicher: Werden Müller "im Fußball wiedersehen"

Löw sicher: Werden Müller "im Fußball wiedersehen"


Löw sicher: Werden Müller "im Fußball wiedersehen"
Löw sicher: Werden Müller "im Fußball wiedersehen" / Foto: © IMAGO/Sven Simon/SID

Der frühere Bundestrainer Joachim Löw glaubt fest an eine Zukunft von Thomas Müller im Fußball. "Ich bin mir sicher, wir werden ihn im Fußball wiedersehen", sagte der 65-Jährige zum Abschied der Ikone vom FC Bayern der Süddeutschen Zeitung.

Textgröße ändern:

Löw hat Müller (35) "nicht nur als großen Spieler in Erinnerung (...). Auch als Typ war und ist er einzigartig. Wir hatten immer ein sehr gutes und sehr persönliches Verhältnis, es hat sehr viel Spaß gemacht mit ihm. Wir sind auch immer wieder in Kontakt miteinander."

Neben seiner sportlichen Qualität stach Müller laut Löw vor allem als Führungsfigur hervor. "Wenn Thomas in der Kabine war, dann änderte sich die Temperatur: Er konnte die anderen Spieler mitreißen, vor dem Spiel, in der Halbzeit. Er konnte das wirklich gut: aufrütteln, heiß machen oder auch mal beruhigen. Thomas war einer dieser unersetzlichen Spieler, die so wichtig für eine Kabine sind."

Kommunikation habe "immer zu seinen großen Stärken" gehört - aber: "Manchmal wurde es auch zu viel. Es gab einige Situationen, in denen ich während des Trainings gesagt habe: Thomas, jetzt sei doch mal still! Du musst nicht alles kommentieren."

"Bis heute leid" tut Löw, wie er Müller sowie dessen damalige Bayern-Kollegen Mats Hummels und Jérôme Boateng nach der WM 2018 aus der Nationalmannschaft verbannt hat. Er sprach von einer "unglücklichen Episode" und bekannte: "Aus heutiger Sicht weiß ich, dass meine Vorgehensweise vielleicht gut gemeint war, aber sie war nicht richtig."

Müller bestreitet am Samstag (18.30 Uhr/Sky) gegen Borussia Mönchengladbach nach 25 Jahren im Verein sein letztes Pflichtspiel in der Allianz Arena. Eine Woche später verabschiedet er sich bei der TSG Hoffenheim aus der Bundesliga, im Sommer spielt er noch die Klub-WM für die Bayern. Ob er seine Karriere anderswo fortsetzt, ist offen.

O.Nicholson--TNT

Empfohlen

Neuer: "Das war ein blöder Fehler"

Manuel Neuer suchte nach seinem Mega-Patzer erst gar nicht nach Ausreden. "Das war ein blöder Fehler von mir, ich musste mir den Ball auf links legen, weil von rechts wurde ich von zwei Leuten angelaufen. Ich hätte einfach eine andere Entscheidung treffen müssen", sagte der 40 Jahre alte Keeper des FC Bayern nach dem 2:2 (0:1) beim FC Augsburg.

Nach Blitz-Gegentor: Bayern patzt beim FCA

Der FC Bayern hat nach einem haarsträubenden Patzer von Manuel Neuer und dem schnellsten Gegentor der Bundesliga-Geschichte einen Dämpfer hinnehmen müssen und den Sprung an die Spitze verpasst: Die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany kam zum Start in einen heißen Herbst im bayerisch-schwäbischen Derby beim FC Augsburg nicht über ein 2:2 (0:1) hinaus und konnte das Remis von Borussia Dortmund nicht ausnutzen.

Inklusive Andrich-Hammer: Leverkusen holt ersten Auswärtssieg

Dank eines Blitzstarts und viel Offensivpower hat Bayer Leverkusen in der Fußball-Bundesliga den ersten Auswärtssieg der Saison eingefahren. Beim FSV Mainz 05 behielt die Werkself in einem wilden Spiel mit 4:3 (2:2) die Oberhand. Trotz erneuter Schwierigkeiten spielt Bayer mit dem neuen Trainer Carles Martínez früh um die Champions-League-Plätze, ausgerechnet Robert Andrich brachte das Team früh auf Kurs.

Historisches Solo: Seixas triumphiert in der Lombardei

Wunderkind Paul Seixas ist bei der 120. Ausgabe der legendären Lombardei-Rundfahrt mit dem ersten großen Sieg seiner Karriere in die Geschichtsbücher des Radsports gestürmt. In Abwesenheit des verletzten Dauersiegers Tadej Pogacar triumphierte der Franzose als Solist, mit 20 Jahren und 16 Tagen ist Seixas der jüngste Gewinner des fünften und letzten Monuments des Jahres.

Textgröße ändern: