The National Times - Conference League: Gosens-Doppelpack reicht Florenz nicht

Conference League: Gosens-Doppelpack reicht Florenz nicht


Conference League: Gosens-Doppelpack reicht Florenz nicht
Conference League: Gosens-Doppelpack reicht Florenz nicht / Foto: © IMAGO/Cippitell/SID

Trotz eines Doppelpacks von Fußball-Nationalspieler Robin Gosens hat der italienische Traditionsklub AC Florenz das Finale der Conference League verpasst. Die Fiorentina erzwang gegen Betis Sevilla zwar die Verlängerung, schied nach einem 2:2 (2:1, 2:1) aber im Halbfinale aus. Das Hinspiel in Spanien war 2:1 für Betis ausgegangen.

Textgröße ändern:

Im Endspiel trifft Sevilla auf Topfavorit FC Chelsea, der sich souverän gegen den schwedischen Außenseiter Djurgardens IF durchsetzte. Das Finale des drittklassigen europäischen Wettbewerbs steigt am 28. Mai im polnischen Breslau.

In Florenz drehte Gosens (34., 42.) die Partie mit zwei Kopfballtoren nach Ecken, nachdem der Brasilianer Antony (30.) die Gäste mit einem traumhaften Freistoß in Führung gebracht hatte. Gosens wurde in der 95. Minute ausgewechselt, wenig später traf Abde (97.) zur Entscheidung zu Gunsten von Sevilla. Florenz hätte zum dritten Mal in Folge ins Finale der Conference League einziehen können - beide Endspiele gingen verloren.

Chelsea gewann sein Heimspiel am Donnerstag glanzlos mit 1:0 (1:0) und ließ nach dem 4:1-Erfolg im Halbfinal-Hinspiel nichts mehr anbrennen. Kiernan Dewsbury-Hall (38.) traf zum Sieg für die Blues, die mit einer verbesserten B-Elf aufliefen. Chelsea bestimmte die Partie trotzdem über die volle Distanz, Djurgardens fehlten die spielerischen Mittel.

S.Collins--TNT

Empfohlen

Nach Mega-Rotation: USA unterliegen Türkei

Lange Gesichter bei den Hollywood-Stars: WM-Gastgeber USA hat vor dem Start der K.o.-Runde einen Stimmungsdämpfer kassiert. Die Mannschaft von Trainer Mauricio Pochettino verlor nach einer Mega-Rotation ihr sportlich bedeutungsloses drittes Gruppenspiel 2:3 (1:2) gegen die Türkei und verpasste eine makellose Gruppenphase. Die Türkei verabschiedete sich erhobenen Hauptes von ihrer ersten WM seit 24 Jahren.

Erste K.o.-Runde: Noch vier deutsche Gegner möglich

Die Zahl der potenziellen Gegner der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im Sechzehntelfinale der WM hat sich auf vier reduziert: Nach dem Ende der Vorrunde in den Gruppen A, B, C, D und F kommen als mögliche Gegner nur noch Südkorea (A), Schottland (C), Paraguay (D) und Schweden (F) infrage. Bosnien-Herzegowina als bereits fest qualifizierter Dritter der Gruppe B spielt am Donnerstag (2. Juli) in Santa Clara gegen die USA.

Remis reicht: Australien zieht in K.o.-Runde ein

Geteilte Punkte, doch nur einer jubelt: Australien ist in einem über weite Strecken ereignislosen Duell mit Paraguay in die K.o.-Phase der Fußball-Weltmeisterschaft eingezogen. Der Mannschaft von Trainer Tony Popovic reichte in Santa Clara ein fades 0:0, um sich den zweiten Platz in der Gruppe D zu sichern. Während die Socceroos nun Klarheit haben, müssen sich die Südamerikaner auf Rang drei mit guter Ausgangslage noch etwas gedulden.

Ein Fehler? Neuer wiegelt ab

Manuel Neuer war pikiert. Ob er das entscheidende Gegentor beim 1:2 (1:1) im letzten WM-Gruppenspiel gegen Ecuador auf seine Kappe nehme? "Nein", antwortete der DFB-Rückkehrer entschieden, als handle es sich bei der Frage um eine Majestätsbeleidigung.

Textgröße ändern: