The National Times - Deutlicher Heimsieg: Alba erreicht Play-offs

Deutlicher Heimsieg: Alba erreicht Play-offs


Deutlicher Heimsieg: Alba erreicht Play-offs
Deutlicher Heimsieg: Alba erreicht Play-offs / Foto: © IMAGO/Behrendt/SID

Der frühere Serienmeister Alba Berlin hat sich mit dem siebten Sieg aus den vergangenen acht Spielen doch noch einen direkten Play-off-Platz in der Basketball-Bundesliga gesichert. Das Team von Trainer Pedro Calles bezwang den bereits feststehenden Absteiger BG Göttingen deutlich 101:69 (55:37) und schloss die Hauptrunde mit 18 Siegen und 14 Niederlagen ab - das reicht, um unter den Top sechs zu landen.

Textgröße ändern:

Die derzeit sechstplatzierten Berliner gehen sehr formstark in die Postseason, am letzten regulären Spieltag am Sonntag ist der Hauptstadtklub spielfrei. Malte Delow war mit 14 Punkten bester Werfer gegen Göttingen, Martin Hermannsson und Gabriele Procida kamen auf 13 Zähler. Sechs Teams erreichen direkt das Viertelfinale, vier weitere spielen im Play-in-Turnier um die zwei verbleibenden Play-off-Plätze.

Die Löwen Braunschweig festigten Rang drei durch ein 67:48 (30:27) bei den Rostock Seawolves, die Alba als Tabellenneunter und mit einer Bilanz von 16-15 nicht mehr abfangen können. Ratiopharm Ulm fuhr einen 92:77 (53:37)-Heimsieg gegen die Bamberg Baskets ein. Bambergs Karsten Tadda stieg mit seinem 639. Einsatz zum alleinigen Bundesliga-Rekordspieler auf.

T.Bailey--TNT

Empfohlen

UEFA zu "Fall Balogun": "Rote Linie überschritten"

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat den Weltverband FIFA beim "Fall Balogun" in selten zuvor erlebter Form kritisiert und von der Überschreitung einer "roten Linie" gesprochen. "Wir bringen unser Unverständnis über eine derart beispiellose, unbegreifliche und nicht zu rechtfertigende Entscheidung zum Ausdruck", schrieb die UEFA in einer Stellungnahme: "Manchmal lassen Regeln Interpretationsspielräume zu. In diesem Fall nicht."

Blatter zum Fall Balogun: "Quo vadis, FIFA?"

Der frühere FIFA-Präsident Joseph Blatter (90) sieht nach der Entscheidung des Weltverbands im "Fall Balogun" die Integrität des Fußballs in Gefahr. "Rote Karten werden im Fußball nicht durch politische Interventionen aufgehoben – sondern nach klaren Regeln und durch unabhängige Instanzen", sagte Blatter auf Anfrage des Sport-Informations-Dienstes (SID): "Wenn ein US-Präsident beim FIFA-Präsidenten interveniert und danach ein Spieler vor einem WM-Achtelfinale begnadigt wird, stellt sich eine einfache Frage: Quo vadis, FIFA? Der Fußball darf nie zum Spielball der Politik werden."

Fall Balogun: Besorgter Neuendorf fordert FIFA-Aufklärung

Bernd Neuendorf hat den "Fall Balogun" mit großer Sorge zur Kenntnis genommen und Aufklärung vom Fußball-Weltverband FIFA gefordert. "Die FIFA sollte sich jetzt rasch zu Berichten erklären, wonach der Entscheidung zur Aussetzung der Roten Karte gegen den amerikanischen Spieler Folarin Balogun ein Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino vorausgegangen sein soll", ließ der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), der im FIFA-Council sitzt, den SID wissen: "Der Eindruck, dass es hier eine aktive Einflussnahme der Politik auf den Sport gegeben hat, muss zügig und schlüssig ausgeräumt werden. Es geht um die Integrität des Wettbewerbs und die Glaubwürdigkeit der FIFA."

"Trump-Karte ausgespielt": Pressestimmen zur Balogun-Debatte

US-Stürmer Folarin Balogun darf im Achtelfinale gegen Belgien am Dienstag (02.00 Uhr MESZ, ARD und MagentaTV) spielen, obwohl er nach seiner Roten Karte im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina ursprünglich für ein Spiel gesperrt worden war. US-Präsident Donald Trump soll nach übereinstimmenden Medienberichten mehrfach mit FIFA-Boss Gianni Infantino telefoniert haben, bevor die Sperre durch den Weltverband aufgehoben wurde. Die internationale Presse reagiert mit Verwunderung und Unverständnis.

Textgröße ändern: